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Das Phantom der Oper

Opulente Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers Musicalhit, die keinen Fan enttäuschen wird.


Das Phantom der Oper

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Erhältlich seit:
07.10.2010

Originaltitel: The Phantom of the Opera

Musikfilm/ Drama

USA/Großbritannien 2004
Laufzeit: 141 Min.
FSK: ab 6

Gerard Butler
Emmy Rossum
Patrick Wilson

Regie: Joel Schumacher
Concorde Home Entertainment

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Andrew Lloyd Webbers berühmtes Musical feiert seine berauschende Kinopremiere: Leidenschaft pur, auf Film gebannt.

Der Mann mit den zwei Gesichtern verführt die junge Christine (Foto: Concorde) Großansicht

Der Mann mit den zwei Gesichtern verführt die junge Christine (Foto: Concorde)

Es verbirgt sich in den Katakomben der Pariser Oper. Es hasst die Welt und auch sich selbst. Es ist nicht greifbar, nur ein Schatten in der Nacht, und doch hat es sich schon Millionen von Menschen gezeigt.

Es ist das populärste Phantom der Welt. Erstmals spukte es in Gaston Lerouxs Romanklassiker, dann im Horrorfilm, schließlich auch auf der Musical-Bühne, wo es dank Andrew Lloyd Webber seine eindrucksvolle Stimme fand. Allein 8 Millionen Deutsche lockte es in sein unterirdisches Reich, jetzt liebt und leidet es auch im Kino.

Im Paris des Jahres 1870 dominiert Diva LaCarlotta (Minnie Driver) das Geschehen an der Oper. Das zumindest glaubt sie, denn in Wirklichkeit hält das unheimliche Phantom (Gerard Butler) die Fäden in der Hand.

Auf geht's zum Maskenball (Foto: Concorde) Großansicht

Auf geht's zum Maskenball (Foto: Concorde)

Kreatur der Finsternis

Es hat seine eigene Loge, ein monatliches Honorar und übernimmt die künstlerische Leitung, wenn es ihm beliebt. Es bleibt stets unsichtbar, doch immer präsent und straft mit Gewalt, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden.

Als die bildhübsche Christine (Emmy Rossum) am Premierenabend die Chance ihres Lebens erhält und LaCarlotta vertritt, erobert sie nicht nur die Menschen im Saal, sondern auch die einsame Kreatur viele Meter darunter.

Christine entflammt auch Raouls Herz (Foto: Concorde) Großansicht

Christine entflammt auch Raouls Herz (Foto: Concorde)

Stimmgewaltiger Kontrahent

In einem Spiegel erscheint das Phantom seiner großen Liebe, zeigt ihr sein Reich der Dunkelheit und seine gequälte Seele. Es wird Christines Mentor, ihr unsichtbarer Schatten, bis Lichtgestalt Raoul (Patrick Wilson), der junge Mäzen der Oper, die Finsternis zurückdrängt.

Aus dieser Rivalität der beiden männlichen Kontrahenten bezieht Joel Schumachers in Bauten und Kostümen schwelgende Verfilmung ihre Spannung, aus Webbers Melodien ihre große Verführungskraft.

Dafür sorgen in der deutschen Synchronisation hochkarätige Musical-Stars: Uwe Kröger als Phantom, Jana Werner als Christine und Carsten Lepper als Raoul.

Liebe auf der Flucht: das Phantom und Christine werden verfolgt (Foto: Concorde) Großansicht

Liebe auf der Flucht: das Phantom und Christine werden verfolgt (Foto: Concorde)

Eine kleine Nachtmusik

Alle Hits, von "Think of Me" über "Angel of Music" bis hin zu "Music of the Night", sind hier qualitativ bestechend zu hören (je nach Kopie in deutscher oder englischer Fassung), alle legendären Szenen, von der Fahrt in die Grotte bis zum Liebesschwur auf dem Dach in einem Bilderrausch zu sehen.

Und wenn dann im Reich des Phantoms Christine zwischen Hoffnung und Verzweiflung wählen muss, brennt der Film mit einer Leidenschaft, die sich auf der Bühne vielleicht erahnen, hier aber erkennen und fühlen lässt.

Das Phantom der Oper

18 Jahre nach der Bühnenpremiere in London treibt die Renaissance des Filmmusicals auch diese scheue Kreatur ins Kino. Andrew Lloyd Webbers opernhafte Musik eroberte in Koalition mit einer hochromantischen Lovestory die Welt, erreichte allein auf ihren deutschen Stationen Hamburg und Stuttgart über acht Millionen Zuschauer. Würde Kino hierzulande wie das Theater als Kulturerlebnis begriffen werden, stünde einem vergleichbar großen Hit nichts im Wege. So aber gilt es, die Fans mit einer werktreuen Adaption zu mobilisieren, die mit den Stimmen der Musicalprofis Jana Werner und Uwe Kröger synchronisiert, aber auch in der starken Originalfassung zum Einsatz kommt. Dabei zeigen beide Versionen in den entscheidenden Szenen, in der durch die Kameranähe bedingten größeren Intimität der Figuren, wie das Kino über das Theater triumphieren kann.

Kontakt zu den Gefühlen ist entscheidend bei einem solchen Stoff, der gefährdet ist, vom Prunk der Ausstattung erdrückt zu werden. So kommt der Kamera, die Regisseur Joel Schumacher agil über das Opernset gleiten lässt, große Bedeutung zu. Denn sie zeigt Nuancen, die keine Bühne leisten kann, macht sichtbar, was im Theater jenseits der Frontreihen nur erahnt werden kann. Die Veränderungen gegenüber der Vorlage sind minimal. So sieht man jetzt in einem Rückblick das frühe Leiden des Phantoms und in einem sinnvollen Epilog ein Symbol für seine den Tod transzendierende Liebe. Wie das Musical beginnt der Film mit einer Auktion, in der Gegenstände der längst vom Staub der Zeit begrabenen Pariser Oper versteigert werden. Als der berühmte Kronleuchter zum Verkauf kommt, wird eine vergangene Welt eindrucksvoll wiedererweckt, reist man zurück ins Jahr 1881. Gerade hat die Pariser Oper zwei neue Direktoren erhalten, die als clowneskes Duo Kontrast zu den düsteren Vorgängen bieten. Unterstützt vom jungen Mäzen, dem Grafen Raoul de Chagny (Newcomer Patrick Wilson), verstehen sich die Neulinge als künstlerische Leiter des Hauses. Tatsächlich aber hält das geheimnisvolle Phantom, das unentdeckt in den Katakomben unterhalb der Oper sein Reich der Finsternis geschaffen hat, die Fäden in der Hand. Bedroht Mitarbeiter, sabotiert Vorführungen und erreicht schließlich, dass zur Premiere einer neuen Inszenierung nicht Haus-Diva La Carlotta (die Britin Minnie Driver als Karikatur einer uritalienischen Furie), sondern das junge Chormädchen Christine die Hauptrolle spielen darf. Christines "Think of me" ist eine überzeugende Initiation, erobert den Zuschauer des Films wie auch den Geist der Oper. Mit glasklarer filigraner Sopranstimme führt sich Emmy Rossum - äußerlich ein Jennifer-Love-Hewitt-Typ, gesanglich eine Reminiszenz an Shirley Jones, Hollywoods Musicalstar der Fifties - zauberhaft ein, bewältigt auch die emotionalen Anforderungen dieser Schlüsselrolle und lässt Sara Brightmans nasale Knödelarien aus den Achtzigern völlig vergessen. Nach dieser Eröffnung hat Christine einen alten und neuen Bewunderer - das Phantom, das sie ins Zentrum seiner gequälten Seele zu ziehen versucht, und Raoul, der sie als Jugendliebe wiedererkennt. Zwischen diesen Polen, zwischen Dunkelheit und Licht, Leidenschaft und Blässe, wird Christine hin- und hergerissen. Das Phantom (Gerard Butler, Lara Crofts Ex in "Tomb Raider 2") lockt die Unschuld in seine Grotte, vorbei an Gängen mit belebten Leuchten (Jean Cocteau), verführt sie mit "Music of the Night", lässt sie aber in ihre Welt zurück, als sie ihm die Maske vom Gesicht zieht. Fortan ist das Phantom, im Grad seiner Entstellung ein monster light, Christines Schatten und reagiert mit Gewalt, als sich seine Hoffnungen nicht erfüllen. Alle Hits des Musicals, darunter der Titelsong und "Point of no return", finden sich auch in dieser Verfilmung. Sicher sind die Webberharmonien, die sich leicht variiert durch alle seine Erfolge ziehen, nicht jedermanns Geschmack, wie auch der atmosphärisch-musikalische Bombast. Auch wäre eine um ein paar Nummern entschlackte Version vorstellbar, damit der Film, konzentriert auf das Wesentliche, das Tempo forcieren kann. Trotzdem ist "Das Phantom der Oper" eine überzeugende Adaption, loyal gegenüber der Vorlage und ihren Fans, und dabei vor allem in der Schlusssequenz von solcher Leidenschaft erfüllt, dass Infizierte beginnen werden, Arien zu schmettern, wenn auf der Leinwand alles verstummt. kob.

Das Phantom der Oper

The next Generation - die Heimkino-Revolution ist da! Andrew Lloyd Webbers großer Musical-Erfolg in der grandiosen, mehrfach Oscar[r]-nominierten Verfilmung ist ab September endlich auch als Blu-ray Disc in überragender Bildqualität erhältlich.

Das Pariser Opernhaus wird von dem unheimlichen, schrecklich entstellten Phantom der Oper tyrannisiert. Seine Leidenschaft gilt einzig der schönen und talentierten Chorsängerin Christine, die er zur neuen Operndiva machen will. Besessen on seinem Vorhaben, scheut er auch vor Mord nicht zurück. Christine ist fasziniert von ihrem geheimnisvollen Förderer. Doch als das Phantom entdeckt, dass Christines Herz einem anderen gehört, wird seine rasende Eifersucht zur tödlichen Gefahr ...

Quelle: Concorde

Acht Featurettes - u.a. zu den visuellen Effekten, den Spezialeffekten, zur Musik, zur Ausstattung und zu dem Produktionsdesign sowie Cast and Crew Singalong - Making-of "The Phantom of the Opera" inkl. Interviews mit den Hauptdarstellern, Joel Schumacher, Andrew Lloyd Webber u.v.a. sowie Emmy-Rossum-Screentest - Behind The Mask: The Story of "The Phantom of the Opera" - Documentary inkl. Interview mit Andrew Lloyd Webber u.v.a. - Featurette "The Music of the Phantom of the Opera" - Zusätzliche Songszene mit Gerard Butler - Dt. und engl. Kinotrailer - Vier Original Promotionclips zur Bühnenshow mit Sarah Brightman - Programmtipps - Wendecover

Quelle: Concorde

Darsteller:  Gerard Butler   als Das Phantom
  Emmy Rossum   als Christine
  Patrick Wilson   als Vicomte Raoul de Chagny
  Miranda Richardson   als Madame Giry
  Minnie Driver   als Carlotta
  Sir Simon Callow   als Andre
  Ciarán Hinds   als Firmin
  Jennifer Ellison   als Meg Giry
  James Fleet   als Lefevre
  Victor McGuire   als Piangi
  Kevin McNally   als Buquet
  Murray Melvin   als Reyer
  Paul Brooke   als Auctioneer
  Laura Lounsom   als Young Mme. Giry
  Chris Overton   als Young Phantom
  Imogen Bain  
  Miles Western  
  Judith Paris  
  Halcro Johnston  
  Oliver Chopping  
  Alison Skilbeck  
  Lee Sellers  
  Ramin Karimloo  
  Annabel Porter  
  Max Thomas  
 
Regie:  Joel Schumacher  
Buch:  Andrew Lloyd Webber  
  Joel Schumacher  
Musik:  Andrew Lloyd Webber  
Kamera:  John Mathieson  
Produzent:  Andrew Lloyd Webber  
 

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