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Das Mädchen, das die Seiten umblättert

Im Spannungsfeld von Erotik, Macht und Abhängigkeit geht eine junge Schönheit mit Engelsgesicht auf einen Rachefeldzug und zerstört eine Familie.


Das Mädchen, das die Seiten umblättert (Einzel-DVD)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
09.11.2007

Originaltitel: La tourneuse de pages

Drama/ Thriller

Frankreich 2006
Laufzeit: 81 Min.
FSK: ab 12

Catherine Frot
Déborah François
Pascal Greggory

Regie: Denis Dercourt
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Im Spannungsfeld von Erotik, Macht und Abhängigkeit geht eine junge Schönheit mit Engelsgesicht auf einen Rachefeldzug und zerstört eine Familie.

Melanie führt was im Schilde (Foto: Alamode (24 Bilder)) Großansicht

Melanie führt was im Schilde (Foto: Alamode (24 Bilder))

Die schüchterne Praktikantin Melanie (Déborah François) bietet ihrem Chef an, sich in den Ferien um dessen zehnjährigen Sohn zu kümmern. Im Landhaus der Familie wird sie bald auch zur Vertrauten und Notenumblätterin der Hausherrin, einer Pianistin, die zunehmend mit ihrem Lampenfieber zu kämpfen hat. Eine Liaison mit katastrophalen Folgen, denn Melanie hat noch eine alte Rechnung mit der Künstlerin offen.

Das Drama ist mit permanent unterschwelligem Suspense aufgebaut. Mit wenigen Blicken, Gesten und Andeutungen gelingt es Denis Dercourt, die tiefe Verletzung eines Menschen empfinden zu lassen, wie auch durch die systematische Zerstörung die Familienstruktur und -fassade der französischen Bourgeoisie aufzubrechen.

Pianistin Ariane wird von Melanie abhängig (Foto: Alamode (24 Bilder)) Großansicht

Pianistin Ariane wird von Melanie abhängig (Foto: Alamode (24 Bilder))

Ein gutes Team

Dabei verlässt er sich auf das in seiner Gegensätzlichkeit wunderbar harmonierende Schauspielerduo Catherine Frot und Déborah François.

Das Mädchen, das die Seiten umblättert (Einzel-DVD)

Im Spannungsfeld von Erotik, Macht und Abhängigkeit geht eine junge Schönheit mit Engelsgesicht auf einen ausgeklügelten Rachefeldzug und zerstört eine bürgerliche Familie.

Auf den ersten Blick sieht Melanie aus, als könne sie kein Wässerchen trüben: zarte Figur, blonde Haare, adrette Kleidung, schüchternes Lächeln. Kein Wunder, dass ihr Chef das Angebot der Praktikantin annimmt, sich in den Ferien um den zehnjährigen Sohn zu kümmern. Als die junge Frau im Landhaus des arrivierten Paares ankommt, huscht schon eine seltsame Genugtuung über ihr Gesicht. Bald gewinnt sie das Vertrauen der Hausherrin, einer Pianistin in der Krise, die unter immer stärkerem Lampenfieber leidet und sie zu ihrer Notenumblätterin macht, sich ganz auf sie verlässt - auch bei dem für ihre Karriere wichtigen Konzert. Eine Entscheidung mit katastrophalen Folgen, denn Melanie hat noch eine Rechnung mit der Künstlerin offen. Als Zehnjährige träumte die Metzgertochter von Anerkennung am Piano und der Aufnahmeprüfung für das Konservatorium. Ein Traum, den die Jurypräsidentin, eben diese Pianistin, für immer zerstörte.

Das Drama ist mit permanent unterschwelligem Suspense aufgebaut, das emotionale Fiasko vorauszuahnen, nur der Weg dahin bleibt bis zum Ende geheimnisvoll. Mit wenigen Blicken, Gesten und Andeutungen gelingt es Denis Dercourt die tiefe Verletzung eines Menschen empfinden zu lassen, wie auch durch systematische Zerstörung die Familienstruktur und -fassade der französischen Bourgeoisie aufzubrechen, die Eleganz suggeriert, aber in Wahrheit nur Verlorenheit spiegelt. Dabei verlässt er sich auf das in seiner Gegensätzlichkeit wunderbar harmonierende Schauspieler-Duo Catherine Frot und Déborah Francois, zwischen dem Anspannung und Anziehung sukzessive wächst. Bei diesem subtilen und in seiner Vieldeutigkeit verwirrenden Psychothriller über eine Rache geht es nicht direkt zum Ziel, sondern wie durch ein Labyrinth auf überraschenden Pfaden dem finalen Eklat zu. Der Sohn einer Klavierlehrerin und Professor am Konservatorium komponiert den Film wie eine Schicksalssinfonie, aggressive wie zärtliche Gefühle schlagen sich in der Klangwelt nieder, der Inhalt des Drehbuches bestimmte auch die Musikszenen, Kammermusik und Kameraarbeit ergänzen sich zu einem manipulativen Spiel, in dem es nur Verlierer geben kann. mk.

Das Mädchen, das die Seiten umblättert (Einzel-DVD)

Taktlosigkeit zerstört Melanies Lebenstraum: Ihr Vorspiel bei der Aufnahmeprüfung fürs Musik-
Konservatorium findet ein jähes Ende, als die Juryvorsitzende, eine bekannte Pianistin, sie mit ihrem
unsensiblen Verhalten völlig aus dem Konzept bringt. Bitterlich enttäuscht gibt Melanie das
Klavierspielen auf.
Zehn Jahre später bietet sich der jungen Frau jedoch die Möglichkeit zur Revange: Über Umwege
gerät sie in den Haushalt der Pianistin. Zunächst als Babysitter engagiert, steigt sie rasch zu ihrer
persönlichen Notenumblätterin auf. Sie gewinnt das Vertrauen der unsicheren Frau und macht sich
immer unentbehrlicher. Genau die Position, die sie braucht um ihre ganz persönliche Rache
voranzutreiben...
DAS MÄDCHEN, DAS DIE SEITEN UMBLÄTTERT ist klassisches französisches Kino, das im Stil von
Claude Chabrol einen Rachefeldzug mit großer Raffinesse und Spannung in Szene setzt.

Quelle: AL!VE

Darsteller:  Catherine Frot   als Ariane
  Déborah François   als Mélanie
  Pascal Greggory   als Mr Fouchécourt
  Clotilde Mollet   als Virginie
  Xavier de Guillebon   als Laurent
  Antoine Martynciow   als Tristan
 
Regie:  Denis Dercourt  
Buch:  Denis Dercourt  
  Jaques Sotty  
Musik:  Jerome Lemonnier  
Kamera:  Jérôme Peyrebrune  
Produzent:  Michel Saint-Jean  
  Tom Dercourt  
 

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Features

 

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Catherine Frot

Französische Schauspielerin. Ihre Spezialität sind lebenslustige Frauen im mittleren Alter, die sich durch nichts beirren lassen, aber...

 

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Pascal Greggory

Französischer Film- und Theaterschauspieler. Mal einsam, hart, verschlossen und verhärtet, mal pathetisch und alt, mal komisch und...