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Der Geist und die Dunkelheit

Auf einer wahren Begebenheit beruht Stephen Hopkins' Afrikaabenteuer, das er mit großen Bildern und den effektiven Mitteln des Horrorfilms als Variante von "Der weiße Hai" inszenierte.


Der Geist und die Dunkelheit

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Erhältlich seit:
18.04.2008

Originaltitel: The Ghost and the Darkness

Abenteuer

USA 1996
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 12

Michael Douglas
Val Kilmer
Tom Wilkinson

Regie: Stephen Hopkins
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Der Geist und die Dunkelheit

Ende des 19. Jahrhunderts wird der Brite John Henry Patterson nach Afrika geschickt, wo er eine Brücke über den Fuß Tsavo erbauen soll, um dem britischen Königreich einen Vorsprung im imperialistischen Rennen mit Frankreich und Deutschland zu sichern. Doch die Arbeiten finden ein jähes Ende, als zwei mordlustige Löwen einen Menschen nach dem anderen reißen - insgesamt müssen 130 ihr Leben lassen. Schließlich tut sich der entnervte Patterson mit dem Jäger Remington zusammen, um dem blutigen Treiben ein für alle Mal ein Ende zu bereiten.

Perfekt inszeniertes Action-Abenteuer, für das sich "Predator 2"-Macher Stephen Hopkins von einer wahren Begebenheit inspirieren ließ. Dank der phantastischen Bilder des Kamera-Genies Vilmos Zsigmond ist "Der Geist und die Dunkelheit" ein breitangelegtes Afrika-Epos, das auf wunderbare Weise historische Tatsachen, Horror-Elemente, Spezialeffekte und Mystik miteinander verquickt. Der imposante Cocktail aus optischer Opulenz, brisantem Nervenkitzel und Star-Kino (Val "The Saint" Kilmer und Michael "Basic Instinct" Douglas) machen diese eigenwillige Version von "Der weiße Hai" zu einem interessanten Leckerbissen.

Der Geist und die Dunkelheit

"Der Geist und die Dunkelheit", die erste vollständig von Constellation Films realisierte Produktion, ist gleichzeitig epischer Afrika-Trip und Ausflug in längst vergangen geglaubte Gefilde des archaischen Mann-als-Jäger-Abenteuer- films, der einen Hemingway stolz machen würde. Stephen Hopkins' grandioser Suspense-Actioner beruht auf einer wahren Begebenheit im ausgehenden 19. Jahrhundert, als zwei Löwen 130 Menschen töteten, bis sie von zwei unerschrockenen Jägern - hier dargestellt von Val Kilmer und Michael Douglas - zur Strecke gebracht werden konnten.

So hätte sich Joseph Conrad wohl "Der weiße Hai" ersonnen: als metaphorisches Duell zwischen Gut und Böse vor der überwältigenden Kulisse der afrikanischen Wildnis. Mit Hilfe seines Weltklassekameramannes Vilmos Zsigmond inszeniert Stephen Hopkins ("Predator 2") die packende Story vom ewigen Kampf zwischen Mann und Tier als höchst effektiven Horrorfilm, ohne sich irgendwelche Genrebeschränkungen aufzuerlegen. Die visuelle Breite erinnert immer wieder an "Lawrence von Arabien" oder auch "Jenseits von Afrika", wobei Hopkins der nötige Atem fehlt, um "Der Geist und die Dunkelheit" zu einem epischen Ereignis zu machen. Sein ambitioniertes Bestreben, hier nicht einfach alltägliche Hollywood-Kost auszuspucken, zahlt sich dennoch aus: Es ist unmöglich, nicht von seinen grandiosen Bildern gefangen zu sein. Durch die Augen des überraschend reserviert auftretenden Val Kilmer zeigt er ein Afrika voll ursprünglicher Schönheit. In der Rolle des Briten John Henry Patterson wird er an den Fluß Tsavo (Suaheli für "Ort des Gemetzels") geschickt, über den er eine Brücke bauen soll, die dem Britischen Königreich einen Vorsprung im imperialistischen Rennen mit Deutschland und Frankreich sichern soll. Die Arbeit geht zügig voran, bis die beiden Titelgestalten auf den Plan treten: So kaltblütig und gezielt töten sie, daß die Einheimischen ihnen die Namen Geist und Dunkelheit geben, weil sie glauben, daß es sich bei den beiden Raubkatzen um das personifizierte Böse handelt. Patterson erhält Unterstützung von dem legendären Großwildjäger Remington, doch die beiden Mörder können erst überwunden werden, als der Brite seine Reserviertheit ablegt und ihnen mit ursprünglicher Wut begegnet. Mit todsicherer Effektivität setzt Hopkins die Angriffe der Löwen in Szene. Speziell ihre Attacke auf das verlassene Lazarett, in dem sich Kilmer und Douglas verschanzt haben, sucht in diesem Filmjahr in puncto Spannung ihresgleichen. So abgeklärt meistert der Regisseur diese rauschartigen Sequenzen, daß man gerne bereit ist, ihm zu verzeihen, daß sein Film gerade in den Massenszenen arg hölzern geraten ist. Val Kilmer ist glaubwürdig in seiner emotional unterkühlten Rolle, während Michael Douglas als alternder Jagdpionier knattert, was das Zeug hält. Wenn er mit Suaheli-Kriegern um das Lagerfeuer tanzt, dann ist er da ähnlich fehl am Platze wie in den Lesben-Discos von San Francisco. Die Hauptattraktion in dieser faszinierenden Geschichte aber sind die monströsen Löwen, die allerdings trotz aller Mordlust nie so recht die hassenswerten Monster abgeben, die sie sein müßten. "Der Geist und die Dunkelheit" appelliert nicht an die niederen Instinkte, sondern ist vielmehr ein majestätisch klassischer Abenteuerfilm voller symbolischer und versteckter (homo-)erotischer Anspielungen, der trotz seines etwas veralteten Weltbildes (Eingeborene als Kanonenfutter, die Imperialisten als Helden) beinahe perfekte Unterhaltung bietet, die nachwirkt. ts.

Der Geist und die Dunkelheit

Ende des 19. Jahrhunderts soll der Brite John Henry Patterson in Afrika eine Brücke über den Tsavo-Fluss errichten lassen. Der Bau geht gut voran, bis zwei mordlustige Löwen auf den Plan treten. Nacht für Nacht greifen die Raubkatzen das Lager an und reißen gezielt einen Arbeiter nach dem anderen. 130 Menschen sterben, ohne dass die Tiere zur Strecke gebracht werden konnten. Als die einheimischen Arbeiter fliehen, wendet sich der entnervte Patterson an den erfahrenen Großwildjäger Remington. Gemeinsam wollen sie das mörderische Treiben beenden, doch ihre Gegner sind nicht zu unterschätzen ...
Der hochkarätig besetzte Abenteuerfilm voller Spannung und Nervenkitzel beruht auf einer wahren Begebenheit und besticht durch großartige Landschaftsaufnahmen von der traumhaften afrikanischen Wildnis!

Quelle: Studiocanal

Featurette, Interviews (Val Kilmer, Michael Douglas, Stephen Hopkins, Steven Reuther), B-Roll, Biografien, Pressematerial (DVD-ROM), Fotogalerie, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Michael Douglas   als Charles Remington
  Val Kilmer   als Col. John Henry Patterson
  Tom Wilkinson   als John Beaumont
  John Kani   als Samuel
  Bernard Hill   als Dr. Hawthorne
  Brian McCardie   als Angus Starling
  Henry Cele   als Mahina
  Om Puri   als Abdullah
  Emily Mortimer   als Helena Patterson
 
Regie:  Stephen Hopkins  
Buch:  William Goldman  
Musik:  Jerry Goldsmith  
Kamera:  Vilmos Zsigmond  
Produzent:  Gale Anne Hurd  
  Paul B. Radin  
  A. Kitman Ho  
  Grant Hill  
 

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