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Der Duft von Lavendel

Charmantes Melodram, in dem zwei betagte Schwestern kurz vor dem Zweiten Weltkrieg einen schiffbrüchigen jungen Polen bei sich aufnehmen.


Der Duft von Lavendel

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Erhältlich seit:
15.10.2008

Originaltitel: Ladies in Lavender

Drama/ Komödie

Großbritannien 2004
Laufzeit: 100 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Dame Judi Dench
Maggie Smith
Daniel Brühl

Regie: Charles Dance
Concorde Home Entertainment

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Charmantes Melodram, in dem zwei betagte Schwestern kurz vor dem Zweiten Weltkrieg einen schiffbrüchigen jungen Polen bei sich aufnehmen.

Ursula mag den Fremden besonders gerne (Foto: Concorde) Großansicht

Ursula mag den Fremden besonders gerne (Foto: Concorde)

Die Schwestern Ursula (Dame Judi Dench) und Janet Widdington (Maggie Smith) verbringen ihre Tage geruhsam mit Spaziergängen, Gartenarbeit und Stickereien. Als eines Tages das Meer einen jungen Mann vor den Klippen ausspuckt, nehmen sie den Schiffbrüchigen auf, pflegen ihn gesund und betrachten ihn bald als Dauergast.

Zwar kann der Fremde, der sich als Pole Andrea Marowski (Daniel Brühl) entpuppt, kaum ein Wort Englisch, was aber die Konversation nicht weniger reizvoll macht. Die beiden Damen leben so richtig auf und lauschen bald verzückt den Klängen des begabten Violinisten.

Die beiden Schwestern genießen ein Privatkonzert (Foto: Concorde) Großansicht

Die beiden Schwestern genießen ein Privatkonzert (Foto: Concorde)

Zwei klasse Ladies

Dass sich ausgerechnet die hübsche Russin Olga (Natascha McElhone) für den Wunderknaben und seine Musik interessiert, macht sie eifersüchtig, ebenso den Dorfdoktor, der sich Chancen bei der Schönen ausrechnet.

Charles Dances Regiedebüt "Der Duft von Lavendel" mit den Schauspiel-Legenden und Oscar-Preisträgerinnen Judi Dench und Maggie Smith sowie "Good Bye, Lenin!"-Star Daniel Brühl ist ein charmantes Melodram, gespickt mit englischem Witz und bestückt mit total skurrilem Personal. Eine bessere Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle hätte es dabei nicht geben können.

Der Duft von Lavendel

Ein unbestrittener Höhepunkt des Filmfests München kam erst als Abschlussfilm: Charles Dances Regiedebut "Der Duft von Lavendel" mit den Schauspiel-Legenden und Oscar-Preisträgerinnen Dame Judi Dench und Maggie Smith. Daniel Brühl spielt an ihrer Seite einen jungen schiffbrüchigen Polen, den die Land-Ladies liebevoll aufpäppeln und der ganz unterschiedliche Gefühle in ihnen weckt. Ein charmantes Melodram gespickt mit englischem Witz und bestückt mit total skurrilem Personal.

Endlich hat es geklappt. Schon seit Jahren laborierte Schauspieler Charles Dance ("Gosford Park", "Swimming Pool") an Drehbüchern, plante einen Film. Erst diese Kurzgeschichten aus William J. Lockes "Faraway Stories" löste den Knoten. Die Schwestern Ursula und Janet Widdington verbringen ihre Tage geruhsam mit Spaziergängen, Gartenarbeit und Stickereien. Als eines Tages das Meer einen jungen Mann vor den Klippen ausspuckt, nehmen sie den Schiffbrüchigen auf, pflegen ihn gesund und betrachten ihn bald als Konstante. Zwar kann der Fremde, der sich als Pole Andrea Marowski entpuppt, kaum ein Wort englisch, was aber die Konversation nicht weniger reizvoll macht. Man verständigt sich mit einigen deutschen Wortbrocken, die Janet mal vor Urzeiten gelernt hat und durch Gesten. Die beiden Damen leben so richtig auf und lauschen bald verzückt den Klängen des begabten Violonisten. Dass sich ausgerechnet die hübsche Russin Olga sich für den Wunderknaben und seine Musik interessiert, macht sie eifersüchtig, wie auch den Dorfdoktor, der sich Chancen bei der Schönen ausrechnet. Subtil spinnt Dance die Schicksalsfäden - da ist die robuste Witwe Janet mit ihrer pragmatischen Sicht der Dinge, die sensible Ursula, bei der die Liebe zum ersten und wohl letzten Mal aufflackert und die sich eingestehen muss, dass es zu spät ist, der geheimnisvolle Andrea, dessen Hintergrund im Dunkeln bleibt, die aktive Olga, die seine Musiker-Karriere vorantreibt, der düpierte Doktor, der seinen Frust über das Love Interest mit Whiskey runterspült und - eine helle Wonne - die resolute Haushälterin (Miriam Margolyes). An der Küste von Cornwall gehen die Uhren 1936, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges noch anders. Man gluckt zusammen, hört Nachrichten und Konzerte im Radio und igelt sich in die kleine Gemeinschaft ein. "Der Duft von Lavendel" erzählt von der heilen Welt mit feinen Rissen, von der Jugend des Herzen und dem Alter des Körpers, von brennender Sehnsucht, die nicht an Jahre auf dem Papier gebunden ist. Eine bessere Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle hätte es nicht geben können. Maggie Smith und Judi Dench (der man die mädchenhafte Verliebtheit abnimmt) sind ein Power-Paar, dem der Zuschauer stundenlang zugucken möchte und bestes Beispiel für das Charisma britischer Bühnen- und Kinostars. Daniel Brühl schlägt sich neben diesen Ikonen wacker als netter Junge ohne seelische Untiefen. Das Feuerwerk an typisch englischem Witz und Sarkasmus bricht geschickt aufkommende Traurigkeit, ohne in Fröhlichkeit abzudriften. Die schmerzhafte Zärtlichkeit und zarte Melancholie dieses Melodrams sollte niemanden unberührt lassen, weder Jung noch Alt. mk.

Der Duft von Lavendel

Cornwall, 1936: Trotz der großen Ereignisse, die sich bald in Europa abspielen werden, bleibt Cornwall ein zeitloser Ort, dem das Leben draußen in der Welt nichts anhaben kann. Die Entdeckung eines Schiffbrüchigen am Strand unter ihrem Haus durchbricht jedoch das beschauliche Alltagsleben der Schwestern Janet und Ursula Widdington und wirbelt außerdem die Dorfgemeinschaft erheblich durcheinander. Nachdem Ursula und Janet den jungen Mann am Strand gefunden haben, pflegen sie ihn mithilfe des Arztes Dr. Mead ganz rührend bis zu seiner vollkommenen Genesung.
Im Laufe der nächsten Wochen, und trotz der Verständigungsschwierigkeiten - Andrzej spricht so gut wie kein Englisch, sondern nur Polnisch - entdecken Janet und Ursula einen Hinweis auf Andrzejs Vergangenheit, nämlich seine Begabung als Musiker. Höflich hört sich Andrzej das Gefiedel eines Mannes aus dem Dorf an, der gelegentlich bei Tanzveranstaltungen aufspielt, ergreift dann aber selbst das Instrument und verzaubert augenblicklich alle mit seinem virtuosen Geigenspiel.
Die Anwesenheit eines gut aussehenden jungen Mannes in ihrem Hause hat beunruhigende Auswirkungen auf beide Schwestern - besonders auf Ursula. Gefühle, die bei ihr viele Jahre lang im Verborgenen schlummerten, werden nun plötzlich aufgewühlt. Und gerade als es so scheint, dass Andrzej nun zu einem festen Bestandteil ihres Lebens wird, erscheint jemand anderes auf der Bildfläche und interessiert sich sowohl für ihn als auch für seine musikalische Begabung: Olga Danilof, die Schwester des weltberühmten Violinisten Boris Danilof, verbringt als Malerin ihren Urlaub in Cornwall. Obwohl die Schwestern sie schroff abweisen, gelingt es Olga, Andrzejs Bekanntschaft zu machen. Sie plant, ihren Bruder zu kontaktieren, damit dieser den Wunderknaben unter seine Fittiche nimmt. Olga schreibt Ursula und Janet einen Brief, in dem sie sich vorstellt und ihre Absichten erläutert. In der Angst, Andrzej zu verlieren, verbrennen die Schwestern den Brief - und verlieren kein Wort darüber.
Während der Sommerwochen wird Andrzej in der kleinen Dorfgemeinde herzlich aufgenommen, und die Anwesenheit eines so begabten jungen Musikers wird zu einer willkommenen Abwechslung. Einem ist Andrzej allerdings ein Dorn im Auge: Dr. Mead. Der Dorfarzt hat nämlich eine ausgeprägte Abneigung gegenüber allen Nicht-Angelsachsen - es sei denn, der "Fremdkörper" präsentiert sich in Form einer attraktiven Frau wie Olga Danilof. Allerdings werden seine eher plumpen Annäherungsversuche von Olga kühl zurückgewiesen. Aus Eifersucht denunziert Dr. Mead die beiden schließlich bei der ortsansässigen Polizeibehörde als deutsche Spione, allerdings werden die Ermittlungen umgehend wieder eingestellt.
Dafür hat Olga sensationelle Neuigkeiten für Andrzej: Ihr Bruder, der sich in London aufhält, gibt Olga die Gelegenheit, Andrzejs Talente auf der Konzertbühne zur Geltung zu bringen. Olga drängt darauf, dass Andrzej noch am gleichen Tag mit ihr nach London reist. Als Andrzej am Abend nicht zurückkehrt, erkundigen sich die Schwestern und erfahren, dass er mit Olga gesehen wurde, wie beide in den Zug nach London stiegen. Das also soll das Ende der Beziehung zwischen Andrzej und den Schwestern sein? Besonders für Ursula ist dies ein herber Schlag.
Als sie einen Brief von Andrzej erhalten, in dem er von seinem bevorstehenden Konzertauftritt in London berichtet, beschließen die Schwestern, ihn zu überraschen ...

Quelle: Concorde

- Interviews mit den Darstellern Judy Dench, Maggie Smith, Daniel Brühl, Natasha McElhone, David Warner, Miriam Margolyes, Regisseur Charles Dance, dem Produzenten Nicolas Brown, Joshua Bell (Violine), Nigel Hess (Score) und Jay Hammond (Make-up)
- B-Roll - Behind the Scenes
- Deutscher und englischer Kinotrailer

Quelle: Concorde

Darsteller:  Dame Judi Dench   als Ursula Widdington
  Maggie Smith   als Janet Widdington
  Daniel Brühl   als Andrzej Marowski
  Miriam Margolyes   als Dorcas
  Natascha McElhone   als Olga Danilof
  David Warner   als Dr. Francis Mead
  Freddie Jones   als Jan Pendered
  Gregor Henderson-Begg   als Luke Pendered
  Clive Russell   als Adam Penruddocke
  Richard Pears   als Barry
  Ian Marshall   als Fischer
  Toby Jones   als Hedley
  Trevor Ray   als Sehr Alter Mann
  John Boswell   als Sehr alter Mann
  Joanna Dickens   als Mrs Pendered
  Geoffrey Bayldon   als Mr Penhaligan
  Timothy Bateson   als Mr Hallett
  Rebecca Hulbert   als Fiance
  Finty Williams   als Hübsches Mädchen
  Roger Booth   als Arthur
  Jimmy Yuill   als Constable Timmins
  Peter Cellier   als BBC-Moderator
  Alan Cox   als Zuvorkommender Mann
  Jack Callow  
  Tom Hill  
  Scott Hinds  
 
Regie:  Charles Dance  
Buch:  Charles Dance  
Musik:  Nigel Hess  
  Joshua Bell  
Kamera:  Peter Biziou  
Produzent:  Nicolas Brown  
  Elizabeth Karlsen  
 

Der Duft von Lavendel in der Fotoshow

 

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Dame Judi Dench

Die mollige Britin mit dem Kurzhaarschnitt und dem stechenden Blick ist seit "Goldeneye" Chefin des MI 5 und damit direkte Vorgesetzte...

 

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Maggie Smith

Sie ließ unter Anleitung von Whoopi Goldberg die Nonnen tanzen ("Sister Act") und trank als vornehm aufdringliche englische Lady an des...