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Der gestiefelte Kater

Soloshow der Katze, die sich in den "Shrek"-Filmen zum heimlichen Helden entwickelte, und nun in Mexiko märchenhafte Abenteuer erlebt.


Der gestiefelte Kater

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Erhältlich seit:
26.04.2012

Originaltitel: Puss in Boots

Trickfilm/ Komödie

USA 2011
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Chris Miller
Paramount Home Entertainment

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Der gestiefelte Kater

Lange vor seiner Begegnung mit Shrek führte der gestiefelte Kater in Mexiko das Leben eines Draufgängers, Liebhabers und Diebes. Magische Bohnen, die über eine Ranke ins Reich der Wolken zu großem Reichtum führen sollen, locken ihn in ein Abenteuer, das ihn mit alten Wunden und einem neuen Heilmittel konfrontiert. Die reizende Kitty Samtpfote, eine mutige, magnetisch anziehende Mieze, lässt den Kater sogar seine Ressentiments gegenüber Ex-Kumpel Humpty Dumpty vergessen, der eigene finstere Pläne mit den Bohnen verfolgt.

Der heimliche Held dreier "Shrek"-Filme zeigt auch bei seiner ersten Soloshow Starqualitäten. Zwar weist ihm die gewohnt mehrere Märchen mischende Geschichte mit einem menschenähnlichen Ei eine nur bedingt Buddy- und sympathietaugliche Nebenfigur zu, doch das Charisma des Katers, seine ausdrucksstark animierte Mimik und sein neu eingeführtes weibliches Pendant Kitty Samtpfote sorgen für ein witziges, mit Filmzitaten spielendes kinderfreundliches Vergnügen, das garantiert "Shrek"-frei ist.

Der gestiefelte Kater

Nach Gastrollen in drei "Shrek"-Komödien bekommt der charismatische Plüsch-Zorro im Handtaschenformat endlich seine erste witzige Soloshow.

Schon mit der ersten Einstellung, einer expressiven Nahaufnahme, markiert der Kater, der nicht nur Lover, sondern auch Fighter ist, sein Revier. Niedlichkeit bis an die Schmerzgrenze paart sich mit stolzer Selbstverliebtheit in diesem Gesicht, das sich in 3D unwiderstehlich bis ins Zuschauerherz gräbt und Kraulinstinkte nicht nur bei Katzenfreunden wecken wird. Der knuffige Kater, in der Originalverfassung hinreißend belebt von Antonio Banderas, zeigt in der Inszenierung von Chris Miller ("Shrek der Dritte") was einen echten Star ausmacht: Steht er im Fokus, klingeln die Glocken, bekommt seine Dominanz eine Kunstpause, reduziert sich das Vergnügen.

Wie im "Shrek"-Franchise gewohnt, vermischt das Drehbuch Märchen und Fabeln, kommen hier die Geschichten von Hans und der Bohnenranke und von der Gans, die goldene Eier legt, in den Mixer mit Filmzitaten, die vom Italowestern über "Godzilla" bis hin zu "Fight Club" und "Über den Dächern von Nizza" reichen. Die erste halbe Stunde ist Spaß und Dynamik in Perfektion, führt in die Biografie des Katers ein, der als Dieb steckbrieflich gesucht wird, schnurrende Kätzchen beglückt, in einer mexikanischen Kneipe finstere Halunken diszipliniert und damit Tinto Brass' Skandalklassiker "Salo(o)n Kitty" einmal ganz anders interpretiert. Hier hört der Kater von einem üblen Gaunerpaar und seinem wertvollen Besitz - magische Bohnen, die über eine Ranke in das Reich der Wolken zu unermesslichem Reichtum führen. Die Bohnen waren bereits die Obsession von Humpty Dumpty, einem menschenähnlichen Ei, das einst bester Freund des Katers war, ihn aber auf den Pfad des Verbrechens und damit in die Verbannung führte. Ein Ei braucht nur in der Pfanne Platz, nicht aber in einem Animationsfilm, in dem es nur bedingt Buddy- und Sympathie-tauglich ist. Für die Generationen jenseits der Zahnspange vielleicht eine Fehlbesetzung, aber ein Anreiz für Kinder, die ihre Gunst oft nach anderen Kriterien verteilen und hier, bei insgesamt niedrigem Bedrohungsfaktor, absolut "Shrek"-frei unterhalten werden.

Erwachsene Zuschauer dürfen sich über mehrere turbulente, hyperkinetische Action- und einige wirklich gefühlsechte Animationsszenen (watteweiche Wolken) freuen, garniert von absurd-komischen Einlagen, die einigen Katzen ungewohnte Rollen zuweisen. "Der gestiefelte Kater" aber bleibt in seinem vertrauten Revier und bekommt mit Kitty Samtpfote ein weibliches Pendant, das ihm fast ebenbürtig ist, gäbe es da nicht den legendären Hypno-Blick, die ausdrucksstark animierte Mimik und die ausgelebte Theatralik. Nichts von dem kann auch der Zuschauer widerstehen. kob.

Sprecher:  Antonio Banderas   als der gestiefelte Kater
  Salma Hayek   als Kitty Samtpfote
  Zach Galifianakis   als Humpty Alexander Dumpty
  Billy Bob Thornton   als Jack
  Amy Sedaris   als Jill
  Constance Marie   als Imelda
  Guillermo Del Toro  
  Rich Dietl   als Kopfgeldjäger
 
Regie:  Chris Miller  
Buch:  Tom Wheeler  
  Brian Lynch  
  David H. Steinberg  
  Jon Zack  
Musik:  Henry Jackman  
Produzent:  Joe M. Aguilar  
  Latifa Ouaou  

Salma Hayek in der französischen Ehrenlegion

Unsere Ehrenlegion soll schöner werden! Vielleicht schlägt der französische Präsident Nicolas Sarkozy deshalb Latina-Superstar Salma Hayek zu Ritterin ...

Salma Hayek hat sich irgendwie um Frankreich verdient gemacht (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Salma Hayek hat sich irgendwie um Frankreich verdient gemacht (Foto: Kurt Krieger)

Vielleicht hat Nicolas Sarkozy ihre Stimme in "Der gestiefelte Kater" (die ursprüngliche Geschichte stammt aus Frankreich) gemocht - oder alles andere an Salma Hayek in "From Dusk Till Dawn". Der französische Präsident wird die schöne Latina jedenfalls in die französische Ehrenlegion aufnehmen.

Innerhalb der nächsten beiden Monate wird Salma Hayek zu einer formellen Zeremonie antreten und dort den 'Legion d'Honneur' erhalten. Das bedeutet, sie wird zur Ritterin geschlagen.

Die französische Ehrenlegion wurde 1802 von Napoléon Bonaparte ins Leben gerufen, sowohl Militärangehörige als auf Zivilisten können aufgenommen werden. Die Ehrenlegion ist nicht auf französische Staatsbürger beschränkt. Hauptsache, man hat sich um die Grande Nation verdient gemacht. Salma Hayek ist das wohl irgendwie eindrucksvoll gelungen - wie vor ihr auch schon Clint Eastwood, Robert Redford und Robert De Niro.

Kleiner Nicolas mal nicht auf Zehenspitzen

Salma Hayek hat übrigens eine enge Verbindung zur Ehrenlegion: Sie ist mit dem Franzosen Francois-Henri Pinault verheiratet, dessen Vater Francois Pinault kürzlich zum Grand Officer, einem hohen Rang in der Legion, befördert wurde.

Nicolas Sarkozy muss sich mit seinen 1,65 Metern immerhin kaum strecken, wenn er Salma Hayek den Orden an die Brust heftet. Der Star misst selbst nur 1,55 Meter ...

 

Der gestiefelte Kater in der Fotoshow

 

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