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Decameron

Erster Teil von Pasolinis "Trilogie des Lebens": deftige Geschichten aus Boccaccios "Dekameron".


Decameron

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Erhältlich seit:
12.05.2011

Originaltitel: Il Decameron

Drama/ Erotik

Italien/Frankreich/BRD 1970
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 16

Franco Citti
Ninetto Davoli
Angela Luce

Regie: Pier Paolo Pasolini
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Episoden aus dem Leben im spätmittelalterlichen Italien: ein junger Mann wird hereingelegt, landet mit der Leiche eines Bischofs in dessen Sarkophag und findet einen Ausweg. Ein Liebespaar wird von der verfrühten Rückkehr des Ehemanns überrascht und weiß sich zu helfen, ein angeblich taubstummer Gärtner sorgt für freudige Momente in einem Frauenkloster, drei Brüder rächen sich am Liebhaber ihrer Schwester und einem ausgemachten Sünder gelingt es, auf seinem Sterbebett den Priester an der Nase herumzuführen und sich so einen tadellosen Nachruf zu verschaffen.

Eine Auswahl von Geschichten aus Giovanni Boccaccios "Dekameron", mit der Pier Paolo Pasolini ("Teorema") den Grundstein zu seiner "Trilogie des Lebens" legte. Neben der aus der Vorlage übernommenen Betonung der Liebesfreuden, die deftig in Szene gesetzt werden, lässt es sich Pasolini nicht nehmen, einmal mehr Kritik an der Kirche und ihren bigotten Vertretern und Vertreterinnen zu üben. Er selbst ist als Maler Giotto zu sehen, der selbst-reflexiv verkündet, dass das Erdenken eines Kunstwerkes mehr Genuss verschafft als dessen Verwirklichung. Die Trilogie wurde mit "Pasolinis tolldreiste Geschichten" und "Erotische Geschichten aus 1001 Nacht" vervollständigt.

Basierend auf der Novellensammlung "Il Decamerone" des florentinischen Dichters Giovanni Boccaccio, einem Klassiker der erotischen Literatur, verknüpft Pasolini acht tragische, manchmal groteske Geschichten über Liebe und Sexualität. Darin erzählen sieben Damen und drei Herren einander aus dem sinnlichen Leben, mit teilweise drastischem Humor und mit detailgetreuen Einblicken.

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Franco Citti   als Ciappelletto
  Ninetto Davoli   als Andreuccio von Perugia
  Angela Luce  
  Patrizia Caparelli  
  Jovan Jovanovic   als Rustico
  Pier Paolo Pasolini   als Maler Giotto
  Gianni Rizzo   als Mönchsvorsteher
 
Regie:  Pier Paolo Pasolini  
Buch:  Pier Paolo Pasolini  
Musik:  Pier Paolo Pasolini  
  Ennio Morricone  
Kamera:  Tonino Delli Colli  
Produzent:  Alberto Grimaldi  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Pier Paolo Pasolini

Er gehörte zur Avantgarde der 60er Jahre, erregte mehrfach Skandale mit seinen Filmen, von denen einige auch verboten wurden. Er...