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Das magische Schwert - Die Legende von Camelot

Märchenhafte Neuerzählung um Arthurs Schwert Excalibur nach klassischen Trickfilm-Schemata.


Das magische Schwert - Die Legende von Camelot

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Erhältlich seit:
29.09.1999

Originaltitel: Quest for Camelot

Zeichentrick

USA 1998
Laufzeit: 83 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Frederik Du Chau
Warner Home Video Germany

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Filmbewertung


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Die Ausstattung

Die Technik



 
Das magische Schwert - Die Legende von Camelot

Das Bauernmädchen Kayley wünscht sich nichts sehnlicher als eine angesehene Ritters-Frau zu werden. Als der grausame Baron Ruber König Artus' Zauberschwert Excalibur raubt und Kayleys Mutter Lady Juliana entführt, sieht sie ihre große Chance. Um Artus ihren Mut zu beweisen, macht sich die furchtlose junge Frau auf den Weg durch den verwunschenen Zauberwald. Dort trifft sie auf den blinden Einsiedler Garrett und den zweiköpfigen Drachen Feuer & Flamme. Beide haben noch eine alte Rechnung mit Ruber offen...

Mit ihrem ersten abendfüllenden Animationsfilm ist es der 1994 gegründeten Zeichentrickabteilung der Warner Bros.-Studios geglückt, die "Artus"-Sage für die heutige Jugend ebenso spannend wie interessant zu gestalten. Besonderen Charme verleihen den phantasievollen und farbenfrohen Trickfiguren ihre deutschen Synchronsprecher. NDW-Star Nena singt die hitzköpfige Heldin Kayley, Wigald Boning und Olli Dittrich liefern sich als zweiköpfiger Drache gewitzte Rededuelle. Nicht zuletzt wegen des mitreißenden Soundtracks wird dieses romantische Fantasy-Abenteuer kleine und große Zeichentrickfans begeistern.

Das magische Schwert - Die Legende von Camelot

Nachdem Fox im vergangenen Winter mit dem Großprojekt "Anastasia" vergeblich am Zeichentrickthron Disneys gesägt hatte, stellt Warner nun den ersten reinrassigen Animationsfilm der neuen Zeichentrickabteilung des Majors vor, um ein Stück vom lukrativen Kuchen abzuhaben. Auch wenn "Das magische Schwert" qualitativ mit den aufwendiger produzierten Konkurrenzprojekten nicht mithalten kann, so verspricht die ansprechende Umsetzung der altbekannten Disney-Erfolgsformel für familienfreundliche Unterhaltung doch zumindest weltweit ordentliche Umsätze.

"Das magische Schwert" verfügt über die obligatorische großäugige Heldin mit Herz (Kayle, die Tochter eines ermordeten Ritters von König Arthurs Tafelrunde), spaßig-liebenswerte Kompagnons (ein munter drauflosschnatternder, zweiköpfiger Drache und ein verzauberter Hahn), die die besten Pointen und damit die Lacher auf ihrer Seite haben, einen netten Love Interest (der blinde, ehemalige Stalljunge Garrett), einen fiesen Finsterling (der von der Tafelrunde verstoßene Ruben) und seine garstigen Gefährten (Roboter-ähnliche Krieger). Es gilt eine noble, gefahrenvolle Aufgabe (Wiederauffinden des verschollenen Zauberschwerts Excalibur und die Rettung des Königreichs) zu vollbringen und den Bösewicht in die Versenkung zu schicken. Verbrämt wird das Ganze mit schmissigen Gesangsnummern, die hier jedoch nicht den Standard der Disney-Produktionen erreichen, wobei einige gelungene Stücke jedoch durchaus im Alan-Menken-Fahrwasser mitschwimmen können. In der deutschen Fassung wird Kayle von der einstigen Neue-Deutsche-Welle-Ikone Nena gesprochen und gesungen, während Pur-Frontmann Hartmut Engler Garrett seine Stimme leiht; eine deutliche Verbesserung zum schwachbrüstigen Sprecher des Originals.

Ein wenig enttäuschend ist der unrunde Bewegungsfluß der Figuren, die so manches Mal auf gar altmodische Weise daherhoppeln. Dafür vermögen die leuchtend bunte Farbpalette und der fantasievoll realisierte verwunschene Wald überzeugen. Ein animiertes Wiedersehen mit legendären Figuren wie der Zauberer Merlin und König Arthur verleihen dem leichten Fantasyspaß einen zusätzlichen Anreiz. Wie schon unlängst bei "Pippi Langstrumpf" erlebt, dürfte "Das magische Schwert" in der deutschen Auswertung besser abschneiden als an den amerikanischen Kinokassen - zumal der Starttermin zu Beginn der Sommerferien bestens gewählt ist.ara.

Sprecher:  Pierce Brosnan   als König Arthur
  Jessalyn Gilsig   als Kayley
  Andrea Corr   als Kayley (Singstimme)
  Cary Elwes   als Garrett
  Klaus-Dieter Klebsch   als Ruber
  Bryan White   als Garrett (Singstimme)
  Sir John Gielgud   als Merlin
  Gary Oldman   als Ruber
  Eric Idle   als Devon
  Steve Perry IV   als König Arthur (Singstimme)
  Bronson Pinchot   als Vogel Greif
  Gabriel Byrne   als Lionel
  Frank Welker   als Ayden
  Sarah Freeman   als Kayley als Kind
  Joachim Hübner   als Ruber (Gesangsstimme)
 
Regie:  Frederik Du Chau  
Buch:  Kirk De Micco  
  William Schifrin  
  Jacqueline Feather  
  David Seidler  
Musik:  Patrick Doyle  
  David Foster  
  Carole Bayer Sager  
Produzent:  Dalisa Cooper Cohen  
 

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