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Leihvideo
Erhältlich seit:
10.05.2007
Originaltitel: Déjà Vu
USA 2006
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 12
Denzel Washington
Paula Patton
Val Kilmer
Regie: Tony Scott
Walt Disney Studios Home Entertainment

Nach dem Dämpfer von "Domino" markiert ein Actionthriller mit Sci-Fi-Touch Tony Scotts Rückkehr zum Hi-Tech-Entertainment.
Zum sechsten Mal kommt es zur Powerpaarung mit Produzent Jerry Bruckheimer, zum dritten Mal steht Denzel Washington hinter Scotts Kamera. Auslöser für dieses Veteranentreffen ist ein Drehbuch, das Bruckheimer fünf Millionen Dollar und eine visuell gewohnt glanzpolierte Umsetzung wert war. "Déjà Vu" ist dabei nicht ausgeschlossen, wenn sich Vorläufer wie "Frequency" oder "Minority Report" bruchstückhaft in Erinnerung rufen. Doch mehr als absolute Originalität aktivierte Bruckheimers Hitsensor wohl der Zeitbezug, die Verwundbarkeit Amerikas und die futuristische dramaturgische Note, die in Zeiten des Terrors Hoffnung offeriert. "Déjà Vu" ist aus dem Gefühl von Ohnmacht geboren, signalisiert aber verschlüsselt, dass Passivität keinen Ausweg bietet.
Medium für diesen Gedanken ist Bombenspezialist und ATF-Agent Doug Carlin (Washington), der in New Orleans die Explosion einer voll besetzten Fähre aufklären soll. Schnell entdeckt er Indizien für einen terroristischen Hintergrund und die Bedeutung einer am Ufer gefundenen Frauenleiche für die Ermittlung des Täters. Claire (Paula Patton) starb zwei Stunden vor der Detonation - von dem Mann entführt und ermordet, der auch die Bombe legte. In ihrer Wohnung sucht Carlin Hinweise auf den Unbekannten und entdeckt Mysteriöses. Ohne es sich erklären zu können, findet er auf ihrem Anrufbeantworter eine Nachricht von sich und darüber hinaus den mit Magnetbuchstaben arrangierten Schriftzug "Du kannst sie retten."
Wie die Tote, diese Hinweise und das Attentat zusammenhängen, entschlüsselt sich im Laufe des Plots, der sein Sci-Fi-Element kurz nach Carlins Wohnungsvisite einführt. Einem Spezialistenteam ist es gelungen, virtuell ein Fenster in die Vergangenheit zu öffnen. Dank einer revolutionären Hi-Tech-Entwicklung kann man exakt 4 1/2 Tage zurückschauen, innerhalb eines limitierten Radius' jeden Ort, jede Person in intimster Nähe beobachten. Den anfallenden Technobabble um Wurmlöcher, gedehnten Raum und parallele Universen kann man als Zuschauer, der schließlich auch schon die Kalibrierung von Warpspulen akzeptiert hat, auf den Kern reduzieren: eine innovative Zeitmaschine. Weil das Team um Carlin sich auf die letzten Tage Claires konzentriert, ihr dabei über große Screens bis unter die Dusche folgen kann, erfüllt sich in diesen Sequenzen ein Voyeurstraum, mit dem schon Paul Verhoevens "Hollow Man" spielte. Gleichzeitig thematisiert Scott damit nach "Staatsfeind Nr. 1" erneut Totalüberwachung, die jetzt jedoch größere Rechtfertigung erfährt.
Unverändert blieb sein stilistisches Arsenal von Blitzzooms, Speedschwenks, Digitricks und agiler Kamera, um den Zuschauer in den Film zu ziehen. Weil Beobachten ein zu passives Element für einen Thriller ist, findet das Skript Möglichkeiten zum Ausbruch. So wird der entdeckte, aber außer Reichweite geratene Täter von Washington mit einer mobilen Version des Systems auf der Straße verfolgt und gejagt. Und schließlich kann Carlin sogar körperlich in die Vergangenheit reisen, um die schöne Frau vom Bildschirm und vielleicht auch die anderen Opfer vor ihrem Schicksal zu retten. Auch wenn mit der Überwindung der physikalischen Gesetze auch die der Logik außer Kraft gesetzt werden und "Déjà Vu" wie die meisten Zeitreisefilme ein Gehirnverdreher ohne Auflösungsgarantie ist, unterhält Scotts glänzend besetzter Film spannend und visuell ansprechend. Zumindest in diesem Universum. kob.
| Darsteller: | Denzel Washington | als Doug Carlin | |
|---|---|---|---|
| Paula Patton | als Claire Kuchever | ||
| Val Kilmer | als Agent Pryzwarre | ||
| James Caviezel | als Carroll Oerstadt | ||
| Adam Goldberg | als Denny | ||
| Elden Henson | als Gunnars | ||
| Erika Alexander | als Shanti | ||
| Bruce Greenwood | als Jack McCready | ||
| Rich Hutchman | als Agent Stalhut | ||
| Matt Craven | als Minuti | ||
| Donna W. Scott | als Beth | ||
| Elle Fanning | als Abbey | ||
| Regie: | Tony Scott | ||
| Musik: | Harry Gregson-Williams | ||
| Kamera: | Paul Cameron | ||
| Produzent: | Jerry Bruckheimer | ||
Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Making of, Erweiterte Szenen
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