- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Kaufvideo
Erhältlich seit:
21.04.2011
Dokumentarfilm/ Natur
Großbritannien/Deutschland 2003
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6
Regie: Alastair Fothergill, ...
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

Dass man das Meer und seine Geheimnisse nicht allein dem "King of the World" James Cameron überlassen muss, beweisen die britischen Dokumentarfilmer Alastair Fothergill und Andy Byatt. Ihre über einen Zeitraum von drei Jahren an 200 Schauplätzen gedrehte Dokumentation bietet spektakuläre Bilder vom tierischen Leben, aber auch Sterben an den Küsten und in der Tiefe der Ozeane. Auch wenn diese Welt ohne Mitleid bereits von IMAX-Hits wie "Into the Deep", "Wale" oder "Wunderwelt der Meere" erforscht wurde, hat auch diese ansehnliche und zugleich hörenswerte Expedition großes Zuschauerpotenzial. Vielleicht sogar im Bereich der Dokuhits "Mikrokosmos" (mehr als 600.000) und "Nomaden der Lüfte" (mehr als 800.000).
Basis für "Deep Blue" war die enorm erfolgreiche BBC-Dokumentationsreihe "The Blue Planet". Aus über 7.000 Stunden Filmmaterial wurden die visuellen, atmosphärischen und dramatischen Höhepunkte zu einem Eineinhalbstünder komprimiert, der von Richard Attenboroughs Stammkomponist George Fenton vertont wurde. Fentons majestätisch-melodischer, sanfter, aber auch zupackender Soundtrack, für den die Berliner Philharmoniker erstmals eine Filmmusikpartitur einspielten, ist ein nicht zu unterschätzender Bonus dieser deutsch-englischen Koproduktion, die nur sehr sparsam einen Kommentar einsetzt und dafür Bilder sprechen lässt. "Deep Blue" ist keine Informationsquelle über biologische Details, sondern weitgehend stiller Beobachter des Lebens in den verschiedenen Ozeanen - von der lichten Oberfläche bis hin zur Kilometer abfallenden nachtschwarzen Tiefe. Zu sehen gibt es graziöse, in purer Lebensfreude über die Wellen fliegende Delfine, die in Koalition mit Albatrossen, Haien und einem Wal in einen Sardinenschwarm einfallen und sich wie in einem gigantischen Selbstbedienungsladen schadlos halten.
Immer wieder dokumentiert der Film die Unbarmherzigkeit in der Nahrungskette. Wird zum Thriller, wenn nachts am Korallenriff unheimliche Hai-Rudel panische Fische durch das Labyrinth jagen, und zum Horrorfilm, wenn Killerwale mit ihrem putzigen "Free Willy"-Image aufräumen. Die Orcas mit ihren sadistisch anmutenden Raubzügen unter Seelöwen, mit ihrer gnadenlosen Treibjagd auf ein Grauwalkalb, sind die bad guys des Films, liefern Bilder, die man so noch nicht gesehen hat. Für heitere Zäsuren sorgt dagegen eine Armee von Soldatenkrabben, die zu südamerikanischen Rhythmen aufmarschiert oder Pinguine, die wie antarktische "Thunderbirds" aus dem Eiswasser auf das Festland gespuckt werden. Bizarr und unwirklich stellt sich schließlich das Leben in der Tiefsee vor, taucht man spektakulär in den Abgrund des Mariannengrabens, bevor am Ende das Licht und, nach einer Attacke auf einen weiteren Sardinenschwarm, auch die Ruhe inmitten des Ozeans zurückkehrt. Ökologische Predigten findet man nicht, wohl aber einen Film für die ganze Familie mit packenden und meditativen Momenten. kob.
Mehr als zwei Drittel der Erde sind von Wasser bedeckt und trotzdem wissen wir mehr über die Oberfläche des Mondes als über die Tiefen unserer Weltmeere. Deep Blue präsentiert eines der letzten großen Geheimnisse unseres Planeten - die Welt der Ozeane. Die Reise führt von flachen Korallenriffen über die unwirtlichen Küsten der Antarktis in die Weiten des offenen Meeres bis hin zu den tiefsten Tiefen der Ozeane in die ewige Dunkelheit. Spektakuläre Aufnahmen von tanzenden Delphinen, jagenden Haien und Walen wechseln zu fischenden Eisbären und riesigen Armeen von Krabben, die über den Strand rasen. Die Kamera schießt durch gigantische Fischschwärme und dringt vor bis zum tiefschwarzen Meeresboden, wo bizarre Leuchtfische, Würmer und Quallen ein farbenfrohes Feuerwerk zaubern. Deep Blue gehört zu den außergewöhnlichsten und aufwändigsten Projekten, die je im Bereich des Dokumentarfilms realisiert wurden und zeigt das Leben der Ozeane in all seiner atemberaubenden Schönheit und ungebändigten Wildheit.
Quelle: Studiocanal
Das Making of Deep Blue (ca. 52 Min.); Interview mit George Fenton (ca. 22 Min.); Hinter den Kulissen von Deep Blue (ca. 30 Min.); Audiokommentar für ausgewählte Szenen mit Alastair Fothergill und Andy Byatt; Isolierte Musik-/Effektspur
Quelle: Studiocanal
| Sprecher: | Michael Gambon | ||
|---|---|---|---|
| Regie: | Alastair Fothergill | ||
| Andy Byatt | |||
| Martha Holmes | |||
| Buch: | Alastair Fothergill | ||
| Andy Byatt | |||
| Musik: | George Fenton | ||
| Kamera: | Doug Allen | ||
| Peter Scoones | |||
| Rick Rosenthal | |||
| Produzent: | Alix Tidmarsh | ||
| Sophokles Tasioulis | |||
Deep Blue (Blu Cinemathek) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 HR, Englisch dts HD 5.1 HR
Tonformat: dts HD 5.1 HR
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,78/1080p
Extras: Audiokommentar, Making of, Interview, Behind the Scenes, Isolierte Musik-/Effektspur
Das Making of Deep Blue (ca. 52 Min.); Interview mit George Fenton (ca. 22 Min.); Hinter den Kulissen von Deep Blue (ca. 30 Min.); Audiokommentar für ausgewählte Szenen mit Alastair Fothergill und Andy Byatt; Isolierte Musik-/Effektspur
Registrieren





