"Das vierte Protokoll": Während des Kalten Krieges kommt ein erfahrener britischer Geheimdienstmann einem Plan des KGB auf die Spur, der mit einer Mini-Atombombe einen Anschlag auf einen amerikanischen Stützpunkt in England verüben will. "Für Königin und Vaterland": Nach seiner Entlassung aus der Armee versucht der farbige englische Elitesoldat Reuben, sich ein neues, normales Leben aufzubauen. Als es ihm nicht gelingt, einen anständigen Job zu finden, sieht er sich gezwungen, als Bodyguard für einen Drogenhändler zu arbeiten.
Zwei spannende, realistische Thriller von der Insel, in denen mehr Wert auf hervorragende Schauspielerleistungen als auf atemberaubende Action gelegt wird. Während sich in der Frederick-Forsyth-Verfilmung "Das vierte Protokoll" Michael Caine als britischer Geheimdienstler und Pierce Brosnan als gewissenloser russischer Bösewicht gegenüberstehen, gibt Denzel Washington in "Für Königin und Vaterland", der düsteren Studie eines vorgezeichneten Abstiegs, eine überraschend gute Figur als englischer Ex-Soldat ab (im Original auch mit überzeugendem englischen Akzent).