DVD Kaufvideo

Das verschollene Inkagold

Fernsehfilm nach dem Roman von Jack London.


Das verschollene Inkagold

Kaufvideo

Erhältlich seit:
05.12.2007

Originaltitel: Das verschollene Inka-Gold

Abenteuer

BRD/Rumänien 1977
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12

Vadim Glowna
Ruby Manila
Amza Pellea

Regie: Wolfgang Staudte
Concorde Home Entertainment

Filmbewertung


(1 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 

Der arbeitslose Ingenieur Brian Jones nimmt einen Job als Lokführer bei einer Ölgesellschaft in Südamerika an. Durch eine Einheimische erfährt Jones von einem sagenumwobenen Gold-Schatz, den er um jeden Preis finden will.

Die Jack-London-Adaptionen, die Wolfgang Staudte (Regie) und Walter Ulrich (Drehbuch) in den 1970er-Jahren für das ZDF realisiert haben, gelten als legendär. Nach den Vierteilern "Der Seewolf" (1971) und "Lockruf des Goldes" (1975) folgte 1977 der Fernsehfilm "Das verschollene Inkagold" mit Vadim Glowna in der Hauptrolle. Die Mini-Serie zählt heute ebenfalls zu den TV-Klassikern.

Anknüpfend an den beliebten und erfolgreichen TV-Vierteiler "Der Lockruf" des Goldes, der bei seiner Ausstrahlung 1975 mehrere Millionen Zuschauer vor die Fernsehgeräte bannte und sicherlich zu den Höhepunkten der ZDF-Mehrteiler zählt, bearbeitete Walter Ulbrich, der "Vater der Advents-Vierteiler" einen weiteren Roman des weltbekannten Autoren Jack London und erzählt die spannende Lebensgeschichte des Ingenieurs Brian Jones, der in einem kaum erschlossenen Andenstaat sein Glück sucht.

Der junge Amerikaner Brian Jones heuert bei der POC Peralta Oil Company in Südamerika an - die wirtschaftliche Situation in den USA ist denkbar schlecht, der gut ausgebildete Ingenieur war sogar mehrere Monate arbeitslos. Für ein Projekt in einem der Andenstaaten sucht die POC junge Lokführer, die zupacken müssen, dafür aber auch mit einem exzellenten Lohn rechnen können.

In dem kleinen Nest Peralta angekommen, bezieht Brian Jones Quartier bei der resoluten Teresa, die ihn ein wenig unter ihre Fittiche nimmt. Nach nur wenigen Tagen bemerkt der Neuankömmling, warum die POC so hohe Löhne zahlt: Das Leben in Peralta ist alles andere als sicher. Eines Nachts reitet eine Bande durch das Städtchen und erschießt einen alten Mann, der lediglich sein Haus vor der marodierenden Horde beschützen wollte. Die Eisenbahnlinie, die Brian und sein Heizer täglich befahren, führt durch eine wilde und unberührte Bergwelt, in der weit und breit keine Siedlung zu sehen ist. Auch die Eisenbahn wird immer wieder Opfer der Bande, die beiden Männer sind jeden Abend aufs Neue erleichtert, wenn sie ihren Arbeitstag ohne Zwischenfälle überstanden haben.

Eines Tages taucht auf den Gleisen unvermittelt ein Indio-Mädchen auf, obwohl die Eisenbahn auf sie zufährt, bleibt sie wie angewurzelt stehen. Brian Jones gelingt es gerade noch rechtzeitig, die schwere Dampflok zu stoppen. Das Mädchen spricht kein Englisch, so dass Brian und der Heizer nicht herausfinden können, was passiert ist, wo sie her kommt oder wo sie hin möchte. Brians Kollege vermutet gar, dass die hübsche junge Frau nur ein Lockvogel ist und ihnen eine Falle gestellt wurde.

Kurze Zeit später denkt Brian Jones schon gar nicht mehr an das Indio-Mädchen, als sie auf einmal in seiner Unterkunft auftaucht. Teresa hat sie bei sich aufgenommen, Ima, so der Name des Mädchens, soll ihr im Haus ein wenig zur Hand gehen. Auch Imas zwielichtiger Bruder ist immer wieder zu Gast. Brian Jones ist das zunächst gar nicht recht - warum konnten die Beiden nicht bleiben, wo sie herkommen?

Wieder einmal wird die Eisenbahn in der Hochebene von Banditen überfallen. Brian Jones hat Glück, er kommt noch einmal mit dem Leben davon, muss aber miterleben, wie sein Kollege umgebracht wird. Ima, die sich inzwischen heftig in Brian verliebt hat, lädt den Ingenieur zu einem Ausflug in die Berge ein - eine gute Idee, findet Teresa. Ihrer Meinung nach arbeitet der junge Mann ohnehin zu viel, außerdem, raunt sie geheimnisvoll, gäbe es in den Bergen noch viel mehr als Flöhe und Banditen.

Die Luft wird schon dünn, es ist kalt und verschneit. Ima ist an ihrem Ziel angekommen: einem großen, grauen Torbogen einer untergegangenen indianischen Kultur. Sie kratzt an einer kleinen Stelle die oberste Schicht des Steins ab, darunter kommt pures Gold zum Vorschein. Brian wird schlagartig klar, was Teresa meinte: In der Hochebene gibt es Gold in Hülle und Fülle - es gehört niemandem und muss nur gefunden werden! Von nun an gilt sein Interesse fast ausschließlich dem sagenumwobenen Inkaschatz, er ist fest entschlossen, die Goldmine zu finden ...

Spannende Abenteuerverfilmung nach einem Roman von Jack London - ein Muss nicht nur für alle Freunde der legendären TV-Vierteiler!

Quelle: Concorde

Darsteller:  Vadim Glowna   als Brian Jones
  Ruby Manila   als Ina
  Amza Pellea   als Yakata
  Maria Meriko   als Teresa
  Alexander Allerson   als Ben Collins
 
Regie:  Wolfgang Staudte  
Buch:  Walter Ulbrich  
Musik:  Hans Posegga  
Kamera:  Alexandru David  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Vadim Glowna

Unverwechselbar die kehlige Stimme, mit der er wie kein anderer das kaputte Lebensgefühl seiner Antihelden zum Ausdruck brachte. Wenn Vadim...