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Der Fluch - The Grudge 2

Sequel des erfolgreichen Geister-Horrors.


Der Fluch - The Grudge 2

Leihvideo

Erhältlich seit:
05.04.2007

Originaltitel: The Grudge 2

Horror

USA 2006
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 16

Amber Tamblyn
Arielle Kebbel
Jennifer Beals

Regie: Takashi Shimizu
Highlight Communications (Deutschland)

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Halloween ist Gänsehaut-Zeit. "Buffy"-Star Sarah Michelle Gellar ist das erste Opfer des Fluchs und seiner Manifestation, dem grausigen Geistermädchen.

Aubrey entdeckt seltsame Dinge (Foto: Constantin) Großansicht

Aubrey entdeckt seltsame Dinge (Foto: Constantin)

Mit seinem ersten US-Film "Der Fluch - The Grudge" bewies Takashi Shimizu, dass er auch Hollywood und dem Rest der Filmwelt das Fürchten lehren kann. Und nun legt der Meister des J-Horrors in der Fortsetzung des Gruselerfolges erst so richtig los. "Der Fluch - The Grudge 2" setzt unmittelbar da ein, wo Teil eins aufhörte: Nachdem Karen Davis (Sarah Michelle Gellar) das Haus, den Ursprung des Fluches, abfackelte, ist sie im Krankenhaus.

Doch die wenig spirituellen japanischen Behörden wollen ihr die Geschichte von der übersinnlichen Bedrohung nicht abnehmen. Vielmehr verdächtigen sie die junge Frau, ihren Freund Doug in dem Flammeninferno getötet zu haben.

Hat der Fluch Aubrey schon erreicht? (Foto: Constantin) Großansicht

Hat der Fluch Aubrey schon erreicht? (Foto: Constantin)

Hilfeschrei aus Tokio

In derartiger Bedrängnis eilt Aubrey (Amber Tamblyn) ihrer Schwester Karen zu Hilfe. Sie reist nach Tokio, stellt zusammen mit der Studentin Allison und dem undurchsichtigen, um seine Mutter trauernden Jake Nachforschungen an. Und gerät so unversehens ebenfalls mit dem Fluch in Berührung.

Denn so ein kleines Feuerchen macht einem japanischen Jo-Un, der etwas auf sich hält, noch lange nicht den Garaus. Für Aubrey beginnt ein Wettlauf um ihr eigenes Leben und das ihrer Schwester.

Die unheimliche Gestalt sucht immer mehr Opfer heim (Foto: Constantin) Großansicht

Die unheimliche Gestalt sucht immer mehr Opfer heim (Foto: Constantin)

Einer nach dem anderen ...

Doch der Fluch streckt seine eisigen Hände immer weiter aus. Ansteckend wie eine Epidemie bedroht er bald ganz Tokio. Ein wahres Purgatorium des Schreckens für Aubrey und die anderen wohlgebauten Scream-Queens und -Kings.

Und ein Heidenhorrorspaß für das Publikum, das allerdings unbedingt Nerven wie Stahlseile mitbringen sollte. Dafür stehen auch Schock-Experte Sam Raimi und sein Partner Robert G. Tapert als Produzenten des verflucht unheimlichen Horror-Hits.

Der Fluch - The Grudge 2

Nur drei Tage nach Start von "The Grudge" wurde dem Nachfolger des haarigen J-Horror-Remakes grünes Licht gegeben. Mitproduziert von Sam Raimi, sollte abermals hitfähige Geister-Paranoia die Kinos heimsuchen.

Wo das Frühstück für einen nölenden Pascha tödlich endet, weil er die Kochkünste seiner Gattin (Flashdancerin Jennifer Beals) gering schätzt, ist der Wirkraum des grollenden Geists. Die Lokalität des Fluchs, das düstere Wohnhaus, ist Tokios heimliche Gruselattraktion geworden, zu der Schulmädchen pilgern, wenn sie ihrer neuen Klassenkameradin Allison (Arielle Kebbel) einen Schrecken einjagen wollen. Der lässt sich aber nicht mehr abschütteln und verfolgt seine Opfer, bis die gehässigen Mädchen selbst als Geister herumspuken. Derweil besucht Aubrey (Amber Tamblin) ihre verängstigte Schwester Karen (Sarah Michelle Gellar aus Teil eins mit einem kurzen Auftritt) im Krankenhaus. Ihr Freund starb bei einem Brand, den sie gelegt hatte - um den Fluch abzuschütteln, der dadurch aber entartete. Als Karen vor Aubreys Augen in den Tod springt, gehen sie und der Reporter Eason (Edison Chen aus "Infernal Affairs") dem Grauen auf den Grund.

Drei schnörkellose Handlungsstränge, von denen sich einer als zeitversetzt herausstellt, bilden die narrative Basis für eine Demokratisierung des Fluchs, der sich an jeden hängt, der dem Haus zu nahe kommt. Fast epidemisch breitet er sich aus, wenn auch ohne apokalyptischen Ausgang wie bei Takashi Shimizus Kollegen Kurosawa, dessen "Pulse"-Remake nur eine Woche später startet. Das Storyzentrum lagert bei Aubrey und Eason, die wie in "The Ring" den Ursprung des Grauens in einem entlegenen Dorf aufspüren und das Geheimnis der allesamt von Shimizu erschaffenen, mit dieser nunmehr sechs Versionen, lüften.

Shimizu zeigt sich bemüht, die Figuren nicht zu Horrorfutter zu degradieren und arrangiert eine internationalisierte Fassung, bei der auch einige japanische Dialoge erhalten blieben, nicht jedoch die Handlung des Originals, mit der die neue Version nichts mehr gemein hat. Diese ist stilistisch geglättet, weniger verschroben und fremdartig, hat aber beileibe nicht den Popcorn-Appeal aufgedrehter Teenhorror-Ware, sondern ist durchaus stattlich furchterregend. Gut orchestrierte Schocks in deftiger Stärke und ansehnlicher Fülle sorgen für konstantes Angstniveau, zu dem auch die patentiert fiese Geräuschkulisse beiträgt: Etwa beim wie eine rollige Katze quietschenden Kind oder dem wie die Bohlen eines alten Schiffs knarrenden Gemäuer. tk.

Darsteller:  Amber Tamblyn   als Aubrey Davis
  Arielle Kebbel   als Allison
  Jennifer Beals   als Trish
  Edison Chen   als Eason
  Sarah Roemer   als Lacey
  Sarah Michelle Gellar   als Karen Davis
  Teresa Palmer   als Vanessa
 
Regie:  Takashi Shimizu  
Buch:  Stephen Susco  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  Katsumi Yanagishima  
Produzent:  Sam Raimi  
  Robert G. Tapert  
  Takashige Ichise  
 

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