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Der Flug des Phoenix

Remake des Abenteuerklassikers aus dem Jahr 1965, in dem die Mannschaft eines Transportflugzeugs in der Wüste abstürzt und sich selbst rettet.


Der Flug des Phoenix

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Erhältlich seit:
13.10.2005

Originaltitel: The Flight of the Phoenix

Action/ Abenteuer

USA 2004
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12

Dennis Quaid
Tyrese Gibson
Giovanni Ribisi

Regie: John H. Moore
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Starbesetztes Abenteuerremake um eine in der Wüste verschollene Flugzeugbesatzung.

Die Überlebenden der Katastrophe sind in einer glühenden Hölle gefangen (Foto: Fox) Großansicht

Die Überlebenden der Katastrophe sind in einer glühenden Hölle gefangen (Foto: Fox)

"Lost" sind sie, niemand wird ihnen helfen oder sie retten: Der draufgängerische Pilot Frank Towns (Dennis Quaid) muss ein Transportflugzeug nach einem Sandsturm in der Wüste notlanden. Nun steckt die Besatzung mitten in der lebensfeindlichen Wüste fest.

Die Trinkvorräte reichen noch 30 Tage, dann müssen Pilot Frank und sein Team aus den Trümmern einen neuen Stahlvogel gebaut haben. Der begabte Techniker Elliot (Giovanni Ribisi) ist ihre einzige Hoffnung in dem Wettrennen gegen die todbringende Wüste. Doch bevor ihr Phoenix sich aus der Asche erheben kann, gilt es neben der brütenden Hitze, Sandstürmen und kleinen Reibereien auch noch eine Konfrontation mit schießwütigen Nomadenschmugglern zu bewältigen.

Elliot kann die Crew vielleicht retten (Foto: Fox) Großansicht

Elliot kann die Crew vielleicht retten (Foto: Fox)

Effekte mit Charakter

Der ehemalige Werbefilmer und "Im Fadenkreuz"-Regisseur John Moore treibt seine Inszenierung des Remakes mehr durch die Figuren als durch bombastische Spezialeffekte an. Wie das legendäre Original von 1965 profitiert der schweißtreibende Überlebenskampf von den ausgefeilten Charakteren. Sie sind der Konflikttreibstoff für den adrenalinbetriebenen, finalen Flug.

Der Flug des Phoenix

Spektakuläre Sturzlandungen werden dem US-Publikum in dieser Weihnachtsaison nicht nur in Martin Scorseses Biopic "Aviator", sondern auch in dem neu verfilmten Actionabenteuer "Flight of the Phoenix" geboten. Ein von Dennis Quaid in der James-Stewart-Rolle gesteuertes Transportflugzeug stürzt in der Gobi-Wüste ab, wonach die bunt gemischte Mannschaft versucht, einen Ausweg aus ihrer aussichtslosen Situation zu finden.

Erstaunlicherweise ist die Inszenierung vom ehemaligen Werbefilmer und "Im Fadenkreuz"-Regisseur John Moore mehr von den Figuren als von bombastischen Spezialeffekte angetrieben, wie es auch schon in Robert Aldrichs prickelndem Original von 1965 war. Dies könnte damit zusammenhängen, dass Produzent William Aldrich der Sohn des Originalregisseurs ist und entsprechendes Mitspracherecht hatte. Mit der hochkarätigen Besetzung des Vorgängers, die Namen wie Jimmy Stewart, Richard Attenborough, Hardy Krueger und Ernest Borgnine aufwies, kann die Neuadaption nicht mithalten. So scharen sich um Quaid als draufgängerische Pilot Frank Towns Tyrese Gibson ("2 Fast 2 Furious") als Kopilot AJ, Giovanni Ribisi wie zuletzt in "Sky Captain" als Techniknerd und Miranda Otto ("Der Herr der Ringe 1 & 2") als Ölcrew-Chefin Kelly. Ihre erfolglose Bohrstation inmitten mongolischen Brachlands wird von Towns dichtgemacht, der ihre Mannschaft samt Equipment zum nächsten größeren Posten soll. Ein Sandsturm verkürzt ihre Flugzeit und zwingt Towns, eine gewagte Crashlandung in der Wüste zu absolvieren, die fast alle Passagiere überleben. Ihre Wasser- und aus Pfirsichkonserven bestehende Essensration reichen für 30 Tage. Allerdings erkennen die Überlebenden alsbald, dass sie als "entbehrlich" angesehen werden und niemand nach ihnen sucht. Sie sind auf sich selbst angewiesen. Der mysteriöse Elliot (Ribisi mit hellblondem Schopf als verdruckst-überheblicher Bubi) gibt sich als Flugzeugingenieur aus, der meint, aus den Überresten ein neues Flugzeug bauen zu können. Zwischen ihm und Autoritätsfigur Towns kommt es erwartungsgemäß zum Zusammenstoß, doch letztlich packen alle gemeinsam an. Bevor ihr Phoenix sich aus der Asche erheben kann, gilt es neben der brütenden Hitze, Sandstürmen und kleinen Reibereien auch noch eine Konfrontation mit schießwütigen Nomadenschmugglern zu bewältigen.

Für die atemberaubende Absturzsequenz wurde in die Vollen gegriffen, ansonsten wird auf gute Actionhausmannskost wie Faustkämpfe und das Revolvefeuer gesetzt. Das Drehbuch, basierend auf dem Roman von Elleston Trevor und dem Originalskript von Lukas Heller, adaptierten Scott Franks ("Minority Report") und Schauspieler und Filmemacher Edward Burns solide, jedoch ohne wirklich frische Ideen. Amüsant eckt auch die kunterbunte von Johnny Cash zu Outkast reichende Musikauswahl an. Imposant hingegen sind alle Luftaufnahmen - vor allem der finale Flug des Phoenix ist ein kleines Filmwunder, das das Lösen des Tickets allemal rechtfertigt. ara.

Darsteller:  Dennis Quaid   als Frank Towns
  Tyrese Gibson   als AJ
  Giovanni Ribisi   als Elliott
  Miranda Otto   als Kelly
  Tony Curran   als Rodney
  Kirk Jones   als Jeremy
  Jacob Vargas   als Sammi
  Hugh Laurie   als Ian
  Scott Michael Campbell   als Liddle
  Kevork Malikyan   als Rady
  Jared Padalecki   als Davis
  Paul Ditchfield   als Dr. Gerber
  Martin "Mako" Hindy   als Newman
  Bob Brown   als Kyle
  Anthony Wong   als Schmuggler
  Yi-Ding Wang   als Schmuggler 2
  Kee-Yick Cheng   als Schmuggler 3
  Vernon Lehmann   als Schmuggler 4
  Sticky Fingaz  
 
Regie:  John H. Moore  
Buch:  Scott Frank  
  Edward Burns  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Brendan Galvin  
Produzent:  John Davis  
  William Aldrich  
  Wyck Godfrey  
  Alex Blum  

"Eragon" in Europa auch auf Blu-ray

Twentieth Century Fox Home Entertainment wird im März, rechtzeitig zum Europa-Launch der PlayStation 3, seine zweite Welle von Blu-ray-Titeln starten.

Im April auch auf Blu-ray: "Eragon" (Foto: Fox) Großansicht

Im April auch auf Blu-ray: "Eragon" (Foto: Fox)

Dazu zählen Katalogtitel wie "X-Men: Der letzte Widerstand", "The Day After Tomorrow", "From Hell" und "Der Flug des Phoenix". Darüber hinaus sollen die Java-basierten Blu-ray-Discs "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle", "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" und "Speed" in den europäischen Handel kommen.

Die ersten Day-and-Date-Releases kündigt Fox mit "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" und "Nachts im Museum" für April an. Da "Eragon" jedoch bereits Mitte März auf DVD in den deutschen Handel kommt, ist davon auszugehen, dass sich dieser Zeitplan auf andere europäische Länder bezieht und der Blu-ray-Start des Fantasyfilms in Deutschland nicht Day-and-Date erfolgt.

Des Weiteren sind im Rahmen der zweiten Welle Blu-rays von "Alien vs. Predator", "Men of Honor" "Mut zur Wahrheit", "Die Wiege der Sonne" und "Predator" angedacht.

Durch die Vertriebspartnerschaft mit MGM wird Fox dann auch "Rocky", "Das Schweigen der Lämmer" und "Terminator" auf dem Next-Gen-Format auf den Markt bringen.

 

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