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Der Fakir

Familientauglicher Gruselspaß, in dem ein Zwillingspaar zusammen mit einem Geist tubulente Abenteuer besteht.


Der Fakir

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Erhältlich seit:
07.06.2005

Originaltitel: Fakiren fra Bilbao

Kinderfilm/ Abenteuer

Dänemark/Deutschland 2004
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 6

Moritz Bleibtreu
Julie Zangenberg
Aksel Leth

Regie: Peter Flinth
Concorde Home Entertainment

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Familientauglicher Gruselspaß, in dem ein Zwillingspaar zusammen mit einem Geist turbulente Abenteuer besteht.

Lombardo ist ein Kuligeist (Foto: MFA) Großansicht

Lombardo ist ein Kuligeist (Foto: MFA)

Die kleine Emma (Julie Zangenberg) und ihr Zwillingsbruder Tom (Aksel Leth) beziehen mit ihrer Mutter (Sidse Babett Knudsen) eine alte und schon leicht baufällige Villa. Dort entdecken sie einen Geist (Moritz Bleibtreu), der die letzten 50 Jahre in einen Kugelschreiber eingesperrt verbracht hat und deshalb ein wenig übel stinkt.

Kaum ist der eigenartige Fakir Lombardo aus dem Kuli befreit, muss er den Kindern auch schon helfen, einen in der Villa versteckten Schatz zu finden und diesen gegen einige Bösewichte zu verteidigen.

Lombardo stinkt zwar, will aber den Zwillingen Emma und Tom bei der Verbrecherjagd helfen (Foto: MFA) Großansicht

Lombardo stinkt zwar, will aber den Zwillingen Emma und Tom bei der Verbrecherjagd helfen (Foto: MFA)

Dänischer Wunderkuli

Spannendes Kinderkino mit Niveau - das präsentiert der Däne Peter Flinth mit der Adaption von "Ein Fakir für alle Fälle", dem Bestseller seines Landsmannes Bjarne Reuter. Das ungewöhnliche Abenteuer ist nicht nur gruselig, sondern auch höchst amüsant und liebevoll erzählt.

Neben Dänemarks populären Darstellerinnen Julie Zangenberg ("Kletter-Ida") und Sidse Babett Knudsen besticht Moritz Bleibtreu als übelgelaunter und vor allem übelriechender Geist aus dem Kuli, nicht der Flasche.

Der Fakir

Fantasievoll, spannend und sogar ein bisschen gruselig - so unterhält die rundum gelungene Adaption eines dänischen Kinderbuch-Bestsellers, in der eine Mutter und ihre Zwillinge absurd-komische Abenteuer mit Einbrechern, einem Leichenbestatter und einen Geist aus einem Kugelschreiber erleben. Regisseur Peter Flinth bleibt der skandinavischen Tradition, Kinderfilme mit Niveau zu inszenieren, auf ganzer Linie treu. Mit Moritz Bleibtreu in der Titelrolle des modernen Flaschengeist hat "Der Fakir" den deutschen Markt fest im Visier - und ein erfolgreicheres Abschneiden als das der letztjährigen "Kletter-Ida" scheint möglich.

Für "Hodder der Nachtschwärmer" wurde der dänische Autor Bjarne Reuter mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2000 ausgezeichnet; jetzt wird ein weiteres Werk des ehemaligen Lehrers hierzulande Berühmtheit erlangen, "Ein Fakir für alle Fälle". Diese Vorlage hat Peter Flinth, der mit "Das Auge des Adlers" (1997 ) und "Olsen Bande Junior" (2001) zwei Kinderfilme realisierte, seiner dritten Regiearbeit zu Grunde gelegt.

Im Zentrum steht eine alte, baufällige Villa, in die Emma (Julie "Kletter-Ida" Zangenberg) mit Zwillingsbruder Tom und der Mama (Sidse Babett Knudsen aus "Alt, neu, geliehen & blau") einziehen. Emma ist sich sicher: Hier spukt's. Und tatsächlich entdecken die Kinder beim Herumstöbern im Keller einen Geist namens Lombardo (Moritz Bleibtreu), der 50 Jahre lang in einem Kugelschreiber eingesperrt war. Kaum befreit, muss der übellaunige und übelriechende Lombardo alias "Der Fakir" auch schon tätig werden. Denn die Zwillinge haben Ärger mit zwei Eindringlingen, die in ihrem Haus einen Schatz suchen. Dank der Unterstützung eines skurrilen Leichenbestatters und des Einsatzes diverser Särge und eines hochmodernen Krematoriums - keine Angst, es wird niemand verbrannt! - sind die Diebe alsbald dingfest gemacht, ist der Schatz geborgen und wird so nebenbei für die verwitwete Mutter ein neuer Freund gefunden.

Knarrende Türen, ein paar Spinnweben, düsteres Licht und der Einsatz schauriger Musik - so einfach kann's sein, die Spannung auch ohne vordergründige Effekte hoch zu halten. Doch Flinth weiß, dass er die Nerven seines jungen Publikums nicht allzu lang strapazieren darf. Und so lockert er seine spannende Verbrecherjagd durch witzige Einlagen auf, an denen ein spanisch sprechender und sichtlich lustvoll in seiner Rolle agierender Moritz Bleibtreu großen Anteil hat. Der originelle Gag, den Geist mal in einem Kuli hausen zu lassen, kommt dabei ebenso gut an wie die sympathische Sidse Babett Knudsen als liebevoll-schusselige Mutter oder Ole Thestrup als mit den Kids paktierender Leichenbestatter.

Neben allem wunderbaren Entertainment ebenfalls erwähnenswert der selbstverständliche Umgang mit dem Thema Tod, das hier einmal nicht als dräuendes Unheil sowie Trauer und Verbitterung auslösendes Übel dargestellt wird. Diese schaurig-schöne Kinder-Krimi-Komödie mit Fantasy-Touch macht einfach Freude und ist gleichzeitig ein bisschen lehrreich, sie ist gruselig und kommt dann auch wieder ganz unbeschwert daher. Der ideale Film für Kinder, die schon etwas Spannung vertragen können, aber auch für Erwachsene, die ihren Spaß haben wollen, wenn sie schon ihre Zöglinge ins Kino begleiten müssen. lasso.

Darsteller:  Moritz Bleibtreu   als Fakir/ Lombardo
  Julie Zangenberg   als Emma
  Aksel Leth   als Tom
  Sidse Babett Knudsen   als Louise
  Ole Thestrup   als Moony
  Peter Gantzler   als Florian Flambert
  Fares Fares   als Frank Flambert
 
Regie:  Peter Flinth  
Buch:  Mette Heeno  
Musik:  Søren Hyldgaard  
Kamera:  Eric Kress  
Produzent:  Mie Andreasen  
  Tivi Magnusson  
 

Der Fakir in der Fotoshow

 

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Moritz Bleibtreu

Sein komischer cooler Killer Abdul aus "Knockin' on Heaven's Door" ging mit dem Satz "Soll isch dir dein Hirn pusten?" ebenso in die...