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Der Fluch von Darkness Falls

Spannender, klassischer Horror-Thriller, der der dunklen Seite der Legende von der Zahnfee auf den unheimlichen Grund geht.


Der Fluch von Darkness Falls

Leihvideo

Erhältlich seit:
09.10.2003

Originaltitel: Darkness Falls

Horror

USA 2002
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 16

Chaney Kley
Emma Caulfield
Lee Cormie

Regie: Jonathan Liebesman
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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In Jonathan Liebesmans klaustrophobischem Mystery-Schocker nimmt eine untote Seniorin blutige Rache.

Wird das Krankenhaus für Caitlin und Michael zur Todesfalle? Großansicht

Wird das Krankenhaus für Caitlin und Michael zur Todesfalle?

Gehören Sie auch zu den Leuten, die sich nur pfeifend in den Keller wagen? Dann sollten sie Darkness Falls von der Liste ihrer geplanten Urlaubsorte streichen. Denn dort geht die böse Zahnfee um, die alle Kinder tötet, die sie erblicken, wenn sie deren letzten Milchzahn abholen kommt...

Ins titelgebende, heimelige Ostküstenstädtchen wird Kyle (Chaney Kley) von seiner Jugendliebe Caitlin (Emma Caulfield) gerufen. Deren kleinen Bruder Michael (Lee Cormie) plagen dieselben panischen Ängste, die auch Kyle einst an den Rand des Wahnsinns trieben.

Michael meint, dass die heimtückische Zahnfee nun hinter ihm her ist - aber keiner will ihm so recht glauben. Und das, obwohl immer mehr Leute urplötzlich auf grausame Weise sterben.

"Der Fluch von Darkness Falls" ist "Blair Witch Project", gepaart mit den Horror-Versatzstücken von "Buffy" und Co. Für sein nervenzerrendes, doch weitgehend unblutiges Regiedebüt holte sich Regisseur Jonathan Liebesman frische Gesichter vor die Kamera, versicherte sich aber dahinter der Mitarbeit einer wahrhaften Legende: Stan Winston. Dem Oscar-prämierten Schöpfer von Kreaturen wie dem "Predator" ist mit der Zahnfee wieder ein überaus beängstigendes Geschöpf geglückt, das einen vorm Schlafengehen unters Bett blicken lassen wird.

Der Fluch von Darkness Falls

Januar gilt in den US-Kinos gemeinhin als der Monat, in den nach der Flut von Feiertagshits gerne weniger vielversprechende Projekte abgeschoben werden. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch verminderte Konkurrenz, was jetzt dem mit moderatem Budget von elf Mio. Dollar und ohne zugkräftige Stars realisierten Horrorthriller "Der Fluch von Darkness Falls" zugute kam. Zudem konnten mit dem PG-13-Rating, das sich zuletzt positiv für den Spukschocker "The Ring" niederschlug, auch Teenager ihren Weg in die Kinos finden. Daher ergruselte die atmosphärische Geistergeschichte mit 12 Mio. Startwochenendeinspiel sogar Platz eins der US-Charts.

Ein effektiv minimalistischer Prolog, der an "Blair Witch Project" erinnert, erläutert, wie eine alte Witwe in dem Ostküstenstädtchen Darkness Falls vor 150 Jahren zu Unrecht des Kindermordes beschuldigt und gelyncht wurde. Die Legende besagt, dass sie aus Rache als Zahnfee herumgeisternd, diejenigen Kinder tötet, die sie zu Gesicht bekommen, wenn sie deren letzten Milchzahn abholen kommt. Regisseur Jonathan Liebesmann, der sein Spielfilmdebüt gibt, knüpft mit einer genretypischen Kinderzimmerszene an, wie man sie zuletzt in dem thematisch fast identischen Gruselthriller "They" gesehen hat. Der etwa zwölfjährige Kyle Mitchell erspäht nach einigen schaurig schnarrenden Geräuschen eine schwebende Schreckensgestalt, die mit den Nazgul aus "Der Herr der Ringe" verwandt sein könnte und Kyles Mutter ins Jenseits befördert. Als ihr vermeintlicher Mörder landet Kyle in einer psychiatrischen Anstalt. Zwölf Jahre später nimmt er als mittlerweile erwachsener Mann (Chaney Kley aus "Natürlich blond!" und der "Buffy"-TV-Serie) immer noch eine Reihe von Psychopharmaka ein und fürchtet sich vor dem Dunkeln. Caitlin (Emma Caulfield ebenfalls aus "Buffy"), seine Freundin aus Kindheitstagen, bittet ihn in seinen Heimatort zurückzukommen, um ihrem kleinen Bruder zu helfen. Auch er hat panische Angst vor der Dunkelheit und befürchtet, dass es die lichtempfindliche Zahnfee auf ihn abgesehen haben könnte. Kaum ist Kyle zurück, geschehen zwei Morde, derer er verdächtigt wird. In Folge kommt es in der örtlichen Polizeistation, dem Krankenhaus und einem abgelegenen Leuchtturm zu tödlichen Konfrontationen mit dem maskentragenden Schreckgespenst.

Der 'Blood & Gore'-Faktor wird jugendfreundlich niedrig gehalten. Wie beispielsweise in "Die Mothman Prophezeiungen" wird das mörderische Unwesen zumeist nur in schattenhaften Kurzmomenten gezeigt. Überhaupt scheint sich ein Großteil der in knappen 75 Minuten abgehakten Handlung im Halbdunkeln abzuspielen. Wie man es ebenfalls aus unzähligen Horrorfilmen kennt, spielt Logik nur eine kleine Rolle. Horrorfans stört das sicherlich nicht. Denn "Der Fluch von Darkness Falls" gelingt es immer wieder, genau diese Situationen mit Gusto auszureizen. Und das zählt - und sollte vom Thrill-suchenden Publikum honoriert werden. ara.

Darsteller:  Chaney Kley   als Kyle Walsh
  Emma Caulfield   als Caitlin
  Lee Cormie   als Michael
  Joshua Anderson   als Kyle als Junge
  Andrew Bayly   als Officer Batten
  Emily Browning   als Caitlin als Mädchen
  Peter Curtin   als Doctor Travis
  Rebecca McCauley   als Kyles Mutter
  Grant Piro   als Larry
  Sullivan Stapleton   als Matt
  Steve Mouzakis   als Dr. Murphy
  Kestie Morassi   als Schwester Lauren
  Jenny Lovell   als Schwester Alex
  Peter Stanton   als Captain Henry
  Angus Sampson   als Ray
 
Regie:  Jonathan Liebesman  
Buch:  John Fasano  
  James Vanderbilt  
  Joe Harris  
Musik:  Brian Tyler  
Kamera:  Dan Laustsen  
Produzent:  John Hegeman  
  John Fasano  
  William Sherak  
  Jason Shuman  
 

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