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Der Exorzismus von Emily Rose

Thriller um eine Anwältin, die einen Pfarrer vor Gericht verteidigt, der an einem jungen Mädchen eine tödliche Teufelsaustreibung vollzogen hat.


Der Exorzismus von Emily Rose (Special Edition, Uncut)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
23.05.2006

Originaltitel: The Exorcism of Emily Rose

Drama/ Horror

USA 2005
Laufzeit: 117 Min.
FSK: ab 16

Laura Linney
Tom Wilkinson
Campbell Scott

Regie: Scott Derrickson
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Tod durch Teufelsaustreibung: Laura Linney muss vor Gericht die Unschuld eines Priesters beweisen. Packender Thriller mit Horrorelementen.

Nachts, wenn der Teufel kommt: Vorbereitungen zur Austreibung (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Nachts, wenn der Teufel kommt: Vorbereitungen zur Austreibung (Foto: Sony Pictures)

Emily (Jennifer Carpenter) ist tot. Gestorben, weil sie von Dämonen besessen war. Der Seelsorger Pater Moore (Tom Wilkinson) hatte versucht, das Mädchen mit einem Exorzismus zu retten. Doch die Austreibung schlug fehl - nun steht Moore vor Gericht, Anklage: fahrlässige Tötung. Denn die Justiz glaubt nicht an Geister. Stattdessen heißt es, Emily sei krank gewesen und der Pater habe unverantwortlich gehandelt.

Was sind die Fakten? Was ist Fiktion? Das versucht auch Rechtsanwältin Erin Brunner (Laura Linney) herauszufinden, die den Priester verteidigt. Im Laufe ihrer Recherchen stößt Brunner auf unerklärliche Ereignisse. War Emily tatsächlich in der Hand des Teufels?

Anwältin Erin sucht nach der Wahrheit (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Anwältin Erin sucht nach der Wahrheit (Foto: Sony Pictures)

Eine wahre Geschichte

Geschickt lässt Regisseur Scott Derrickson die Begebenheiten um den Exorzismus im Zeugenstand Revue passieren. In atmosphärischen Rückblenden erfährt der Zuschauer vom Leidensweg des Mädchens, davon, wie unkontrollierbare Kräfte von ihr Besitz nehmen.

"Der Exorzismus von Emily Rose" basiert auf einer wahren deutschen Geschichte. Ein raffinierter Mix aus Gerichtsdrama und Horrorschocker, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Der Exorzismus von Emily Rose (Special Edition, Uncut)

Der erste Boxoffice-Hit des US-Kino-Herbsts 2005: Eine clevere Verbindung von Gerichtsdrama und Horrorfilm, nach einer wahren Begebenheit.

1976, kurz nachdem der Film "Der Exorzist" weltweit eingeschlagen hatte, sorgte der Fall einer deutschen Studentin für Aufsehen, die vom Teufel besessen zu sein schien und von einer Gruppe bayerischer Pfarrer "behandelt" wurde. Nach dem "Rashomon"-Prinzip enthüllt der Film das tragische Ende des Mädchens. Anwältin Erin Bruner (Laura Linney) übernimmt die Verteidigung eines Priesters (Tom Wilkinson), der bei der Durchführung eines Exorzismus' einer angeblich vom Teufel besessenen 19-Jährigen (Jennifer Carpenter) deren Tod fahrlässig herbeigeführt haben soll. Der Pfarrer besteht darauf, vor Gericht die wahre Geschichte der verstorbenen Emily Rose zu erzählen, während sich um seine Verteidigerin herum zur "Geisterstunde" (drei Uhr nachts) immer mehr mysteriöse Dinge zutragen.

Die Drehbuchautoren Paul Harris Boardman und Regisseur Scott Derrickson ("Hellraiser V: Inferno") bringen geschickt alle objektiven Fakten in den ersten 15 Minuten ihres straffen Skripts unter und widmen sich dann der Konfrontation der subjektiven Sichtweisen auf das Geschehen, über das letztlich die Jury im Gerichtssaal, aber vor allem Laura Linneys rasch an ihrem Unglauben zweifelnde Agnostikerin Erin Bruner ihr Urteil fällen müssen. Die Anschauungen des methodistischen Staatsanwalts (Campbell Scott) werden dabei ebenso überzeugend vorgebracht wie die der Wissenschaftlerin (Shohreh Aghdashloo) und des vermeintlich besessenen Opfers. Im Grunde ein höchst konventionelles Gerichtsdrama mit den üblichen Elementen (die Suche nach Experten für den Zeugenstand in letzter Sekunde, abgelehnte Einsprüche, Diskussionen mit der Richterin), entwickelt "Der Exorzismus von Emily Rose" eine angenehm fesselnde Wirkung, indem er die Schilderungen der Zeugen im Gerichtssaal als Rückblenden auf die Geschichte der Emily Rose inszeniert und darin reichlich Gelegenheit zu Gruselmomenten und durchaus expliziten Horrorszenen findet. Die haben nicht ganz die nachhaltige Wirkung von "Der Exorzist", deren Vergleichbarkeit im Titel aufgedrängt wird, profitieren aber weniger von CGI-Effekten als von der körperlichen Performance von Jennifer Carpenter und der old-school-mäßigen und effektiven Licht- und Farbsetzung - allein der Farbe Orange müsste hier ein eigener Darstellercredit zuteil werden. Abgesehen davon, dass sich die Autoren letztlich wenig Mühe geben, selbst eine rationale Erklärung für die Phänomene zu finden und sich schnell dem Glauben ergeben, das Böse sei immer und überall, bleibt dies - möglicherweise ja auch ob dieser Beobachtung - der wohl gruseligste Gerichtsfilm aller Zeiten. deg.

Der Exorzismus von Emily Rose (Special Edition, Uncut)

In einem außergewöhnlichen Entschluss erkennt die katholische Kirche die satanische Besessenheit der 19-jährigen Studentin Emily Rose (JENNIFER CARPENTER) offiziell an. Pfarrer Moore (TOM WILKINSON) führt die umstrittene Teufelsaustreibung durch. Ein Unterfangen mit tödlichem Ausgang. Der Geistliche wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Seine Anwältin Erin Bruner (LAURA LINNEY), mit ihrem eigenen Leben nicht zufrieden und von Einsamkeit geplagt, übernimmt die Verteidigung des Priesters. Ein Prozess beginnt, der zur Hetzjagd auf alle Beteiligten wird ...

Kurzbewertung:
Die spannende Geschichte um eine wahre Begebenheit erzählt rückblickend den tragischen Leidensweg des Mädchens Emily Rose und des an ihr durchgeführten Exorzismus. Regie bei diesem mitreißenden Drama führte Scott Derrickson (Ghosting), unterstützt von einem grandiosen Schauspielerensemble, u. a. der Emmy-Gewinnerin Laura Linney (Kinsey, Mystic River), Tom Wilkinson (Das Mädchen mit dem Perlenohrring, Der Patriot) und Jennifer Carpenter (White Chicks) als Emily Rose.

Quelle: Sony Pictures

Kommentar Regisseur
Entfallene Szene "Barbekanntschaft" mit Kommentar Regisseur
Filmdokumentationen: Von der wahren Geschichte zum Skript zum Film, Casting, Visuelles Design (Produktionsdesign/Spezialeffekte)
Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Laura Linney   als Erin Bruner
  Tom Wilkinson   als Pfarrer Richard Moore
  Campbell Scott   als Ethan Thomas
  Colm Feore   als Karl Gunderson
  Jennifer Carpenter   als Emily Rose
  Mary Beth Hurt   als Richterin Brewster
  Shohreh Aghdashloo   als Dr. Adani
  Joshua Close   als Jason
  Kenneth Welsh   als Dr. Mueller
  Duncan Frazer   als Dr. Cartwright
  JR Bourne   als Ray
  Henry Czerny   als Dr. Briggs
  Steve Archer   als Mann in Bar
  Arlene Belcastro   als Betende Frau
 
Regie:  Scott Derrickson  
Buch:  Scott Derrickson  
  Paul Harris Boardman  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  Tom Stern  
Produzent:  Tom Rosenberg  
  Gary Lucchesi  
  Tripp Vinson  
  Paul Harris Boardman  

"Exorzismus" im Mai

Im Mai erwartet DVD-Fans ein Horrorthriller der etwas anderen Art.

Authentischer Schrecken: "Der Exorzismus von Emily Rose" (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Authentischer Schrecken: "Der Exorzismus von Emily Rose" (Foto: Sony Pictures)

Denn "Der Exorzismus von Emily Rose", den Sony am 23. Mai auf DVD im Kaufhandel veröffentlicht, basiert auf einer wahren Geschichte, die sich 1976 in Bayern zutrug.

Im Film stirbt die 19-jährige Emily Rose, nachdem ein Priester bei dem angeblich besessenen Mädchen einen Exorzismus durchführte. Daraufhin wird der Pfarrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Dessen Verteidigung übernimmt Anwältin Erin Bruner, eine überzeugte Agnostikerin, die aber schon bald an ihrem Unglauben zu zweifeln beginnt. Denn während der Priester vor Gericht die wahre Geschichte der verstorbenen Emily Rose zu erzählen beginnt, geschehen im Umfeld der Verteidigerin immer merkwürdigere Dinge.

Der Film erscheint als "Uncut Special Edition" mit zahlreichen Extras wie einem Audiokommentar des Regisseurs und mehreren Filmdokumentationen.

 

Der Exorzismus von Emily Rose (Special Edition, Uncut) in der Fotoshow

 

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