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Der Dolch des Batu Khan

Preisgekrönter Kinderkrimi, in dem Kids einen Kunstdiebstahl verhindern wollen und ein "Indiana Jones"-mäßiges Abenteuer erleben.


Der Dolch des Batu Khan

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Erhältlich seit:
23.01.2006

Originaltitel: Der Dolch des Batu Khan

Kinderfilm/ Abenteuer

Deutschland 2004
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 6

Marian Lösch
Sarah Bellini
Benjamin Seidel

Regie: Günter Meyer
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Preisgekrönter Kinderkrimi, in dem Kids einen Kunstdiebstahl verhindern wollen und dabei ein Abenteuer à la "Indiana Jones" erleben.

Der wertvolle Dolch zieht alle magisch an (Foto: atlas intermedia) Großansicht

Der wertvolle Dolch zieht alle magisch an (Foto: atlas intermedia)

Sebastian (Marian Lösch) ist der Sohn des Chefkonservators im Dresdner Grünen Gewölbe. Deshalb dürfen er und seine Freunde ausnahmsweise im Museum bei den Vorbereitungen für die Ausstellung um den Dolch des Batu Khan helfen, einer äußerst wertvollen Goldschmiedearbeit aus dem frühen 10. Jahrhundert.

Dabei erfahren sie rein zufällig, dass das Kunstwerk bald aus dem Museum gestohlen werden soll. Die Kids beschließen sofort, dass sie den geplanten Diebstahl irgendwie vereiteln müssen. Doch dabei geraten sie selbst in Lebensgefahr.

Sebastian in höchster Gefahr (Foto: atlas intermedia) Großansicht

Sebastian in höchster Gefahr (Foto: atlas intermedia)

Krimi für die Kids

Ein Krimi für das Kinderpublikum über eine Gruppe junger Freunde, die sich in ein Abenteuer auf den Spuren von "Indiana Jones" stürzt: "Der Dolch des Batu Khan" verbindet Action mit historischen Fakten und wurde bereits mehrfach preisgekrönt, unter anderem mit dem Publikumspreis, dem Fox Kids Award des Münchner Filmfests und dem Preis der Kinderjury des Göttinger Filmfests.

Der Dolch des Batu Khan

Noch bevor Constantin ("Im Rennstall ist das Zebra los!"), Fox ("Robots") und Buena Vista ("Heffalump") mit ihren US-Produktionen zu einer Großoffensive in den Kinderkinofrühling starten, will auch Ex-DEFA-Filmemacher Günter Meyer mit einem kleinen, aber feinen und mehrfach preisgekrönten Krimi am aktuellen Aufwärtstrend des deutschen Films teilhaben. "Der Dolch des Batu Khan" ist zwar unspektakulär und altmodisch inszeniert, dennoch besitzt die Story um einen zwölfjährigen Jungen, der einen Diebstahl in einem Museum verhindern will, in Sachen Spannung, Schauplatz und pädagogischen Anspruch ihren Reiz.

Nicht zuletzt dank seiner mit TV-Serien gekoppelten "Spuk"-Kinofilme, die 1979 mit "Spuk unterm Riesenrad" begannen und 2002 mit "Spuk am Tor der Zeit" ihr vorläufiges Ende fanden, gilt der inzwischen 65-jährige Günter Meyer als der Kinderfilm-Regisseur schlechthin. Auch in "Der Dolch des Batu Khan" spielt er seine jahrzehntelange Erfahrung voll aus und erzählt folgende Kriminalgeschichte: Zu seinem zwölften Geburtstag erhält Sebastian (Marian Lösch) von seinem Vater Peter (Björn Casapietra), Chefkonservator im "Grünen Gewölbe" Dresden, ein ungewöhnliches Geschenk - er darf bei der Erforschung eines wichtigen Funds, zu dem auch der berühmt-berüchtigte Dolch des Batu Khan zählen soll, mitmachen. Da kommt Sebastian bei seiner Arbeit im Museum einer Bande von Kunstdieben auf die Schliche, die eben jenen Dolch in ihren Besitz bringen wollen. Gemeinsam mit seinen Freunden Benni (Benjamin Seidel) und Maria (Sarah Bellini) setzt er alles daran, um den kriminellen Coup zu verhindern.

Dank vielen Verdächtigen - dabei besonders erwähnenswert "Good bye, Lenin!"-Kostar Alexander Beyer als schleimiger Sicherheitsbeamter - und anderen zwielichtigen Gestalten, geheimnisvollen Antiquitäten und maskierten Motorradfahrern, Schießereien und einer Geiselnahme wird die Spannung in "Der Dolch des Batu Khan" bis zum Ende hochgehalten. Und auch wenn Meyer das Erzähltempo immer wieder drosselt und aufwändige Spezialeffekte Mangelware sind, kann er doch mit einem ganz besonderen Pfund wuchern - seine Crew war die erste, die im berühmten Dresdner Schatzkammermuseum "Grünes Gewölbe" drehen durfte.

Auch wenn nicht jeder Dialog sitzt und die Schauspieler zuweilen etwas hölzern wirken, gibt sich Meyer viel Mühe, seinen Protagonisten Glaubwürdigkeit und Menschlichkeit zu verleihen. Zum Ausdruck kommt dies unter anderem in der Beziehung zwischen Sebastian und seinem alleinerziehenden, weil verwitweten Vater sowie in den ersten zaghaften Annäherungsversuchen zwischen Sebastian und Freundin Maria. Genau diese Sequenzen sind es, die "Der Dolch des Batu Khan", der so nebenbei auch noch ein klein wenig über antike Kunst und die ferne Mongolei vermittelt, gerade für Kinofans zwischen zehn und 14 interessant machen dürfte. Mit Auszeichnungen auf den (Kinder-)Festivals von München, Göttingen und Münster bedacht, sollte dieser schöne Kinderkrimi in der sonntäglichen Nachtmittagsschiene sein Publikum finden. lasso.

Darsteller:  Marian Lösch   als Sebastian
  Sarah Bellini   als Maria
  Benjamin Seidel   als Benni
  Björn Casapietra   als Peter Schwartz
  Babette Kuschel   als Karin Hentschke
  Alexander Beyer   als Thomas Gensch
  Roger Ditter   als Roberto
  Joachim Kaps   als Helfried März
  Jörg Kleinau   als Dr. Lasse Müller-Burghaus
  Jana Kozewa   als Irmelin Krause
  Christian Kuchenbuch   als Doktor Caligari
  Walfriede Schmitt   als Gudrun
  Achim Wolff   als Herrmann Schreiber
  Helga Göring   als Elise Sonntag
 
Regie:  Günter Meyer  
Buch:  Günter Meyer  
  Katrin Meyer  
Musik:  Thomas Natschinski  
Kamera:  Sebastian Richter  
Produzent:  Jörg Rothe  
  Alexander Ris  
 

Fassungen

 

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Features

 

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