DVD (Special Collector's Edition) Kaufvideo

Der Anschlag

Spannungsreicher Politthriller nach einer Adaption von Tom Clancy, bei der Neonazis mit einem Nuklearanschlag auf US-Boden den Dritten Weltkrieg provozieren.


Der Anschlag (Special Collector's Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
26.05.2003

Originaltitel: The Sum of All Fears

Action/ Thriller

USA 2002
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 12

Ben Affleck
Morgan Freeman
James Cromwell

Regie: Phil Alden Robinson
Paramount Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Phil Alden Robinson gelingt mit seiner Tom-Clancy-Verfilmung ein nervenzerreißender Action-Thriller.

Können die beiden den drohenden Atomkrieg verhindern? Großansicht

Können die beiden den drohenden Atomkrieg verhindern?

Es ist soweit: Jack Ryan stürmt wieder die Heimkinos. Der von Bestseller-Autor Tom Clancy ersonnene CIA-Agent musste schon dreimal böse Buben jagen, nämlich in "Jagd auf "Roter Oktober"", "Die Stunde der Patrioten" und "Das Kartell". Nach Alec Baldwin und Harrison Ford durfte nun Ben Affleck ("Spurwechsel") in die Rolle des smarten Bundesbeamten schlüpfen.

Der beweist auch gleich, dass neue Besen gut kehren, selbst wenn die Menschheit am Rande eines Atomkriegs steht. Diesmal plant ein nach Weltherrschaft strebender österreichischer Verbrecher namens Richard Dressler (gut fies: "Alexis Sorbas"-Kumpel Alan Bates), die Amerikaner gegen die Russen auszuspielen. Dafür zündet er während eines Super-Bowl-Spiels im Stadion von Baltimore eine "schmutzige" Atombombe, die er sich auf dem Schwarzmarkt besorgt hat.

Die Amerikaner, die nun glauben, vom neuen sowjetischen Präsidenten Nemerov (Irland-Export Ciaran Hinds) angegriffen worden zu sein, rüsten zum Gegenschlag. Derweil versucht Russland-Experte Ryan zu beweisen, dass in Wahrheit Terroristen für das Attentat verantwortlich sind.

Analytiker Ryan und CIA-Direktor Cabot glauben nicht, dass Russland hinter dem Atom-Anschlag stecken soll Großansicht

Analytiker Ryan und CIA-Direktor Cabot glauben nicht, dass Russland hinter dem Atom-Anschlag stecken soll

Nach rund zehnjähriger Pause (letzte Arbeit: "Sneakers - Die Lautlosen") nahm Phil Alden Robinson wieder auf dem Regiestuhl Platz. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern John McTiernan bzw. Phillip Noyce legt er dabei sein Augenmerk auf die spannende Polithandlung, in deren Mittelpunkt die fieberhafte Suche nach dem Drahtzieher steht.

Dabei verzichtet Robinson nicht auf exzellent umgesetzte Action-Sequenzen. Überhaupt bevorzugt es der Filmemacher, eher den Intellekt als die Schaulust seiner Zuschauer anzusprechen. Denn er zeigt, dass Todesangst keineswegs fotogen ist und macht Pazifisten zu Helden.

So wurde aus einer guten Romanvorlage ein hochspannender, intelligenter Nervenkitzel mit ausgezeichneten Schauspielern und einer klugen Botschaft. Wer weiter in den Thriller eintauchen möchte, kann sich im Bonusteil visuelle Effekte, "warnende Worte" und Audiokommentare der Macher ansehen.

Der Anschlag (Special Collector's Edition)

Jack Ryan, der von Bestsellerautor Tom Clancy erdachte CIA-Agent ist nach "Jagd auf Roter Oktober" (1990), "Stunde der Patrioten" (1992) und "Das Kartell" (1994), nunmehr zum viertenmal im Dienste der Kinounterhaltung unterwegs. Dabei wird der Protagonist nach Alec Baldwin und Harrison Ford im Stil der Bond-Franchise erstmals von Ben Affleck ("Spurwechsel") verkörpert. Auch bei der Prämisse finden sich Parallelen zu 007. So trachtet auch hier ein größenwahnsinniger Übeltäter nach Weltherrschaft, womit sich die Action auf mehrere internationale Schauplätze verteilt. Während Phil Alden Robinson bei seiner ersten Regiearbeit seit zehn Jahren auf Humor und Sex allerdings weitgehend verzichtet, betont er das ernsthafte Politthriller-Ambiente mit Versatzstücken aus Terrorismus-Zeitklima und Kalter-Kriegs-Mentalität.

Wie der Zufall es so will, könnte die Thematik des spannungsreichen Actiondramas, bei dem eine von Terroristen gezündete Bombe ein vollbesetztes Footballstadion zerstört, nicht brisanter sein. Dabei erschien Clancys Roman bereits im Jahr 1991, und auch das Drehbuch von Paul Attanasio ("Quiz Show") und Daniel Pyne ("Doc Hollywood") sowie die eigentliche Produktion wurden einige Zeit vor dem Anschlag auf die World Trade Towers fertiggestellt. Im Dienste politischer Korrektheit wurden sogar die arabischen Terroristen des Buches in eine Gruppe internationaler Neofaschisten umgewandelt, die eine Nuklearattacke auf amerikanischen Boden ausüben und den Verdacht auf Russland lenken. Regisseur Robinson ("Feld der Träume"), erstmals seit "Sneakers - Die Lautlosen" wieder am Ruder eines Films, überzeugt mit einer versierten Inszenierung, die durch ihr intelligentes Understatement besticht.

Startpunkt ist ein im Jahr 1973 angesiedelter Prolog, der den Abschuss eines israelischen Kampfjets samt Atomsprengkopf über den Golanhöhen zeigt. Angeknüpft wird in der Gegenwart, wo just jene Bombe auf Umwegen von dem österreichen Neonazi Anton Dressler (Alan Bates) erworben wird. Derweil ist der junge Analytiker Jack Ryan mit CIA-Direktor Bill Cabot ( gewohnt zuverlässig: Morgan Freeman) auf Russlandreise, da Ryan als Experte für den brandneuen Präsidenten Nemerov (Ciaran Hinds) gilt. Ryan schätzt ihn als vernünftigen Mann ein und will nicht glauben, als er für den späteren Atomanschlag während des Super Bowl in Baltimore verantwortlich sein soll. Der junge Agent müht sich mit Hilfe seines effizienten Kollegen John Clark (Liev Schreiber aus "Scream - Schrei" überzeugend als eiskalter Vollstrecker) die wahren Täter zu entlarven. Ein nervenaufreibender Wettlauf mit der Zeit beginnt, da der US-Präsident (James Cromwell einmal mehr kompetent als Autoritätsfigur) kurz davor steht, den Countdown-Befehl zum nuklearen Gegenangriff zu geben.

Fans der vorangegangenen Clancy-Adaptionen werden die Freiheiten bemängeln, die sich Robinson mit dem Stoff und der Chronologie der Ereignisse nahm. Affleck ist wesentlich jünger als sein Vorgänger Ford, und da die Story in der Gegenwart angesiedelt ist, kann es sich auch kaum um ein Prequel handeln. Abgesehen von Nebensächlichkeiten wie diesen, macht sich Affleck gut in der Rolle des unbedarften Computer-Bürokraten, der unversehens inmitten weltbewegender Action gerät. Mit Bridget Moynahan gibt man ihm zu Beginn Gelegenheit, romantisch-charmante Töne anzuschlagen, wobei ihre aufkeimende Beziehung auch Grundlage für die wenigen humorvollen Einwürfe ist. Höhepunkt des Films ist - der US-Titel weist elegant daraufhin, der deutsche Verleihtitel unverblümt direkt - ohne Zweifel die Atomexplosion, deren erschütterndes Inferno von Robinson nach dem Motto "Weniger ist mehr" in ausgeblichenen Farben und fast ohne Ton auf die Leinwand gebannt wird. Obwohl manche Plotstränge logisch nicht immer aneinander anschließen, bietet der Politthriller dank der engagierten schauspielerischen Leistungen und der qualitativ hochstehenden Produktionswerte blendende Suspense-Unterhaltung, womit das erfolgreiche Fortbestehen der Ryan-Franchise gewährleistet ist. ara.

Darsteller:  Ben Affleck   als Jack Ryan
  Morgan Freeman   als DCI William Cabot
  James Cromwell   als Präsident Fowler
  Liev Schreiber   als John Clark
  Alan Bates   als Richard Dressler
  Philip Baker Hall   als Verteidigungsminist. Becker
  Ron Rifkin   als Außenminister Owens
  Bruce McGill   als Sicherheitsberater Revell
  Ciarán Hinds   als Präsident Nemerov
  Bridget Moynahan   als Dr. Cathy Muller
  Colm Feore   als Olson
  Josef Sommer   als Senator Jessup
  Ken Jenkins   als Admiral Pollack
  Michael Byrne   als Anatoli Grushkov
  John Beasley   als General Lasseter
  Jamie Harrold   als Dillon
 
Regie:  Phil Alden Robinson  
Buch:  Paul Attanasio  
  Daniel Pyne  
Musik:  Jerry Goldsmith  
Kamera:  John W. Lindley  
Produzent:  Mace Neufeld  

Dench mit Diesel

Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Von dieser Binsenweisheit hat sich Regisseur David Twohy bei der Besetzung für "Chronicles of Riddick" leiten lassen: Als Filmpartnerin für Actionstar Vin Diesel hat er Judi Dench besetzt.

Vins Schutzengel:<br />Judy Dench

Vins Schutzengel:<br />Judy Dench

"Chronicles of Riddick", ist das Sequel des Überraschungserfolgs "Pitch Black". Wieder steht Riddick im Mittelpunkt, der mittlerweile aus dem intergalaktischen Knast geflohen ist. Aber nicht nur die Gefängniswärter sind hinter ihm her, auch eine gefährliche Sekte will ihm ans Leder. Vor allem ihr spiritueller Führer Lord Marshal setzt alle Hebel in Bewegung, um den Gejagten zur Strecke zu bringen.

Wie bereits in "Pitch Black" übernimmt wieder Vin Diesel die Rolle von Riddick. Auch der Schauspieler, der Lord Marshal verkörpert, ist bereits gefunden: Colm Feore, bekannt aus "Der Anschlag", wird den Gegenspieler von Diesel mimen. Hilfe erhält der Star aus "xXx - Triple X" von Judi Dench, die eine Kundschafterin einer hochentwickelten Rasse spielt. Nur ihren Fähigkeiten hat es Diesel zu verdanken, dass er sich aus manch brenzliger Situation befreien kann.

Dench und Diesel - schon ein recht sonderbares Leinwandpaar. Es drängt sich die Frage auf: Was hat die große britische Charakterdarstellerin dazu bewogen, mit Minimalisten-Mime Diesel vor die Kamera zu treten. Vielleicht hat sie sich ja gedacht: Wenn die Auftritte neben Shampoo-Scheitel Pierce Brosnan meinen Ruf als Schauspielerin nicht ruiniert, kann sexy Glatze Diesel auch nicht viel kaputtmachen.

 

Der Anschlag (Special Collector's Edition) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Ben Affleck

Mit seinem Freund Matt Damon gehört Ben Affleck zu den Shooting-Stars der 1990er-Jahre. Das von ihnen verfasste Drehbuch zu "Good Will Hunting",...

 

Star

Morgan Freeman

Müde gewordene, alternde Profis auf beiden Seiten des Gesetzes sind Morgan Freeman auf den Leib geschrieben. Diese Figuren haben im Lauf...