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Das Medaillon

Spezialeffektreiche Actionkomödie, in der Superstar Jackie Chan als unsterblicher Agent mit übernatürlichen Kräften wiedergeboren wird.


Das Medaillon

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.03.2004

Originaltitel: Medallion

Action/ Komödie

Hongkong/USA 2003
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12

Jackie Chan
Lee Evans
Claire Forlani

Regie: Gordon Chan
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Jackie Chan so gut wie nie: mit slapstick-reichem Witz und vollem akrobatischen Einsatz.

Eddie im Clinch mit Interpol-Agent Watson (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Eddie im Clinch mit Interpol-Agent Watson (Foto: Columbia TriStar)

Was ist der beste Special Effect einer Jackie Chan Komödie? Zweifellos immer noch Jackie Chan selbst. Der Kung-Fu-Kultstar aus Hongkong ist längst ein unverwechselbares Markenzeichen.

Auch als mit allen Wassern gewaschener Cop Eddie Yang, der mit der britischen Interpol-Agentin Nicole (Claire Forlani) versucht, dem Schmuggler Snakehead (Julian Sands) das Handwerk zu legen, bleibt er seinem Image treu.

Snakehead hat es auf ein magisches Medaillon abgesehen, das von einem kleinen Jungen in einem Tempel gehütet wird und seinem Besitzer übernatürliche Kräfte und Unsterblichkeit verleihen soll. Das kann Yang bald am eigenen Leib erfahren, als er nur knapp dem Tod entgeht.

Jackie Chan hat den Sinn einer Absperrung noch nie verstanden (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Jackie Chan hat den Sinn einer Absperrung noch nie verstanden (Foto: Columbia TriStar)

Gut gemixt

Mit magischen Kräften ausgestattet, liefert er sich einen an Spezialeffekten reichen Showdown mit dem ebenfalls unsterblichen Snakehead in dessen Schlossruine in Irland.

Fazit: Action mit Witz: ein guter Mix.

Das Medaillon

Der beste Special Effect einer Jackie Chan Komödie ist zweifellos Jackie Chan. Da der Hongkong-Superstar ("Rush Hour"), der sich mit seinen einfallsreichen Martial-Arts-Stunts als eine Art Kung-Fu-Buster-Keaton profilierte, nun allerdings ein wenig in die Jahre kommt, beginnt er sich in punkto aberwitziger Akobatik merklich zurückzuhalten. Das war in seinem letzten Film "The Tuxedo" offensichtlich und ist nun auch in seiner neuen Actionkomödie "The Medallion" der Fall. Dabei handelt es sich mit einem Budget von rund 40 Mio. Dollar um eine der bislang teuersten Hongkong-Produktionen.

Schade ist, dass Chan, der zudem als ausführender Produzent fungiert, für seine Transition bislang eher mit schwachem Material arbeitet. Für das Drehbuch von "The Medallion" - einem Mix aus Actionkomödie und übernatürlichem Fantasythriller mit obligatorischem Romantikelement - waren insgesamt fünf Drehbuchautoren, darunter Regisseur Gordon Chan ("Cat & Mouse"), tätig. Das Ergebnis ist eine Story und eine Inszenierung, die jeweils in Genre und Erzählton abrupt hin und her schwanken. Das mag zum Teil am radikalen Schnitt liegen, den der US-Verleih vorgenommen hat. Die tendenziell platten Dialoge und die teils mittelprächtigen schauspielerischen Leistungen werden damit allerdings nicht erklärt.

Zum Plot: Detective Eddie Yang (Chan) arbeitet mit Interpol-Agenten daran, dem internationalen Schmuggler Snakehead ("Warlock" Julian Sands sinister-diabolisch auf Autopilot) das Handwerk zu legen. Dieser hat es auf ein magisches Medaillon abgesehen, das von einem kleinen Jungen in einem Tempel gehütet wird. Der Talisman besteht aus zwei Hälften und verleiht seinem Besitzer übernatürliche Kräfte und Unsterblichkeit. Dies kommt Yang später zugute, als er den gekidnappten Jungen aus der Gewalt von Snakehead befreit, dabei allerdings ertrinkt. Neu zum Leben erweckt, ist er fortan mit magischen Kräften ausgestattet und weiterhin darauf bedacht, den mittlerweile ebenfalls unsterblichen Snakehead auszuschalten. In dessen Schlossruine in Irland kommt es zum Spezialeffekte reichen Showdown.

Die Grundstory erinnert stark an das Eddie-Murphy-Vehikel "Auf der Suche nach dem goldenen Kind", die mit typischen Martial-Arts-Sequenzen (darunter eine "Tiger & Dragon" nachempfundende Konfrontation in Baumwipfeln) versehen wurde. Diese Szenen wurden von "Action-Regisseur" Sammo Hung beigesteuert, wobei es allerdings an Chans gewohnten innovativen Requisiten-Ballett mangelt. In Nebenrollen als Interpol-Agenten agieren der britische Komödiant Lee Evans ("Verrückt nach Mary") - mit infantilem Slapstick für befreienden Humor zuständig - und Claire Forlani ("Rendezvous mit Joe Black") als konventionelles Subjekt von Jackies romantischer Begierde. Die musikalische Unterlegung besteht aus einem monotonen Techno-Synthesizer-Score von Adrian Lee und ist ein weiteres Indiz, dass angestrengt versucht wurde ,es sowohl dem westlichen als auch östlichen Publikum recht zu machen. ara.

Darsteller:  Jackie Chan   als Eddie Yang
  Lee Evans   als Arthur Watson
  Claire Forlani   als Nicole James
  Julian Sands   als Snakehead
  John Rhys-Davies   als Hammerstock-Smythe
  Anthony Wong   als Lester Won
  Christy Chung   als Charlotte Watson
  Johann Myers   als Giscard
  Alexander Bao   als Jai
 
Regie:  Gordon Chan  
Buch:  Bennett Joshua Davlin  
  Paul Wheeler  
  Bey Logan  
  Alfred Cheung  
  Gordon Chan  
Musik:  Adrian Lee  
Kamera:  Arthur Wong  
Produzent:  Alfred Cheung  
 

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Jackie Chan

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