Daniel Craig, Liev Schreiber und Jamie Bell retten 1941 als Partisanenkämpfer 1200 Juden in den Wäldern Weißrusslands vor dem sicheren Tod.
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Tuvia und Zus kämpfen für die gleiche Sache (Foto: Constantin)
Tuvia und Zus kämpfen für die gleiche Sache (Foto: Constantin)
Kaum zu glauben, aber es gab sie wirklich, diese drei Bielski-Brüder, die 1941, als die Nazis Tausende von Juden ermordeten, in die Wälder flohen und gegen die deutschen Besatzer kämpften. Tuvia Bielski (Daniel Craig) ist der charismatische Anführer, eine schillernde Gestalt zwischen Gut und Böse, der wie Moses die Seinen vor dem Untergang rettet. Sein rivalisierender Bruder Zus (Liev Schreiber) will keinen Idealismus, sondern Aktionismus, der jüngste (Jamie Bell) steht zwischen den Streithähnen.
Immer mehr Menschen strömen in die geheime Siedlung, der Alltag ist von Strapazen und ständiger Angst geprägt. Tuvia regiert mit harter Hand, um das Überleben der Notgemeinschaft zu sichern, ein Fighter, der vor nichts zurückschreckt, er korrigiert das falsche Bild von Juden, die nur Opfer sind.
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In den Wäldern finden die Flüchtlinge Unterschlupf (Foto: Constantin)
In den Wäldern finden die Flüchtlinge Unterschlupf (Foto: Constantin)
Ein Herzensanliegen
Kein belehrendes oder moralisierendes Überlebens-Drama, sondern packendes Kino um Rache und Rettung, in dem ein Mann über sich hinauswächst und die Hoffnung nie aufgibt. Der zutiefst menschliche Film setzt den weitgehend unbekannten Brüdern, die einem Oskar Schindler an Mut nicht nachstehen, ein längst fälliges Denkmal. James-Bond-Darsteller Daniel Craig spielt mit größter emotionaler Wucht und Leidenschaft. Kein Wunder, diese Rolle war ihm ein Herzensanliegen.