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Kaufvideo
Originaltitel: The Phantom of the Opera
USA/Großbritannien 2004
Laufzeit: 135 Min.
FSK: ab 6
Gerard Butler
Emmy Rossum
Patrick Wilson
Regie: Joel Schumacher
Concorde Home Entertainment

18 Jahre nach der Bühnenpremiere in London treibt die Renaissance des Filmmusicals auch diese scheue Kreatur ins Kino. Andrew Lloyd Webbers opernhafte Musik eroberte in Koalition mit einer hochromantischen Lovestory die Welt, erreichte allein auf ihren deutschen Stationen Hamburg und Stuttgart über acht Millionen Zuschauer. Würde Kino hierzulande wie das Theater als Kulturerlebnis begriffen werden, stünde einem vergleichbar großen Hit nichts im Wege. So aber gilt es, die Fans mit einer werktreuen Adaption zu mobilisieren, die mit den Stimmen der Musicalprofis Jana Werner und Uwe Kröger synchronisiert, aber auch in der starken Originalfassung zum Einsatz kommt. Dabei zeigen beide Versionen in den entscheidenden Szenen, in der durch die Kameranähe bedingten größeren Intimität der Figuren, wie das Kino über das Theater triumphieren kann.
Kontakt zu den Gefühlen ist entscheidend bei einem solchen Stoff, der gefährdet ist, vom Prunk der Ausstattung erdrückt zu werden. So kommt der Kamera, die Regisseur Joel Schumacher agil über das Opernset gleiten lässt, große Bedeutung zu. Denn sie zeigt Nuancen, die keine Bühne leisten kann, macht sichtbar, was im Theater jenseits der Frontreihen nur erahnt werden kann. Die Veränderungen gegenüber der Vorlage sind minimal. So sieht man jetzt in einem Rückblick das frühe Leiden des Phantoms und in einem sinnvollen Epilog ein Symbol für seine den Tod transzendierende Liebe. Wie das Musical beginnt der Film mit einer Auktion, in der Gegenstände der längst vom Staub der Zeit begrabenen Pariser Oper versteigert werden. Als der berühmte Kronleuchter zum Verkauf kommt, wird eine vergangene Welt eindrucksvoll wiedererweckt, reist man zurück ins Jahr 1881. Gerade hat die Pariser Oper zwei neue Direktoren erhalten, die als clowneskes Duo Kontrast zu den düsteren Vorgängen bieten. Unterstützt vom jungen Mäzen, dem Grafen Raoul de Chagny (Newcomer Patrick Wilson), verstehen sich die Neulinge als künstlerische Leiter des Hauses. Tatsächlich aber hält das geheimnisvolle Phantom, das unentdeckt in den Katakomben unterhalb der Oper sein Reich der Finsternis geschaffen hat, die Fäden in der Hand. Bedroht Mitarbeiter, sabotiert Vorführungen und erreicht schließlich, dass zur Premiere einer neuen Inszenierung nicht Haus-Diva La Carlotta (die Britin Minnie Driver als Karikatur einer uritalienischen Furie), sondern das junge Chormädchen Christine die Hauptrolle spielen darf. Christines "Think of me" ist eine überzeugende Initiation, erobert den Zuschauer des Films wie auch den Geist der Oper. Mit glasklarer filigraner Sopranstimme führt sich Emmy Rossum - äußerlich ein Jennifer-Love-Hewitt-Typ, gesanglich eine Reminiszenz an Shirley Jones, Hollywoods Musicalstar der Fifties - zauberhaft ein, bewältigt auch die emotionalen Anforderungen dieser Schlüsselrolle und lässt Sara Brightmans nasale Knödelarien aus den Achtzigern völlig vergessen. Nach dieser Eröffnung hat Christine einen alten und neuen Bewunderer - das Phantom, das sie ins Zentrum seiner gequälten Seele zu ziehen versucht, und Raoul, der sie als Jugendliebe wiedererkennt. Zwischen diesen Polen, zwischen Dunkelheit und Licht, Leidenschaft und Blässe, wird Christine hin- und hergerissen. Das Phantom (Gerard Butler, Lara Crofts Ex in "Tomb Raider 2") lockt die Unschuld in seine Grotte, vorbei an Gängen mit belebten Leuchten (Jean Cocteau), verführt sie mit "Music of the Night", lässt sie aber in ihre Welt zurück, als sie ihm die Maske vom Gesicht zieht. Fortan ist das Phantom, im Grad seiner Entstellung ein monster light, Christines Schatten und reagiert mit Gewalt, als sich seine Hoffnungen nicht erfüllen. Alle Hits des Musicals, darunter der Titelsong und "Point of no return", finden sich auch in dieser Verfilmung. Sicher sind die Webberharmonien, die sich leicht variiert durch alle seine Erfolge ziehen, nicht jedermanns Geschmack, wie auch der atmosphärisch-musikalische Bombast. Auch wäre eine um ein paar Nummern entschlackte Version vorstellbar, damit der Film, konzentriert auf das Wesentliche, das Tempo forcieren kann. Trotzdem ist "Das Phantom der Oper" eine überzeugende Adaption, loyal gegenüber der Vorlage und ihren Fans, und dabei vor allem in der Schlusssequenz von solcher Leidenschaft erfüllt, dass Infizierte beginnen werden, Arien zu schmettern, wenn auf der Leinwand alles verstummt. kob.
Paris 1870: Die Pariser Oper wird von einem unheimlichen Geist terrorisiert, der versucht, Einfluss auf die musikalische Leitung zu nehmen. Als die Direktoren seine Forderungen nicht erfüllen, droht das Phantom, alle Inszenierungen zu sabotieren. Auch der Star des Hauses, die temperamentvolle Operndiva La Carlotta (MINNIE DRIVER) muss erkennen, dass jedem ein Unglück geschieht, der sich dem Willen des Phantoms widersetzt. Mit einer Ausnahme: Die Liebe und Fürsorge des Phantoms gilt dem unschuldigen Chormädchen Christine (EMMY ROSSUM), das nach dem Tod ihres Vaters in der Oper ein neues Zuhause gefunden hat. Tief und geheimnisvoll ruft die Stimme des Phantoms nach ihr und fördert ihr außerordentliches Gesangstalent, ohne sich ihr jedoch jemals zu offenbaren. Nur die Leiterin des Ballett-Ensembles, Madame Giry (MIRANDA RICHARDSON), weiß, dass es sich bei Christines mysteriösem "Engel der Musik" in Wirklichkeit um ein musikalisches Genie handelt, das sich in den Katakomben des Opernhauses versteckt hält, und dessen Gesicht von einer schrecklichen Missbildung entstellt ist.
Während der Generalprobe zur neuesten Inszenierung des Opernhauses verlässt La Carlotta wütend die Bühne und weigert sich, am ausverkauften Premierenabend aufzutreten. Die ratlosen Direktoren der Oper (SIMON CALLOW und CIARAN HINDS) haben keine andere Wahl als die Hauptrolle mit Christine zu besetzen. Christines Gesang verzaubert sowohl das Publikum als auch das Phantom, das nun wild entschlossen ist, sie zum neuen Star der Oper zu machen. Doch mit seinen Gefühlen für Christine ist es nicht allein. Schon bald wird Christine vom reichen Mäzen des Opernhauses umworben, dem jungen Grafen Raoul de Chagny (PATRICK WILSON).
Obwohl Christine im Bann ihres charismatischen Lehrers steht, kann sie sich ihren Gefühlen für den attraktiven Raoul nicht entziehen und versetzt damit das Phantom in rasende Eifersucht. Schließlich treiben Leidenschaft und Besessenheit die Liebenden so weit, dass es kein Zurück mehr gibt...
Die Vorlage für Andrew Lloyd Webbers Musical lieferte der gleichnamige Roman des französischen Autoren Gaston Leroux. Basierend auf Andrew Lloyd Webbers berühmtem Musical "The Phantom of the Opera", inszenierte Joel Schumacher die dramatische Liebesgeschichte für die Kinoleinwand. Dabei hat er vor dem Hintergrund der Pariser Oper der 1870er Andrew Lloyd Webbers berühmten Melodien eine ausschweifende Bildersprache verliehen und begeistert mit aufwändigen Kostümen und ebenso prächtigen Kulissen. Zudem hat der Erfolgsregisseur wieder einmal sein einmaliges Gespür für die großen Stars von Morgen bewiesen: In Emmy Rossum und Gerard Butler hat Schumacher große neue Schauspiel- und Gesangs-Talente entdeckt, denen er in diesem visuellen und musikalischen Feuerwerk die Möglichkeit gibt zu strahlen. Nicht minder gelungen ist die deutsche Synchronisation durch Musicalstars wie Uwe Kröger, Jana Werner und Carsten Lepper, die bereits in Musicals wie "West Side Story", "Dracula" und "Elisabeth" ihre deutschen Fans begeistert haben.
Joel Schumacher inszenierte einen atemberaubenden Film in opulenten Bildern, der aufgrund seiner rätselhaften und schicksalhaften Story nicht nur Musical-Fans in seinen Bann ziehen wird.
Quelle: Concorde
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Quelle: Concorde
| Darsteller: | Gerard Butler | als Das Phantom | |
|---|---|---|---|
| Emmy Rossum | als Christine | ||
| Patrick Wilson | als Vicomte Raoul de Chagny | ||
| Miranda Richardson | als Madame Giry | ||
| Minnie Driver | als Carlotta | ||
| Sir Simon Callow | als Andre | ||
| Ciarán Hinds | als Firmin | ||
| Jennifer Ellison | als Meg Giry | ||
| James Fleet | als Lefevre | ||
| Victor McGuire | als Piangi | ||
| Kevin McNally | als Buquet | ||
| Murray Melvin | als Reyer | ||
| Paul Brooke | als Auctioneer | ||
| Laura Lounsom | als Young Mme. Giry | ||
| Chris Overton | als Young Phantom | ||
| Imogen Bain | |||
| Miles Western | |||
| Judith Paris | |||
| Halcro Johnston | |||
| Oliver Chopping | |||
| Alison Skilbeck | |||
| Lee Sellers | |||
| Ramin Karimloo | |||
| Annabel Porter | |||
| Max Thomas | |||
| Regie: | Joel Schumacher | ||
| Buch: | Andrew Lloyd Webber | ||
| Joel Schumacher | |||
| Musik: | Andrew Lloyd Webber | ||
| Kamera: | John Mathieson | ||
| Produzent: | Andrew Lloyd Webber | ||
Das Phantom der Oper (Einzel-DVD) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras:
Star
Gerard Butler
"300" machte ihn zum testosteronstarken Superstar. Schillernde Schurken, elegante Bösewichte und historische Abenteurer gehören zu den...
Star
Patrick Wilson
Amerikanischer Schauspieler und Sänger. Erste Aufmerksamkeit erfuhr Patrick Wilson als gutherziger Rivale des Titelhelden in der Verfilmung...
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