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Der Chinese

-Krimi nach Henning Mankells gleichnamigem Roman.


Der Chinese

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Erhältlich seit:
23.12.2011

Originaltitel: Der Chinese

Drama/ Thriller

Deutschland/Schweden/Österreich 2011
Laufzeit: 180 Min.
FSK: ab 12

Suzanne von Borsody
Michael Nyqvist
Claudia Michelsen

Regie: Peter Keglevic
Studio Hamburg Enterprises

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Der Chinese

Ein abgelegenes schwedisches Dorf wurde zum Schauplatz eines brutalen Massenmordes. Die Polizei entdeckt 19 Leichen, die alle auf grausame Weise getötet wurden. Unter den Opfern sind auch die Eltern von Richterin Birgitta Roslin. Viele weitere der Getöteten waren mit ihr verwandt. Die Richterin beginnt zu recherchieren und entdeckt, dass die Morde auf einem lang zurückliegenden Unrecht basieren. Ihre Spurensuche führt Birgitta Roslin schließlich bis nach China.

Der 2008 erschienene Polit-Thriller "Der Chinese" von Henning Mankell konnte nicht ganz an die zahlreichen grandiosen Vorgänger-Romane des schwedischen Bestseller-Autors anknüpfen. Trotzdem gab die ARD den Auftrag für die Verfilmung des Stoffes. Laut Regisseur Peter Keglevic habe man sich im Einvernehmen mit dem Autor bei der TV-Adaption eng an die Romanvorlage gehalten und großen Wert auf die gesellschaftskritischen und politischen Aspekte gelegt. Action spiele im Gegensatz zu anderen Krimis in diesem Film eine eher untergeordnete Rolle. Nach einem Drehbuch des Vater-Tochter-Teams Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer entstand ein spannender, atmosphärisch sehr dichter Film mit hochkarätiger Besetzung, der mit einer Länge von 180 Minuten allerdings etwas zu lang geraten ist.

Der Chinese

Harte Kost - aber unbedingt sehenswert: Peter Keglevics kongeniale Verfilmung des düsteren Schuld- und Sühne-Thrillers "Der Chinese" von Henning Mankell.

Bei einem Massaker in einem winzigen schwedischen Ort werden fast alle Einwohner ermordet. Es stellt sich heraus, dass die Opfer mit der Strafrichterin Brigitta Roslin (Suzanne von Borsody) verwandt waren. Während die Kommissarin Vivi Sundberg (Claudia Michelsen) an einen Zufall glaubt, beginnt Brigitta ihrerseits zu ermitteln. Die Spuren führen nach China, und Schritt für Schritt enthüllt sie ein schockierendes Familiengeheimnis, das auch ihren Tod zur Folge könnte.

Mit der Romanverfilmung "Der Chinese" (schlüssig adaptiert von Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer) ist Peter Keglevic auf der Höhe seines Könnens. Besonders in der ersten Hälfte zeigt sich sein Gespür für Schauspieler, Tempo und Bildgestaltung. Die Handschrift von Kameramann Alexander Fischerkoesen ist deutlich erkennbar, der bereits für seine Arbeit an dem Keglevic-Film "Tarragona" ausgezeichnet wurde. Schon bei den ersten Szenen läuft es einem kalt den Rücken herunter. In einer kunstvollen Montage klingt der Schrecken der Morde an, ohne allzu viel über den Tathergang zu verraten. Das Grauen dosiert Peter Keglevic genau, sein Film ist blutrünstig, ohne den Schock der Opfer zu vernachlässigen - und dazu gehören bei ihm auch die Polizisten, die zuerst am Tatort sind. Die Schauplätze Schweden und Asien sorgen für visuelle und atmosphärische Abwechslung, die zahlreichen Rückblenden fügen sich nahtlos und unterstützend in den Film ein. Die Schauspieler sind durchweg stark, besonders erwähnenswert sind Claudia Michelsen und Roeland Wiesnekker, die eindrucksvolle Leistungen abliefern. sw.

Der Chinese

Die schwedische Polizei macht eine entsetzliche Entdeckung. In einem kleinen Dorf sind neunzehn Menschen auf
bestialische Weise ermordet worden. Die Polizei vermutet dahinter die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta
Roslin von der Tat erfährt, ist ihr sofort klar, dass ihre Eltern unter den Mordopfern sind. Mehr noch: Sie erkennt, dass
die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt selbst zu recherchieren. Die Spur führt nach China.

Quelle: Studio Hamburg

Darsteller:  Suzanne von Borsody   als Brigitta Roslin
  Michael Nyqvist   als Staffan
  Claudia Michelsen   als Vivi Sundberg
  Amy Cheng   als Qui Hong
  James Taenaka   als Ya Ru
  Joachim Bißmeier   als Prof. Lund
  Roeland Wiesnekker   als Jan Andrèn
  Derrick Eee Ping Hin   als Liu
  August Schmölzer   als Sture Hermansson
  Karlheinz Hackl   als Mats Nyström
  Eva Herzig   als Swantje
  Franziska Weisz   als Polizistin Maja
  Martin Loos   als Polizist Jens
  Peter Benedict   als Tom Valfriedson
  Katja Weitzenböck   als Journalistin Edda
  Christoph Moosbrugger   als Fotograf Karsten Hoeglin
  Michael Rast   als Staatsanwalt Robertson
  Ilse Peternell-Ohlsen   als Eva Steen
  Yung Ngo   als Qui San
  Peter Gilbert Cotton   als Sheriff Rogersen
 
Regie:  Peter Keglevic  
Buch:  Fred Breinersdorfer  
  Léonie-Claire Breinersdorfer  
Musik:  Jürgen Ecke  
Kamera:  Alexander Fischerkoesen  
Produzent:  Oliver Schündler  
  Boris Ausserer  
 

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Features

 

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Suzanne von Borsody

Sie mag schwierige Rollen, erotische Freibeuterinnen und zwiespältige Frauen. Obwohl sie nie eine Schauspielschule besuchte,...

 

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Claudia Michelsen

1989 gab Claudia Michelsen in Rainer Simons DEFA-Film "Die Besteigung des Chimborazo" ihr Kino-Debüt. Heute ist die...