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Kaufvideo
Erhältlich seit:
15.10.2008
Originaltitel: Ladies in Lavender
Großbritannien 2004
Laufzeit: 100 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Dame Judi Dench
Maggie Smith
Daniel Brühl
Regie: Charles Dance
Concorde Home Entertainment

Ein unbestrittener Höhepunkt des Filmfests München kam erst als Abschlussfilm: Charles Dances Regiedebut "Der Duft von Lavendel" mit den Schauspiel-Legenden und Oscar-Preisträgerinnen Dame Judi Dench und Maggie Smith. Daniel Brühl spielt an ihrer Seite einen jungen schiffbrüchigen Polen, den die Land-Ladies liebevoll aufpäppeln und der ganz unterschiedliche Gefühle in ihnen weckt. Ein charmantes Melodram gespickt mit englischem Witz und bestückt mit total skurrilem Personal.
Endlich hat es geklappt. Schon seit Jahren laborierte Schauspieler Charles Dance ("Gosford Park", "Swimming Pool") an Drehbüchern, plante einen Film. Erst diese Kurzgeschichten aus William J. Lockes "Faraway Stories" löste den Knoten. Die Schwestern Ursula und Janet Widdington verbringen ihre Tage geruhsam mit Spaziergängen, Gartenarbeit und Stickereien. Als eines Tages das Meer einen jungen Mann vor den Klippen ausspuckt, nehmen sie den Schiffbrüchigen auf, pflegen ihn gesund und betrachten ihn bald als Konstante. Zwar kann der Fremde, der sich als Pole Andrea Marowski entpuppt, kaum ein Wort englisch, was aber die Konversation nicht weniger reizvoll macht. Man verständigt sich mit einigen deutschen Wortbrocken, die Janet mal vor Urzeiten gelernt hat und durch Gesten. Die beiden Damen leben so richtig auf und lauschen bald verzückt den Klängen des begabten Violonisten. Dass sich ausgerechnet die hübsche Russin Olga sich für den Wunderknaben und seine Musik interessiert, macht sie eifersüchtig, wie auch den Dorfdoktor, der sich Chancen bei der Schönen ausrechnet. Subtil spinnt Dance die Schicksalsfäden - da ist die robuste Witwe Janet mit ihrer pragmatischen Sicht der Dinge, die sensible Ursula, bei der die Liebe zum ersten und wohl letzten Mal aufflackert und die sich eingestehen muss, dass es zu spät ist, der geheimnisvolle Andrea, dessen Hintergrund im Dunkeln bleibt, die aktive Olga, die seine Musiker-Karriere vorantreibt, der düpierte Doktor, der seinen Frust über das Love Interest mit Whiskey runterspült und - eine helle Wonne - die resolute Haushälterin (Miriam Margolyes). An der Küste von Cornwall gehen die Uhren 1936, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges noch anders. Man gluckt zusammen, hört Nachrichten und Konzerte im Radio und igelt sich in die kleine Gemeinschaft ein. "Der Duft von Lavendel" erzählt von der heilen Welt mit feinen Rissen, von der Jugend des Herzen und dem Alter des Körpers, von brennender Sehnsucht, die nicht an Jahre auf dem Papier gebunden ist. Eine bessere Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle hätte es nicht geben können. Maggie Smith und Judi Dench (der man die mädchenhafte Verliebtheit abnimmt) sind ein Power-Paar, dem der Zuschauer stundenlang zugucken möchte und bestes Beispiel für das Charisma britischer Bühnen- und Kinostars. Daniel Brühl schlägt sich neben diesen Ikonen wacker als netter Junge ohne seelische Untiefen. Das Feuerwerk an typisch englischem Witz und Sarkasmus bricht geschickt aufkommende Traurigkeit, ohne in Fröhlichkeit abzudriften. Die schmerzhafte Zärtlichkeit und zarte Melancholie dieses Melodrams sollte niemanden unberührt lassen, weder Jung noch Alt. mk.
Cornwall, 1936: Trotz der großen Ereignisse, die sich bald in Europa abspielen werden, bleibt Cornwall ein zeitloser Ort, dem das Leben draußen in der Welt nichts anhaben kann. Die Entdeckung eines Schiffbrüchigen am Strand unter ihrem Haus durchbricht jedoch das beschauliche Alltagsleben der Schwestern Janet und Ursula Widdington und wirbelt außerdem die Dorfgemeinschaft erheblich durcheinander. Nachdem Ursula und Janet den jungen Mann am Strand gefunden haben, pflegen sie ihn mithilfe des Arztes Dr. Mead ganz rührend bis zu seiner vollkommenen Genesung.
Im Laufe der nächsten Wochen, und trotz der Verständigungsschwierigkeiten - Andrzej spricht so gut wie kein Englisch, sondern nur Polnisch - entdecken Janet und Ursula einen Hinweis auf Andrzejs Vergangenheit, nämlich seine Begabung als Musiker. Höflich hört sich Andrzej das Gefiedel eines Mannes aus dem Dorf an, der gelegentlich bei Tanzveranstaltungen aufspielt, ergreift dann aber selbst das Instrument und verzaubert augenblicklich alle mit seinem virtuosen Geigenspiel.
Die Anwesenheit eines gut aussehenden jungen Mannes in ihrem Hause hat beunruhigende Auswirkungen auf beide Schwestern - besonders auf Ursula. Gefühle, die bei ihr viele Jahre lang im Verborgenen schlummerten, werden nun plötzlich aufgewühlt. Und gerade als es so scheint, dass Andrzej nun zu einem festen Bestandteil ihres Lebens wird, erscheint jemand anderes auf der Bildfläche und interessiert sich sowohl für ihn als auch für seine musikalische Begabung: Olga Danilof, die Schwester des weltberühmten Violinisten Boris Danilof, verbringt als Malerin ihren Urlaub in Cornwall. Obwohl die Schwestern sie schroff abweisen, gelingt es Olga, Andrzejs Bekanntschaft zu machen. Sie plant, ihren Bruder zu kontaktieren, damit dieser den Wunderknaben unter seine Fittiche nimmt. Olga schreibt Ursula und Janet einen Brief, in dem sie sich vorstellt und ihre Absichten erläutert. In der Angst, Andrzej zu verlieren, verbrennen die Schwestern den Brief - und verlieren kein Wort darüber.
Während der Sommerwochen wird Andrzej in der kleinen Dorfgemeinde herzlich aufgenommen, und die Anwesenheit eines so begabten jungen Musikers wird zu einer willkommenen Abwechslung. Einem ist Andrzej allerdings ein Dorn im Auge: Dr. Mead. Der Dorfarzt hat nämlich eine ausgeprägte Abneigung gegenüber allen Nicht-Angelsachsen - es sei denn, der "Fremdkörper" präsentiert sich in Form einer attraktiven Frau wie Olga Danilof. Allerdings werden seine eher plumpen Annäherungsversuche von Olga kühl zurückgewiesen. Aus Eifersucht denunziert Dr. Mead die beiden schließlich bei der ortsansässigen Polizeibehörde als deutsche Spione, allerdings werden die Ermittlungen umgehend wieder eingestellt.
Dafür hat Olga sensationelle Neuigkeiten für Andrzej: Ihr Bruder, der sich in London aufhält, gibt Olga die Gelegenheit, Andrzejs Talente auf der Konzertbühne zur Geltung zu bringen. Olga drängt darauf, dass Andrzej noch am gleichen Tag mit ihr nach London reist. Als Andrzej am Abend nicht zurückkehrt, erkundigen sich die Schwestern und erfahren, dass er mit Olga gesehen wurde, wie beide in den Zug nach London stiegen. Das also soll das Ende der Beziehung zwischen Andrzej und den Schwestern sein? Besonders für Ursula ist dies ein herber Schlag.
Als sie einen Brief von Andrzej erhalten, in dem er von seinem bevorstehenden Konzertauftritt in London berichtet, beschließen die Schwestern, ihn zu überraschen ...
Quelle: Concorde
- Interviews mit den Darstellern Judy Dench, Maggie Smith, Daniel Brühl, Natasha McElhone, David Warner, Miriam Margolyes, Regisseur Charles Dance, dem Produzenten Nicolas Brown, Joshua Bell (Violine), Nigel Hess (Score) und Jay Hammond (Make-up)
- B-Roll - Behind the Scenes
- Deutscher und englischer Kinotrailer
Quelle: Concorde
| Darsteller: | Dame Judi Dench | als Ursula Widdington | |
|---|---|---|---|
| Maggie Smith | als Janet Widdington | ||
| Daniel Brühl | als Andrzej Marowski | ||
| Miriam Margolyes | als Dorcas | ||
| Natascha McElhone | als Olga Danilof | ||
| David Warner | als Dr. Francis Mead | ||
| Freddie Jones | als Jan Pendered | ||
| Gregor Henderson-Begg | als Luke Pendered | ||
| Clive Russell | als Adam Penruddocke | ||
| Richard Pears | als Barry | ||
| Ian Marshall | als Fischer | ||
| Toby Jones | als Hedley | ||
| Trevor Ray | als Sehr Alter Mann | ||
| John Boswell | als Sehr alter Mann | ||
| Joanna Dickens | als Mrs Pendered | ||
| Geoffrey Bayldon | als Mr Penhaligan | ||
| Timothy Bateson | als Mr Hallett | ||
| Rebecca Hulbert | als Fiance | ||
| Finty Williams | als Hübsches Mädchen | ||
| Roger Booth | als Arthur | ||
| Jimmy Yuill | als Constable Timmins | ||
| Peter Cellier | als BBC-Moderator | ||
| Alan Cox | als Zuvorkommender Mann | ||
| Jack Callow | |||
| Tom Hill | |||
| Scott Hinds | |||
| Regie: | Charles Dance | ||
| Buch: | Charles Dance | ||
| Musik: | Nigel Hess | ||
| Joshua Bell | |||
| Kamera: | Peter Biziou | ||
| Produzent: | Nicolas Brown | ||
| Elizabeth Karlsen | |||
Der Duft von Lavendel in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Interviews, Outtakes, Behind the Scenes, Trailer
- Interviews mit den Darstellern Judy Dench, Maggie Smith, Daniel Brühl, Natasha McElhone, David Warner, Miriam Margolyes, Regisseur Charles Dance, dem Produzenten Nicolas Brown, Joshua Bell (Violine), Nigel Hess (Score) und Jay Hammond (Make-up)
- B-Roll - Behind the Scenes
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