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Death Sentence - Todesurteil

Rachethriller mit Kevin Bacon auf den Spuren von Charles Bronsons Klassiker "Ein Mann sieht rot".


Death Sentence - Todesurteil

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Erhältlich seit:
27.02.2008

Originaltitel: Death Sentence

Action/ Drama

USA 2007
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Kevin Bacon
Kelly Preston
Garrett Hedlund

Regie: James Wan
Concorde Home Entertainment

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Im neuen Schocker von "Saw"-Regisseur James Wan duelliert sich Kevin Bacon als Familienvater mit dem knallharten Anführer einer Gang.

Gejagt von Billy Darlys Gang, mutiert Musterbürger Hume zum Amokläufer (Foto: Concorde) Großansicht

Gejagt von Billy Darlys Gang, mutiert Musterbürger Hume zum Amokläufer (Foto: Concorde)

Was passiert, wenn die Grenze zwischen Gang-Leben und bürgerlichem Glück, Chaos und Ordnung, Armut und Wohlstand, plötzlich aufgehoben ist? Eine spannende Antwort gibt James Wan, der seinem Horrorhit "Saw" nun einen rücksichtslosen Rachethriller folgen lässt und damit nicht nur das Blut seiner Hauptfigur zum Kochen bringt.

Nick Hume (Kevin Bacon) ist Musterbürger und Modellvater, bis sein ältester Sohn von einer Gang ermordet wird. Zerfressen von Schmerz und vom Gesetz im Stich gelassen, lauert Nick dem Täter auf und löst damit einen Krieg mit Gangleader Billy Darly (Garrett Hedlund) aus, in dem alle Regeln aufgelöst sind und beide Männer sich immer ähnlicher werden.

Nach der Ermordung seines Sohns sorgt Nick Hume mit Kugeln für Gerechtigkeit (Foto: Concorde) Großansicht

Nach der Ermordung seines Sohns sorgt Nick Hume mit Kugeln für Gerechtigkeit (Foto: Concorde)

Nichts für schwache Nerven

Von einer hyperdynamischen Verfolgungsjagd, die zu einem unerbittlichen Überlebensduell in einem Parkhaus führt, bis hin zum gnadenlosen Showdown bietet "Death Sentence" Actionkicks und Nerventests im Nonstop-Rhythmus.

Am Ende, vor und auf der Leinwand aufgewühlt und ausgepumpt, bohrt sich die Frage in den Magen, ob Nick in jedem von uns auf seine Explosion wartet.

Death Sentence - Todesurteil

Vier Jahre nach Charles Bronsons Tod tritt Kevin Bacon das Erbe des Straßenrichters an und sieht rot.

Von "Death Wish" zu "Death Sentence" ist der Weg phonetisch und thematisch nicht weit. Die Romanvorlagen zu beiden Thrillern schrieb Brian Garfield, wobei "Death Sentence" bereits 1975 als Sequel zu Paul Kerseys Amoklauf in "Death Wish" ("Ein Mann sieht rot") erschien. Vom Plot blieben in den Fortsetzungen des Charles-Bronson-Hits wie auch in dieser freien Erstadaption nur Spurenelemente übrig. Gemeinsam ist beiden Filmen ein Protagonist, den Familie und Kollegen nur als Mr.Sanftmut kennen, bis er nach einer traumatischen Erfahrung das Recht selbst in die Hand nimmt.

Damals war es Architekt Kersey, jetzt ist es Versicherungsprofi Hume (Kevin Bacon), der das Glück abonniert zu haben scheint. Hume hat Geld, eine schöne Frau, zwei Söhne, dann allerdings zur falschen Zeit am falschen Ort ein Benzinproblem. In einem miesen Viertel, in dem wohl selbst die Ratten von "Ratatouille" ihre gute Laune verlieren würden, wird er an einer Tankstelle niedergeschlagen, sein ältester Sohn kaltblütig erschossen. Der Täter, ein Gangmitglied, wird gefasst, doch als der Staatsanwalt nur eine geringe Strafe in Aussicht stellt, sagt Hume nicht aus, nimmt den Freispruch des Mörders in Kauf. Nachts lauert er ihm auf, ersticht ihn im Kampf. Für den Bruder des Getöteten, den Gangleader (Garrett Hedlund), ist das eine Kriegserklärung. Auf offener Straße attackiert er mit seinen finsteren Tattoo-Boys Hume - Ouvertüre einer intensiven mehrminütigen Actionsequenz, die in einem verrückten und rücksichtslosen Duell in einem Parkhaus gipfelt. Hume überlebt, unterschätzt aber die Gefahr, dass nun auch sein Wohnzimmer Gangland werden könnte.

Nach tragischer Zuspitzung des Klassenkampfs mutiert Hume zum Amokläufer und der stets unter Strom stehende Thriller zur Splatter-Show, bei der "Saw"-Regisseur James Wan seine Vorlieben outet. "Death Sentence" interessiert sich kaum für die moralischen Verwerfungen von "Selbstjustiz", konzentriert sich auf die psychisch-physischen Extremveränderungen seines Protagonisten. "Could you?", abzulesen als Schrift auf einem TV-Gerät, fragt der Film schließlich auch den Zuschauer. Seine eigene Antwort gibt er deutlich, steht der Pioniermentalität näher als einer kritischen Distanzierung. Allerdings mit einer lustvoll überzogenen, die Grenze zur Satire streifenden Note, die schließlich nach "Ein Mann sieht rot" auch den "Taxi Driver" ins Spiel bringt. Im Unterschied zu Travis Bickle oder auch Paul Kersey jedoch nicht stoisch, sondern auf Speed. kob.

Death Sentence - Todesurteil

Nur ein schrecklicher Augenblick - und ein ganzes Leben ist zerstört. Nick Hume ist ein freundlicher, ruhiger Mann mit einem guten Job und einem rundum glücklichen Privatleben. Bis er eines Tages mit ansehen muss, wie sein ältester Sohn von einer Straßengang brutal ermordet wird. Voller Trauer und Schmerz ist Hume bald nur noch von einem Gedanken besessen: Rache. Ein gnadenlos spannender, knallharter Thriller in der Tradition des Genre-Klassikers "Ein Mann sieht rot"! Nick Hume lebt ein perfektes Leben: Er hat einen exzellenten Job und führt eine glückliche Ehe mit der attraktiven Helen. Gemeinsam haben sie zwei Söhne im Teenager-Alter, den allseits beliebten Brendan und den jüngeren, introvertierten Lucas. Brendan ist ein talentierter Eishockey-Spieler, sein stolzer Vater ist bei allen Spielen dabei. So auch an diesem Abend, als Brendan ihm auf der Heimfahrt von einem Match von seinen Zukunftsplänen berichtet. Doch während einer Tankpause kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Eine Gang maskierter Männer überfällt die Tankstelle, tötet den Kassierer und verletzt Brendan mit einer Machete schwer. Das Ganze geschieht so plötzlich, dass Nick keine Chance hat, seinem Sohn zur Hilfe zu eilen. Die Verbrecher verschwinden genauso schnell wie sie gekommen sind, Nick kann immerhin einem von ihnen die Maske vom Kopf reißen. Die Ärzte können nur noch Brendans Tod feststellen. Während die trauernde Familie ihr Kind zu Grabe trägt, wird Nick zu einer Gegenüberstellung bei der Polizei gerufen. Er ist sich sicher, einen der Täter zu erkennen: Joe Darly war an jenem Abend dabei! Außer seiner Aussage gibt es keinen Beweis - die Tankstelle hatte keine Überwachungskameras. Umso entsetzter ist der trauernde Vater, als er erfährt, dass der jungenhafte Darly bereits nach wenigen Jahren wieder auf freiem Fuß sein könnte. In den Augen des Richters sind die beiden Morde lediglich ein Gang-Initiationsritual gewesen. Und so fasst Nick einen folgenschweren Entschluss: Vor Gericht sagt er aus, dass er sich bezüglich Darlys Identität nicht mehr sicher sei. Der junge Mann wird freigelassen. Zu Hause macht Helen ihrem Mann schwere Vorwürfe. Auch Lucas kommt nicht an seinen Vater heran, der sich im Werkzeugschuppen nach Waffen umsieht. Kurz darauf steht Nicks Wagen wieder vor dem Haus, in dem Joe Darly verschwunden ist. Als der junge Mann auftaucht, kommt es zu einem unerfreulichen Wiedersehen. Nach einem kurzen, heftigen Kampf steckt plötzlich ein Messer in Darlys Körper, er ist tot. Nick kann selbst nicht fassen, was er getan hat. Die Todesnachricht spricht sich in Windeseile herum. Während Nicks Umfeld von einem Gang-Mord ausgeht, hat Billys Gang längst seine Spur aufgenommen. Es kommt zu einer brutalen Verfolgungsjagd, die in einem Parkhaus endet, wo Nick bereits erwartet wird. Während er mit einem Bandenmitglied um sein Leben kämpft, rollt der Wagen langsam auf die niedrige Mauer des Parkhauses zu: Nick hat heimlich die Handbremse gelöst, im letzten Augenblick vor dem tödlichen Absturz kann er aus dem Auto springen und fliehen. Aber er hat etwas Wichtiges vergessen: Seinen Aktenkoffer. Als die Bande ihm den Koffer zurücksendet, ist er alarmiert: Auf einem Foto sind die Köpfe der einzelnen Familienmitglieder durchgestrichen. Helen hat sich inzwischen hilfesuchend an die Polizei gewendet, die nicht nachvollziehen kann, warum die Gang so wütend auf den Familienvater ist. Nick flüchtet in Ausreden, Detective Wallis warnt ihn vor einem Krieg gegen die Bande und kümmert sich um Polizeischutz für die Vier. Doch die beiden Polizisten, die im Wagen vor ihrem Haus wachen, werden schon in der darauffolgenden Nacht ermordet. Kurz darauf dringen die Gangster ins Haus ein. Nick kann nicht verhindern, dass Helen getötet und Lucas lebensgefährlich verletzt wird. Nick hebt sämtliche Ersparnisse ab, danach zieht er los, um sich Waffen zu kaufen. Er landet bei Bones Darly, der ihm auch die gewünschte Ware bieten kann. Was Nick jedoch nicht weiß: Bones ist der Vater von Bandenchef Billy. Niemand kann ihn mehr aufhalten. Im letzten großen Kampf wird er zum Richter, zur Jury und zum Henker in einer Person, denn alle Beteiligten sollen für das grauenvolle Verbrechen büßen - erbarmungslos und ohne Ausnahme. Kompromissloser Action-Thriller von "Saw"-Regisseur James Wan mit Hollywood-Star Kevin Bacon als Vater auf einem gnadenlosen Rachefeldzug.

Quelle: Concorde

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Quelle: Concorde

Darsteller:  Kevin Bacon   als Nicholas "Nick" Hume
  Kelly Preston   als Helen Hume
  Garrett Hedlund   als Billy Darly
  Aisha Tyler   als Detective Wallis
  Leigh Whannell   als Spink
  John Goodman   als Bones Darly
  Matt O'Leary   als Joe Darly
 
Regie:  James Wan  
Buch:  Ian Mackenzie Jeffers  
Musik:  Charlie Clouser  
Kamera:  John R. Leonetti  
Produzent:  Ashok Amritraj  
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