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Der Graf von Monte Christo - Teil 1-4

Gerard Depardieu brilliert als zu Unrecht Verurteilter, der spektulär Rache an seinen Peinigern in der Pariser Gesellschaft nimmt.


Der Graf von Monte Christo - Teil 1-4 (2 DVDs)

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Start: 08.11.2005

Originaltitel: Le comte de Monte Christo (4 Teile)

Abenteuer

Italien/Frankreich 1998
Laufzeit: 382 Min.
FSK: ab 12

Gérard Depardieu
Ornella Muti
Sergio Rubini

Regie: Josée Dayan
Kinowelt

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Fast zwanzig Jahre hat Edmond Dantès schon unschuldig im Kerker von Chateau d'If zugebracht. Nachdem ihm ein Mitgefangener von einem riesigen Schatz erzählt hat, gelingt ihm die Flucht. In der Rolle des Grafen von Monte Christo kehrt er nach 1830 Paris zurück. Als er feststellt, dass seine damalige große Liebe einen anderen geheiratet hat, kennt er nur noch ein Ziel: Rache zu nehmen an denen, die sein Leben zerstört haben.

Diesen TV-Mehrteiler darf man gerne als eine der gelungendsten Adaptionen des berühmten Buches von Alexandre Dumas ansehen. Gerard Depardieu lieferte, wie auch zwei Jahre später in "Les Misérables", eine Glanzleistung ab. Unterstützt von Kollegen wie Ornella Muti und Jean Rocheford, und dank detailgetreuer Kulissen ist dieser Vierteiler ein Highlight unter den französischen Literaturverfilmungen.

Seit beinahe 20 Jahren sitzt Edmond Dantès (Gérard Depardieu) unschuldig im Kerker des berüchtigten Felsengefängnisses Chateau d'If. Seine Zukunft scheint hoffnungslos. Doch dann gelingt ihm überraschend die Flucht, und er findet einen Schatz. Als Graf von Monte Christo kehrt er unerkannt in die Gesellschaft zurück. Bestürzt muss er erkennen, dass seine große Liebe Mercédès (Ornella Muti) einen anderen Mann geheiratet hat. Ab jetzt beherrscht nur noch ein Gedanke sein Leben: Rache zu üben an seinen Verrätern. Beharrlich und geschickt zieht er die Schlingen um seine Opfer immer enger.

Quelle: Kinowelt

Graf von Monte Christo - Teil 1-4

Regie:  Josée Dayan  
Buch:  Didier Decoin  
Musik:  Bruno Coulais  
Kamera:  Willy Stassen  
 
Darsteller:  Gérard Depardieu   als Edmond Dantès
  Ornella Muti   als Mercédès de Morcerf
  Sergio Rubini   als Bertuccio
  Georges Moustaki   als Abbé Faria
  Florence Darel   als Camille de la Richardais
  Christopher Thompson   als Maximilien Morel
  Guillaume Depardieu   als Edmond Dantès (jung)
  Naike Rivelli   als Mercédès (jung)
  Stanislas Merhar   als Albert de Morcerf
  Jean Rochefort   als Fernand de Morcerf
  Julie Dépardieu   als Valentine de Villefort
  Pierre Arditi   als Villefort
  Hélène Vincent   als Heloise de Villefort
  Michel Aumont   als Baron Danglars
  Constanze Engelbrecht   als Hermine Danglars
  Roland Blanche   als Caderousse
  Jean-Claude Brialy   als Père Morrel
  Ines Sastre   als Haydée
  Serge Merlin   als Noirtier de Villefort
  Jean-Marc Thibault   als Barrois
  Thierry de Peretti   als Toussaint
  Patrick Bouchitey   als Beauchamps
  Frédéric Gorny   als Chateau-Renaud

Gerard Dépardieus Sohn ist tot

"Ich habe ihn unendlich geliebt. Er war ein wunderbarer Junge, ein großartiger Schauspieler."

Guillaume Jean Maxime Antoine Depardieu: 7.4.1971 - 13.10.2008 (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Guillaume Jean Maxime Antoine Depardieu: 7.4.1971 - 13.10.2008 (Foto: Kurt Krieger)

Mit diesen Worten äußert sich Regisseur Alain Corneau zum überraschenden Tod seines Lieblingsdarstellers Guillaume Dépardieu. Der französische Schauspieler, der in mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war, ist an einer Lungenentzündung gestorben.

Die Krankheit war die Folge einer Virusinfektion, die sich der 37-Jährige am vergangenen Wochenende bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film "L'Enfance d'lcare" in Rumänien zugezogen hatte. Die Ärzte in Frankreich konnte sein Leben nicht mehr retten. Sein Vater Gerard Dépardieu ließ über seine Agenten in Paris ausrichten, dass er am Boden zerstört sei.

Immer im Schatten des Vaters

Die Beziehung zwischen Vater und Sohn hatte sich in den letzten Jahren zusehends verschlechtert. Guillaume selbst bezeichnete sie in seiner Biografie "Im Schatten meines Vaters" als Hassliebe. Diese lebten beide auch öffentlich, als sie sich über die französischen Medien gegenseitig beschimpften. Bereits als Jugendlicher litt Guillaume unter dem großen Erfolg seines Vaters.

Drogen- und Alkoholprobleme ließen ihn häufig mit dem Gesetz in Konflikt kommen, so dass er mehrmals auf Bewährung verurteilt wurde. Auch auf sein Privatleben hatte der Drogenkonsum Einfluss: Nach einem Motorradunfall Mitte der 90er Jahre litt er unter Infektionen, die sich durch seine Sucht noch verschlimmerten. Nach acht Leidensjahren entschied er sich für die Amputation seines Beines. Kurz darauf trennte sich seine Frau Élise Ventre von ihm.

Der Krankenhausaufenthalt ließ ihn jedoch kreativ werden und der Franzose verfasste unter anderem eine Oper. Film-Fans bleibt Guillaumes künstlerisches Talent vor allem durch Werke wie "Die siebente Saite", "Der Graf von Monte Christo" und "Les misérables" in Erinnerung. Er hinterlässt seine siebenjährige Tochter Louise.

 

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