Der junge Lebemann Paul Wagner vertreibt gemeinsam mit seiner Cousine Christine Belling eine nach ihm benannte Champagnermarke. Da er außer Geld und Frauen nicht viel im Sinn hat, möchte Christine ihm die Namensrechte abkaufen. Sie sieht ihre Chance gekommen, als Paul nach einem Unfall unter Gedächtnisverlust leidet: Ihr Mann redet ihm ein, er sei für die Morde an drei Frauen verantwortlich, Christine bietet ihm ein Alibi an und verlangt als Belohnung die Rechte.
Deutlich durch Alfred Hitchcock inspirierter Thriller von Claude Chabrol, der qualitativ hinter den späteren Werken des französischen Regisseurs zurückbleibt. Erst in der zweiten Hälfte des Films kann Chabrol Spannung aufbauen, deren Wirkung auf die Zuschauer jedoch durch die kritische Distanz gegenüber den Figuren beeinträchtigt wird. Für Chabrol-Fans interessant sein dürfte, dass seine Ehefrau Stéphane Audran in einer Nebenrolle zu sehen ist, in der sie die sexuelle Ausstrahlung ihrer späteren Filme gänzlich vermissen lasst.