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Der eisige Tod

Roadmovie, das zum Horrortrip für zwei Studenten auf dem Weg in die Weihnachtsferien wird.


Der eisige Tod

Leihvideo

Erhältlich seit:
21.02.2008

Originaltitel: Wind Chill

Horror/ Thriller

USA 2007
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

Emily Blunt
Ashton Holmes
Chelan Simmons

Regie: Gregory Jacobs
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Roadmovie, das zum Horrortrip für zwei Studenten auf dem Weg in die Weihnachtsferien wird.

Das Schwarze Brett ist der Anfang allen Übels (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Das Schwarze Brett ist der Anfang allen Übels (Foto: Sony Pictures)

Eine College-Studentin (Emily Blunt) findet am Schwarzen Brett eine Mitfahrgelegenheit, um pünktlich an Heiligabend bei ihrer Familie zu sein. Doch das Auto entpuppt sich als totale Schrottkarre und der Fahrer (Ashton Holmes) als seltsamer Freak, wenn nicht sogar Psycho, der überraschend viel über sie weiß.

Auf einer verschneiten Abkürzung werden die beiden auch noch von der Straße gedrängt und bleiben liegen - mitten im heranziehenden Schneesturm. Damit ist jedoch noch längst nicht genug, denn in der einbrechenden Dunkelheit machen sich gruselige Gestalten bemerkbar.

Eingeschneit und ohne Hilfe beginnt eine sehr lange Nacht... (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Eingeschneit und ohne Hilfe beginnt eine sehr lange Nacht... (Foto: Sony Pictures)

Schön schaurige Stimmung

Gregory Jacobs von Section Eight produzierter Film wandelt sich vom Roadmovie zum erst leisen und dann harten Horrorfilm, wenn zwei Studenten vom eisigen Tod in Form von geisterhaften Erscheinungen bedroht werden. Die schön schaurige Stimmung - auch dank der düster- dunklen Nachtbilder - wird durch die zunehmende Vorhersehbarkeit der Story später etwas getrübt. Aber egal. Trotzdem gruselig.

Der eisige Tod

Die Nacht vor Heiligabend wird für zwei Studenten zur Todesfalle, als ihnen mörderische Geistergestalten im eingeschneiten Unfallwagen nachstellen.

Neuland betritt Section Eight, die ehemalige Produktionsfirma von George Clooney und Steven Soderbergh, die zum ersten Mal einen richtigen Horrorstoff mitfinanziert, und ihrem langjährigen Second Unit Director Gregory Jacobs geht es ähnlich, war sein Erstling doch die Gangsterkomödie "Criminal". Mit präzisen Zeitangaben beschreibt er die Chronik einer Reise, die Emily Blunt als Collegestudentin antritt, um die Weihnachtsfeiertage zu Hause zu verbringen. Übers Schwarze Brett der Uni gerät sie an einen Mitstudenten ("A History of Violence"-Sohnemann Ashton Holmes), mit dem sie einen Trip antritt, der zum Alptraum wird. Sie steigt in einen Wagen, der keinen TÜV mehr passieren würde. Und mit jeder Fehlfunktion des Schrottautos nähert sich ihre Laune dem Gefrierpunkt, stellt sich ihr Fahrer doch als Freak heraus, bei dem sie nicht weiß, ob sie ihn verachten oder fürchten soll.

Was sich zunächst wie ein Roadmovie ausnimmt, bei dem sie dem sozial inkompetenten Chauffeur ihre geballte Missbilligung (die sie aus "Der Teufel trägt Prada" übernimmt) spüren lässt, stellt sich mit subtilen Soundtrack die Frage, ob der Junge ein Stalker oder gar ein Psycho ist. Schluss ist mit den ominösen Andeutungen erst, als sie mit ihrem Gefährt auf einer zugeschneiten Waldabkürzung von einem entgegenkommenden Wagen von der Straße gedrängt werden und in einer Schneewehe stecken bleiben.

Der bitteren Kälte des heranziehenden Schneesturms ausgesetzt, harren sie ohne Handyempfang auf Rettung. Statt dessen erscheinen merkwürdige Gestalten, die aus "Carnival of Souls" stammen könnten.

Bevor sich ihr Geheimnis lüftet, wird die fast in totaler Dunkelheit gefilmte Nacht eins der unheimlichsten Erlebnisse des Kinojahres und aus einem leise unbehaglichen Film klaustrophobischer und zunehmend halluzinatorischer Horror. Sobald sich herauskristallisiert, was hinter den geisterhaften Erscheinungen steckt, ersetzt jedoch zu viel Erwartbares die schaurige Stimmung, die ihren qualitativen Höhepunkt in einer abgebrannten Holzhütte voller verkohlter Leichen findet. Zudem sorgt B-Moviestar Martin Donovan als Bedrohung in Uniform und die Minusgrade des kühlen Looks von Beginn an für eisige Atemwölkchen im Kino.

tk.

Darsteller:  Emily Blunt   als Mädchen
  Ashton Holmes   als Junge
  Chelan Simmons   als Blondes Mädchen
  Martin Donovan   als Highway Patrol
  Ned Bellamy  
  Ian A. Wallace   als Priester
  Donny Lucas  
  Darren Moore  
 
Regie:  Gregory Jacobs  
Buch:  Joe Gangemi  
  Steven Katz  
Musik:  Clint Mansell  
Kamera:  Dan Laustsen  
Produzent:  Graham Broadbent  
  George Clooney  
  Steven Soderbergh  
  Ben Cosgrove  
  Peter Czernin  
 

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Emily Blunt

Britische Schauspielerin. Ihr Kinofilmdebüt als reiche, verwöhnte, manipulative und fantasievolle Tochter in "My Summer of Love" (2005) öffnete...