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Der goldene Kompass

Der Beginn einer weiteren fantastischen Trilogie aus dem Produktions-Haus New Line.


Der goldene Kompass (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
25.04.2008

Originaltitel: The Golden Compass

Fantasy

USA 2007
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 12

Nicole Kidman
Dakota Blue Richards
Sam Elliott

Regie: Chris Weitz
Warner Home Video Germany

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Lassen Sie sich von Nicole Kidman und Daniel Craig entführen: In die fantastische Welt der mutigen Lyra, die Seite an Seite mit einem gepanzerten Eisbären gegen unbekannte Mächte kämpfen muss, um ihren besten Freund zu retten!

Was mag es nur mit dem Goldenen Kompass auf sich haben? (Foto: Warner) Großansicht

Was mag es nur mit dem Goldenen Kompass auf sich haben? (Foto: Warner)

Abenteurer, Träumer, Kinder und Krieger: Die Zeit ist gekommen, im Kino endlich wieder das alles sein zu können, was sonst nur in den eigenen Wünschen lebt. Für die Fans des fantastischen Films kommt das Beste zum (Jahres)Schluss, der mit Spannung erwartete erste Teil von Philip Pullmans international erfolgreicher Trilogie über die Reise in eine magische Welt, in der sprechende Bären in Kriegen kämpfen und Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden.

Vieles kommt uns vertraut vor und ist doch verblüffend verfremdet, die Kontinente und Ozeane, Brytannien, Norrowegen und der Nordpol etwa sind völlig anders.

Mrs. Coulter versucht Lyras Vertrauen zu gewinnen (Foto: Warner) Großansicht

Mrs. Coulter versucht Lyras Vertrauen zu gewinnen (Foto: Warner)

Die Seele schaut zu

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die zwölfjährige Lyra, die Nichte von Lord Asriel (Daniel Craig), einem Wissenschaftler. Ihre Welt liegt in einem Paralleluniversum, in dem die Seele des Menschen sich außerhalb des Körpers als Dæmon manifestiert, ein sprechendes Geistwesen in Tiergestalt, mit dem man ein Leben lang verbunden bleibt.

Es ist Bestimmung, dass Lyra den Goldenen Kompass in die Hände bekommt, ein äußerst kompliziertes Instrument, das Antworten auf alle Fragen liefert und immer die Wahrheit anzeigen kann. Als dunkle Mächte gerade das verhindern wollen, Lyras Freund Roger spurlos verschwindet und das Mädchen sich auf den Weg macht, um ihn zu befreien, bietet die geheimnisvolle Mrs. Coulter (Nicole Kidman) ihre Hilfe an.

Der große Eisbär steht der kleinen Lyra bei (Foto: Warner) Großansicht

Der große Eisbär steht der kleinen Lyra bei (Foto: Warner)

Durch den Himmel

Ein fantastisches Abenteuer beginnt, das Lyra über die Meere und durch den Himmel bis in die Wildnis des eisigen Nordens führt. Nicht nur die Rettung ihrer Welt, sondern ebenso die unserer eigenen hängt von Lyras Mission ab.

Chris Weitz entfacht ein verblüffendes Effekte-Feuerwerk mit fliegenden Luftschiffen und Hexen, sprechenden Tieren, einem furchtlosen Eisbären - und Weltstars in den Hauptrollen. Mit "Der Goldene Kompass" kommt eines der fantasievollsten Werke des 20. Jahrhunderts auf die große Leinwand. Ein gigantisches Unterfangen, das ins "Paralleluniversum" Kino lockt.

Der goldene Kompass (Einzel-DVD)

Chris Weitz' aufwendige Verfilmung des ersten Romans von Philip Pullmans Fantasy-Trilogie "His Dark Materials" evoziert mit prächtigen Bildern und gewaltigen Schlachten das große Vorbild "Der Herr der Ringe", bleibt dessen emotionale Grandezza allerdings schuldig.

Rein visuell muss sich "Der goldene Kompass" keinerlei Kritik gefallen lassen: Er mag nicht so neu und außergewöhnlich wirken wie noch der erste Teil der "Der Herr der Ringe"-Trilogie vor sechs Jahren, aber wie der technische Stab von Regisseur Weitz, der auch das Drehbuch verfasste, die von Pullman in seinem Roman eindringlich beschriebene Parallelwelt zu Leben erweckte, ist völlig überzeugend: Man kann sich gar nicht so recht sattsehen an den gewaltigen Großstadtpanoramen oder den unberührten Arktislandschaften, in denen sich die Handlung abspielt.

Als etwas problematischer erweist sich die Exposition, denn die Welt, in der Pullman seine Geschichte von einem zehnjährigen Mädchen, das als Auserwählte gegen das totalitäre Magisterium in ein Abenteuer mit Hexen, Eisbären und anderen Kreaturen zieht, angesiedelt hat, erschließt sich nicht einfach nur durch Bilder. Viel muss mithilfe ausgedehnter Dialoge und Off-Kommentare erklärt werden: Zum Beispiel, dass sich Seelen von Menschen in Tiergestalt manifestieren, sogenannte Daemonen, oder was es mit dem Alethiometer - dem titelgebenden "goldenen Kompass" - genau auf sich hat. Das erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit. Und obwohl Weitz sich alle erdenkliche Mühe gibt, seine bisweilen ausufernden Erklärungen interessant und abwechslungsreich zu gestalten, braucht es doch eine Weile, bis man sich eingedenk der schieren Masse an Information und Figuren zurechtfindet und voll und ganz auf die eigentliche Handlung konzentrieren kann.

Lyla heißt die kleine Heldin, kess und mutig als neugieriger Wildfang gespielt von der Neuentdeckung Dakota Blue Richards, die sich auf die Suche nach ihrem spurlos verschwundenen besten Freund macht und ins Spannungsfeld zwischen der nur auf den ersten Blick liebenswerten Forscherin Mrs. Coulter, von Nicole Kidman als elegante Eiskönigin gespielt, und dem hemdsärmeligen Lord Asriel - Daniel Craig in Heldenmodus, nur leider viel zu kurz im Film - gerät. Mit ihrer Ankunft in nördlichen Gefilden nimmt der Film an Fahrt auf, wenn sich mit Sam Elliott zunächst ein Cowboy von echtem Schrot und Korn und schließlich auch der verstoßene Eisbärenprinz Iorek als Gefährten an ihre Seite gesellen. Ein kurz darauf folgender Kampf zwischen Iorek und seinem Widersacher um den Thron ist der Höhepunkt des Films, und eine letzte Schlacht im ewigen Eis führt noch einmal fast alle Beteiligten zusammen. Was sich indes trotz aller Pracht und Grandezza nicht einstellen mag, ist der Eindruck eines großen Epos: Gerade ist man warm geworden mit der überraschend ernst und ohne humorvolle Ausreißer erzählten Geschichte, da ist nach etwa 105 Minuten bereits unvermittelt Schluss - mit einem beinahe dreisten Ende, das ein wenig zu selbstgefällig die Tür aufstößt für Teil zwei, der erst noch gedreht werden muss. ts.

Der goldene Kompass (Einzel-DVD)

"Der Goldene Kompass" ist ein spannendes Fantasy-Abenteuer, das in einer Parallelwelt spielt, in der sich menschliche Seelen als Tiere manifestieren, sprechende Bären in Kriegen kämpfen und Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lyra, ein 12-jähriges Mädchen, das sich auf den Weg macht ihren besten Freund Roger zu befreien. Ihre Reise wird zu einer Mission, von der nicht nur die Rettung von Lyras Welt abhängt, sondern ebenso die der gesamten Schöpfung.

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar (von Autor/Regisseur Chris Weitz), Trailer

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Nicole Kidman   als Marisa Coulter
  Dakota Blue Richards   als Lyra Belacqua
  Sam Elliott   als Lee Scoresby
  Eva Green   als Serafina Pekkala
  Daniel Craig   als Lord Asriel
  Tom Courtenay   als Farder Coram
  Derek Jacobi   als Abgesandter
  Ben Walker   als Roger
  Adam Godley   als Pantalaimon
  Simon McBurney   als Fra Pavel
  Nonso Anozie   als Iorek Byrnison
  Jim Carter   als John Faa
  Clare Higgins   als Ma Costa
  Magda Szubanski   als Mrs. Lonsdale
  Jack Shepherd   als College Rektor
  Ian McShane   als Ragnar Sturlusson
 
Regie:  Chris Weitz  
Buch:  Chris Weitz  
Musik:  Alexandre Desplat  
Kamera:  Henry Braham  
Produzent:  Bill Carraro  
  Deborah Forte  

Kidman hat nichts gegen Nacktszenen

Wie Gott sie schuf.

Hat kein Problem damit, ihren Körper zu zeigen: Nicole Kidman (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hat kein Problem damit, ihren Körper zu zeigen: Nicole Kidman (Foto: Kurt Krieger)

So ist Nicole Kidman in dem Biopic über die amerikanische Fotografin Diane Arbust, "Fur", zu sehen. Für die Australierin keine große Sache.

"Wenn die Liebesszenen und das Nacktsein für den Film notwendig sind und auch nicht pornografisch rüberkommen, dann empfinde ich sie als keine große Belastung", erklärt die 39-Jährige.

Bereits bei dem australischen Thriller "Todesstille" von 1988 und auch bei Stanley Kubricks letztem Regiestreich, "Eyes Wide Shut", zeigte die Blondine viel Haut. Obwohl sie sich seit der Trennung von Tom Cruise leichter damit tut: "Nach meiner Scheidung konnte ich mich künstlerisch besser austoben, da ich nicht mehr das Gefühl hatte, meine Beziehung oder die Hingabe an meinen Partner zu betrügen."

Neuer Film mit James Bond

Ob die zarte Diva auch bei ihren neuen Projekten nackt vor die Kamera tritt, bleibt abzuwarten. Momentan steckt Nicole mitten in den Dreharbeiten zu "The Golden Compass" an der Seite von 007-Darsteller Daniel Craig. Und der geizte in "Casino Royale" ja auch nicht mit seinen Reizen ...

 

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