DVD Kaufvideo

Das Morphus-Geheimnis

Kinderfilm über einen Jungen, der eine alte, einschläfernde Beethoven-Melodie entdeckt.


Das Morphus-Geheimnis

Kaufvideo

Erhältlich seit:
10.09.2010

Originaltitel: Das Morphus Geheimnis

Kinderfilm/ Fantasy

Deutschland 2008
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Jonas Hämmerle
Michael Roll
Oliver Korittke

Regie: Karola Hattop
S.A.D. Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Kinderfilm über einen Jungen, der eine einschläfernde Beethoven-Komposition entdeckt.

Nicki bringt mit seiner Trompete die Menschen zum schlafen (Foto: Progress (Central)) Großansicht

Nicki bringt mit seiner Trompete die Menschen zum schlafen (Foto: Progress (Central))

Der zehnjährige Nicki (Jonas Hämmerle) gelangt in den Besitz eines verschollen geglaubten Musik-Stücks von Ludwig van Beethoven. Auf diese mysteriöse Morphus-Komposition, bei deren Klängen man sofort in einen tiefen Schlaf verfällt, ist auch ein Gauner-Duo aus leicht nachvollziehbaren Gründen scharf.

Deshalb folgen die zwei Typen Nicki und seinem Vater auch in den gemeinsamen Winterurlaub. Als der Junge in dem abgeschiedenen Berghotel dann das Beethoven-Stück auf seiner Trompete spielt, schlafen tatsächlich alle Menschen um ihn herum ein - bis auf ihn selbst und den Ober-Ganoven Max (Oliver Korittke).

Max und Kwapisch führen Böses im Schilde (Foto: Progress (Central)) Großansicht

Max und Kwapisch führen Böses im Schilde (Foto: Progress (Central))

Ein bisschen Klassik

Bevor Jonas Hämmerle in der Hauptrolle in "Wickie und die starken Männer" zu sehen sein wird, bringt er unter der Regie von Karola Hattop ("Wer küsst schon einen Leguan?") dem jungen Publikum die klassische Musik unaufdringlich näher. Und so ist der Film, auch wenn die Darstellerleistungen teilweise übertrieben gekünstelt wirken und die Geschichte etwas uninspiriert erzählt wird, ein gelungenes modernes Märchen mit viel Musik.

Das Morphus-Geheimnis

Pädagogisch wertvoller Kinderfilm, in dem Wickie-Darsteller Jonas Hämmerle dank einer verschollen geglaubten Beethoven-Melodie ein ganzes Hotel in Tiefschlaf versetzt.

Bevor Jonas Hämmerle im September kommenden Jahres als Titelheld in Michael Bully Herbigs "Wickie und die starken Männer" über Nacht berühmt werden wird, kann man ihn erst einmal in einem netten kleinen Kinderfilm bewundern. Unter der Regie der Genre-erprobten Filmemacherin Karola Hattop ("Wer küsst schon einen Leguan?") spielt er den zehnjährigen Nicki, der nichts ahnend und durch eine Verkettung seltsamer Ereignisse in den Besitz eines verschollen geglaubten Musik-Stücks von Ludwig van Beethoven gelangt. Auf diese mysteriöse Morphus-Komposition, bei deren Klängen man sofort in einen tiefen Schlaf verfällt, ist auch ein Gauner-Duo aus leicht nachvollziehbaren Gründen scharf. Deshalb folgen die zwei Typen Nicki und seinem Vater auch in den gemeinsamen Winterurlaub. Als der Junge in dem abgeschiedenen Berghotel dann das Beethoven-Stück auf seiner Trompete spielt, schlafen tatsächlich alle Menschen um ihn herum ein - bis auf ihn selbst und den Ober-Ganoven Max. Zwischen den beiden entbrennt schließlich ein ungleiches Kräftemessen zwischen gut und böse, klein und groß, gemein und gerecht, bei dem der sonst so schüchterne Nicki plötzlich über sich hinauszuwachsen scheint.

"Das Morphus-Geheimnis" ist ein schönes Beispiel, wie man Kindern auf spielerische Art und Weise den Umgang mit klassischer Musik beibringen kann. Darüber hinaus geht es um mangelndes Selbstbewusstsein und was man dagegen tun kann, um Lampenfieber und wie man es überwindet und um eine Generation von Eltern, die sich mehr für den Beruf als ihren Nachwuchs interessiert. Allerdings wird die spannungsarme und nicht immer nachvollziehbare Geschichte relativ uninspiriert erzählt, die Kriminellen erinnern an Kopien der "Kevin - Allein zu Haus"-Diebe und aus der originellen Idee mit dem im Dornröschenschlaf befindlichen Hotel wird letztlich zu wenig gemacht. Da auch die Darsteller ihre Rollen entweder übertrieben gekünstelt - wie der sonst so zuverlässige Oliver Korittke als Max - oder hölzern und wenig glaubwürdig - wie Hämmerle als Nicki oder Michael Roll (Sohn von Kameramann Gernot Roll) als dessen Vater - anlegen, bleibt am Ende zumindest ein für etwas ältere Semester, die lieber Kinderkanal als SuperRTL gucken, geeignetes modernes Märchen mit viel Musik übrig. lasso.

Das Morphus-Geheimnis

Niemals bis ans Ende ihrer Tage - so schwört eine mysteriöse Runde - werden sie den geheimen Ort von Beethovens Testament verraten. Denn dort verbirgt sich dessen magische Morphus-Komposition, die jeden, der sie hört, in tiefen Schlaf versetzt. Generationen später hat sich dieses vertrauliche Wissen von einem Ur-Ur-Urgroßvater bis zu einem Lieblingsenkel (Oliver Korittke) weitervererbt. Und der hat entdeckt, wie sich damit gewinnbringend arbeiten lässt. Zusammen mit seinem Ganovenfreund (Arndt Schwering-Sohnrey) ist er gerade dabei, die Noten an sich zu bringen, als er von dem ahnungslosen und schüchternen Nicki (Jonas Hämmerle) gestört wird. Ausgerechnet in Nickis Tasche landet im Trubel der nun beginnenden Verfolgungsjagd das Morphus- Geheimnis. Nicki und sein Vater (Michael Roll) erreichen dabei ein vollkommen eingeschneites Hotel, ein altes Schloss. Ein regelrechtes Katz- und Maus- Spiel beginnt zwischen Nicki und den Ganoven, als der arglose Junge mit seinem Trompetenspiel die Magie der Morphus-Noten beweist. Fast die gesamte Umgebung befindet sich nun in einer Art Dornröschenschlaf - fast alle, bis auf den Gauner Max. Ein trickreicher Kampf entbrennt, Gut gegen Böse, Phantasie und Köpfchen gegen pure Gier. Nicki scheint ganz auf sich allein gestellt, doch die Musik und seine Freundschaft mit der hübschen Marta geben ihm Kraft.

Quelle: S.A.D.

Darsteller:  Jonas Hämmerle   als Nicki
  Michael Roll   als Nickis Vater
  Oliver Korittke   als Gauner Max
  Arndt Schwering-Sohnrey   als Gauner Kwapisch
  Charlotte Crome   als Nickis Mutter
  Magali Greif   als Marta
  Wiebke Kayser   als Martas Mutter
 
Regie:  Karola Hattop  
Buch:  Andrzej Maleszka  
Musik:  Eike Hosenfeld  
  Moritz Denis  
Kamera:  Sebastian Richter  
  Sebastian Hattop  
Produzent:  Prof. Jürgen Haase  
 

Das Morphus-Geheimnis in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Michael Roll

Michael Roll schaffte 1994 als junger Kriminalassistent Axel Hübner in der Sat1-Krimi-Reihe "Der König" den Durchbruch als Fernsehschauspieler...

 

Star

Oliver Korittke

Er ist mit 1,72 mittelgroß, wirkt aber in seiner schlaksigen Art, mit dem ständigen Stoppelbart im langen, bleichen Gesicht und den...