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Der Aufenthalt

Sylvester Groth als junger deutscher Kriegsgefangener, der des Mordes an einem polnischen Madchen verdächtigt wird.


Der Aufenthalt

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Erhältlich seit:
14.06.2007

Originaltitel: Der Aufenthalt

Kriegsfilm

DDR 1982
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12

Sylvester Groth
Fred Düren
Matthias Günther

Regie: Frank Beyer
ICESTORM Entertainment

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Im Oktober 1945 glaubt eine Polin in dem jungen deutschen Kriegsgefangenen Mark Niebuhr jenen SS-Mann wieder zu erkennen, der ihre Tochter auf dem Gewissen hat. Ohne zu erfahren, was man ihm vorwirft, wird Niebuhr zunächst in Einzelhaft gesteckt. Bei einem Krankenhausaufenthalt wird er erstmals mit dem Verdacht konfrontiert, unter dem er steht. Danach kommt er in eine Zelle mit ehemaligen SS-Offizieren, die immer noch dem alten Geist anhängen. Dort wird sich Niebuhr der Ausmaße der NS-Verbrechen bewusst.

Adaption eines Romans von Hermann Kant durch Frank Beyer ("Die Spur der Steine"), der in den Mittelpunkt des Dramas die Frage nach Schuld und Mitverantwortung stellt. Hauptdarsteller Sylvester Groth wurde in der Rolle des jungen Kriegsgefangenen erstmals einem größeren (DDR-)Publikum bekannt. 10 Jahre später stand er für Joseph Vilsmaiers "Stalingrad" für einen weiteren Film vor der Kamera, der sich mit den Schrecken des Zweiten Weltkrieges auseinandersetzt.

Der junge deutsche Kriegsgefangene Mark Niebuhr kommt mit einem Transport im Oktober 1945 auf dem Warschauer Güterbahnhof an. Eine Polin glaubt, in ihm den SS-Mann wieder zuerkennen, der ihre Tochter ermordet hat. Von der Gruppe isoliert, kommt er in Einzelhaft, nicht wissend, warum. Er ist allein mit seiner Angst. Die Untersuchung seines Falls führt ein ebenso junger polnischer Leutnant. Nach vier Monaten wird Mark in eine Zelle mit polnischen Gefangenen gesteckt. Hier schlägt ihm der blanke Hass entgegen. Beim Arbeitseinsatz in der Warschauer Trümmerlandschaft muss er die höchsten und gefährlichsten Mauern abtragen. Beim Versuch, ein Kind zu retten, bricht er sich den Arm und kommt ins Krankenhaus. Dort erfährt er vom Verdacht, unter dem er steht. Von der Station entlassen, gerät Mark in eine Zelle mit deutschen Gefangenen. Hier herrscht die alte Hierarchie, und der faschistische Geist waltet in Gestalt von General Eisensteck und Major Lundenbroich immer noch. Als Unschuldiger im Sinne der Anklage sieht sich Mark in Mitten seiner ehemaligen Kameraden plötzlich mit Fragen über Zugehörigkeit und Mitverantwortung konfrontiert.

"Frank Beyer hat die unerhört bedeutungsvolle Begebenheit ohne naturalistische Ausschmückung und ohne psychologisierende Detailmalerei inszeniert [...]." Hans-Jörg Rother, in: Regie: Frank Beyer, hrsg. v. Ralf Schenk im Filmmuseum Potsdam.

Quelle: Icestorm

"Der Augenzeuge" berichtet über Frank Beyer und Fred Düren
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Quelle: Icestorm

Darsteller:  Sylvester Groth   als Mark Niebuhr
  Fred Düren   als General Eisensteck
  Matthias Günther   als SS-Hauptsturmführer
  Klaus Piontek   als Major Ludenbroich
  Hans-Uwe Bauer   als Obergefreiter Fenske
  Alexander van Heteren   als Jan Beveren
  Horst Hiemer   als Gasmann
  Andrzej Pieczynski   als Leutnant
  Günter Junghans   als Rodloff
  Roman Wilhelmi   als Ohnehals
  Zygmunt Maciejewski  
  Michael Gerber  
  Reiner Heise  
  Eberhard Kirchberg  
  Fred Ludwig  
  Erhard Marggraf  
  Mathis Schrader  
 
Regie:  Frank Beyer  
Buch:  Wolfgang Kohlhaase  
Musik:  Günther Fischer  
Kamera:  Eberhard Geick  
 

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Sylvester Groth

Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Sylvester Groth wurde 1982 in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Produktion "Der Aufenthalt...