VHS Leihvideo

Der Baby-Sitters Club


Der Baby-Sitters Club

Leihvideo

Erhältlich seit:
05.11.1996

Originaltitel: The Baby-Sitters Club

Komödie

USA 1995
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 6

Schuyler Fisk
Bre Blair
Rachael Leigh Cook

Regie: Melanie Mayron
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 

Um ihr Taschengeld aufzubessern, haben sieben Mädchen, alle um die 13, den Babysitter-Club gegründet. Als nach monatelangem Jobben nach Abzug der Kosten nur ein Butterbrot übrigbleibt, beschließt der Club, ein Sommercamp für die Kids der Stadt einzurichten. Probleme kommen auf, als Clubchefin Kristy unerwarteten Besuch von ihrem verschollenen Vater bekommt, die hübsche Stacey ihrer ersten Liebe ihr Alter verschweigt und die lärmempfindliche Nachbarin dem Camp den Kampf ansagt.

Eine warmherzig-charmante Teenie-Komödie mit zahlreichen Identifikationsfiguren für junge Videofans suchte sich die Schauspielerin Melanie Mayron für ihr Regiedebüt aus. Basierend auf der populären Kinderbuchreihe von Ann M. Martin, die bereits eine TV-Serie inspirierte, gelingt es der Regisseurin mit Hilfe ihrer äußerst spielfreudigen Darsteller, eine flotte Kiddy-Komödie mit Tiefgang zu inszenieren, die vor allem beim jüngeren weiblichen Publikum gut ankommen dürfte.

Basierend auf der populären Kinderbuchreihe von Ann M. Martin, die bereits eine Kabel-TV-Serie inspirierte, ist "The Baby-Sitters Club" die wohlintentioniert-warmherzige Filmadaption um eine kinderhütende Mädchen-Clique. Die Schauspielerin Melanie Mayron liefert hiermit ihr etwas ungelenkes Regiedebüt ab, das überwiegend dem Flair einer soliden Fernsehproduktion verhaftet bleibt. In 85 Minuten werden eine Vielzahl von Charakteren eingeführt, wobei jedoch die meisten in ihrer kurzen Skizzierung belanglos bleiben. Die Storyelemente um erste Liebe, Schul- und Familienprobleme, Eifersüchteleien etc. wirken teilweise wilkürlich aneinandergereiht und lassen den Erzählfluß stockend und abgehackt wirken. Kinobegeisterte junge Mädchen, die sich von der Thematik angesprochen fühlen, wird das zwar nicht unbedingt stören, doch es ist abzusehen, daß die charmante Komödie vorrangig bei der Videoauswertung ihr Publikum finden wird. Sieben junge, multikulturelle Freundinnen um die 13 bessern sich ihr Taschengeld als Babysitter auf und beschließen, während der Sommerferien ein ganztägiges Kindercamp zu eröffnen. Erzählt wird aus der Perspektive der jungenhaften Club-Präsidentin Kristy (Sissy-Spacek-Tochter Schuyler Fisk), deren unzuverläßiger Vater (Peter Horton) nach siebenjähriger Abwesenheit zurückkehrt und Stillschweigen darüber von ihr verlangt. Kristys Dilemma, daß sie ihre Mutter und ihre Freundinnen belügen muß, ist der ernsthafteste Aspekt des Plots. Die Wichtigkeit von gegenseitigem Vertrauen wird auch mit dem Erzählstrang um die bildhübsche Diabetikerin Stacey (Bre Blair) unterstrichen, die ihrer ersten Liebe ihr wahres Alter verheimlicht. Die anderen Mädchen bleiben eher unscheinbar, bemerkenswert ist hingegen Ellen Burstyn, die als geplagte Nachbarin zur Zielscheibe harmloser Streiche wird. Kristys Heimlichkeiten belasten die Clique, doch am Ende des Sommers sind alle Reibereien untereinander vergessen und die Mädchen um einige wertvolle Erfahrungen reicher. Schuyler Fisk agiert überzeugend natürlich als Protagonistin zwischen den Stühlen und trägt entscheidend zur Identifikation bei. Besonderes Augenmerk wurde auf Kostüme und Ausstattung gelegt, mit denen eine typische Teenie-Kulisse kreiert wurde. Zur weiteren Untermalung der freundlichen Atmosphäre sorgt zudem ein sich nahtlos einfügender Soundtrack von David Michael Frank. ara.

Darsteller:  Schuyler Fisk  
  Bre Blair  
  Rachael Leigh Cook  
  Larisa Oleynik  
  Tricia Joe  
  Stacey Linn Ramsower  
  Zelda Harris  
  Christian Oliver  
  Brooke Adams  
  Bruce Davison  
  Ellen Burstyn  
  Austin O'Brien  
  Marla Sokoloff  
  Aaron M. Metchik  
  Peter Horton  
 
Regie:  Melanie Mayron  
Buch:  Dalene Young  
Musik:  David Michael Frank  
Kamera:  Willy Kurant  
Produzent:  Jane Startz  
  Peter O. Almond  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Bruce Davison

Der blonde Bruce Davison, dessen Haare sich seit seinem Debüt 1969 ("Blutige Erdbeeren") im Lauf der Jahre zu Föhnwellen legten, wurde durch...

 

Star

Ellen Burstyn

Nach einigen prägenden Filmen wurde Ellen Burstyn mit ihrem sanften Gesicht, der sanften Stimme und dem zur Fülligkeit neigenden Körper in...