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Der Grinch

Aufwändiges Live-Action-Remake des Kindercartoons über einen bösartigen Mutanten, der Weihnachten stehlen will.


Der Grinch

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Erhältlich seit:
05.11.2009

Originaltitel: Dr. Seuss' How the Grinch Stole Christmas

Komödie/ Fantasy

USA 2000
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 6

Jim Carrey
Taylor Momsen
Jeffrey Tambor

Regie: Ron Howard
Universal Pictures Germany

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Der Grinch

Der Grinch, ein grünes Wesen mit einem Herzen aus Stein, wohnt in den Bergen hoch über dem idyllischen Städtchen Whoville. Übellaunig und verschlagen haßt er eine Sache ganz besonders: fröhliche Menschen, zum Beispiel solche, die sich auf Weihnachten freuen. Also faßt er einen besonders perfiden Plan - er will das Christfest einfach stehlen. Alles läuft glatt, bis der Grinch von der kleinen Cindy entdeckt wird. Das Mädchen kämpft um ihre heile Welt - und der Grinch muss sich plötzlich mit den eigenen Ängsten auseinander setzen.

Auch wenn man ihn hinter der Maske kaum identifizieren kann, so ist es doch Amerikas derzeit populärster, bestverdienender Komiker, der die Titelrolle in Ron Howards schrägem Weihnachts-Film spielt. Das Live-Action-Remake der vor allem in den USA berühmten Erzählung von Theodor Geisel, der unter dem Pseudonym Dr. Seuss mehr als 50 Kinderbücher verfasste, ist ein aufwändiges, nach allen Regeln modernster Computerkunst umgesetztes Märchen für Jung und Alt. Ein Muss für Fantasy-Fans und zu bekehrende Lebkuchenmuffel.

Der Grinch

Er ist grün - von Natur aus. Eine biologische Spielerei zwischen Yeti, Bettvorleger und "Cats"-Veteran - und seit 1937 Stammgast in amerikanischen Kinderherzen. Erstmals darf der Grinch, der übellaunige Weihnachtsmuffel aus der berühmten Erzählung von Dr. Seuss, im Kino Chaos stiften. In einem Ausstattungs- und Effektespektakel, dass Kitsch und Sentimentalität mit Fantasie und milder Anarchie ausbalanciert und bei seiner kindlichen Zielgruppe kaum Wünsche offen lassen dürfte. Zumal Jim Carrey, obwohl nahezu unkenntlich, in Mimik und Körpersprache eine Glanzleistung bietet.

Nach "The 5000 Fingers of Dr. T." ist dies erst die zweite Erzählung von Theodor Geisel (Dr. Seuss), die für eine Kinoadaption freigegeben wurde. Den Ausschlag gab die visuelle Revolution durch die Computeranimation, die sich von Beginn an auch manifestieren darf. Ein Flug durch eine Schneeflocke führt hinein in die märchenhafte, verschneite Welt von Whoville, in der alle Einwohner exzentrische Frisuren, Hunde-Schnuten und expressive Nasen haben. Whoville lebt für Weihnachen, das unmittelbar bevorsteht, hat aber das Wesen des Festes im Geschenke- und Dekorausch vergessen - heute mehr denn je aktueller Vorwurf antimaterialistischer Weihnachtsfundamentalisten. Deren Sprachrohr wird unfreiwillig, aber engagiert der in einer Berghöhle hoch über dem Ort lebende Grinch, dessen ganzer Lebensinhalt ständiger Widerspruch und der abgrundtiefe Hass auf die Whos und ihr größtes Freudenfest ist. Es lässt sich gut vorstellen, was etwa Tim Burton, dessen Produktion "Nightmare Before Christmas" von Dr. Seuss inspiriert scheint, aus dieser Prämisse gemacht hätte. Unter der Regie des gutherzigen Mainstreamsurfers Ron Howard aber führt Dämonisches im wahrsten Worte ein Schattendasein, soll nicht verschreckt, sondern liebenswert von der Wiedereingliederung eines Außenseiters erzählt werden. Dass dabei mitunter die Schwelle zum Kitsch überschritten wird, gerade wenn sentimentale Botschaften durch zuckrige Songs überreizt werden, ist für die Zielgruppe dieses unterhaltsamen Märchenfilms wohl bedeutungslos, die mit den legendären Worten der Coen-Brüder aus "Hudsucker - Der große Sprung" perfekt beschrieben ist: "You know, for kids!".

Konkurrenzlose Sympathiefigur für Kinder, aber auch alterslose Weihnachtsanarchisten ist der mufflige, knautschige, mit gelben Kontaktlinsen und Faulzähnen dekorierte Grinch - eine bravouröse Maske von Oscarpreisträger Rick Baker, die Jim Carreys Gummimimik mit Leben füllt. Wer kindliche Herzen kennt, die Freude daran, Verbote zu übertreten, Autorität herauszufordern und Spaß am Chaos zu haben, wird sich nicht wundern, dass die Höhepunkte des Films die Sabotagestreifzüge des Grinch in Whoville sein werden, mit denen der Feiertagstaumel in Tränen enden soll. Obwohl sein Terminkalender immer prall gefüllt ist (soundsoviel Uhr: "Den Hunger der Welt beenden und es nicht weitersagen"), lässt sich der ungesellige Grinch in Lederhosen sogar mit einem Ehrenpreis auszeichnen, schlägt aber mit seiner schlimmsten Aktion zurück, als er sich, wie schon in seiner traumatischen Jugend, erneut verspottet fühlt. Natürlich werden Miesmuffel und Whos am Ende geläutert, wodurch nicht nur ihm, sondern auch dem Film das Herz zu platzen droht. Für sporadische Überzuckerung entschädigen aber immer wieder gelungene Effekte, viele hübsche und komische Einfälle (Lippen als Saugnäpfe zum Glasschneiden) und eine engagierte kreative Synchronisation, in der in einem glänzenden Ensemble vor allem Otto Sander als Erzähler und Stefan Fredrich als Carreys Stimme Akzente setzen. Es sollte schon mit dem Grinch zugehen, wenn dieses Märchen nicht, zumindest bei den Kindern, die Vorweihnachtszeit mitdominiert. kob.

Der Grinch

Diebe, Freunde, Abenteurer - die rote Zora und ihre Bande leben in einer Burgruine, stehlen aus Not und lassen sich von keinem Erwachsenen Vorschriften machen. Die Bewohner des nahen kroatischen Küstenstädtchens sind Ziel ihrer wilden Streiche. Nur der alte Fischer Gorian hat Verständnis für die Waisenkinder. Als ihm ein Großhändler Ärger macht, kommen ihm die mutige Zora und ihre Freunde natürlich zu Hilfe. Im Kampf gegen die Mächtigen der Stadt müssen die Kinder ihren ganzen Mut einsetzen, wenn sie nicht im Gefängnis landen wollen ...

Quelle: Universal Pictures

Standard-Definition
- Filmkommentar mit Regisseur Ron Howard
- Am Drehort
- Unveröffentlichte Szenen
- Verpatzte Szenen
- Die Schule der Whos
- Make-up und Design
- Die Welt des Dr. Seuss
- Visuelle Effekte
- Musikvideo "Where are you Christmas?" von Faith Hill

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Jim Carrey   als Grinch
  Taylor Momsen   als Cindy Lou Who
  Jeffrey Tambor   als May Who
  Christine Baranski   als Martha May Whovier
  Molly Shannon   als Betty Lou Who
  Bill Irwin   als Lou Lou Who
  Clint Howard   als Whobris
  Josh Ryan Evans  
  Mindy Sterling  
  Rachel Winfree  
  Mary Stein  
 
Regie:  Ron Howard  
Buch:  Jeffrey Price  
  Peter S. Seaman  
Musik:  James Horner  
Kamera:  Don Peterman  
Produzent:  Brian Grazer  
  Ron Howard  

Diebstahl am Set: Mike Myers vermisst 100 Kilo-Golfball

Da geht einem der Hut hoch!

Da geht einem der Hut hoch!

"Versicherung? Brauchen wir nicht, die Teile sind so schwer und groß, die klaut keiner..."

Ein folgenschwerer Irrtum, der Mike Myers und seinen Jungs da unterlaufen ist. Vom Set der Kinderbuchverfilmung "Cat In The Hat" wurden Requisiten im Wert von 55.000 Dollar gestohlen: Eine 2,50 Meter große dunkelblaue Brille, ein 1,20 Meter langer gelber Hausschlüssel und ein blauer Golfball mit 2 Metern Durchmesser und dem stattlichen Gewicht von 100 Kilogramm.

Die Polizei hat noch keine heiße Spur, konnte den Kreis der Tatverdächtigen aber bereits einengen: "Der Grinch war's nicht", sagte der zuständige Kriminaler Rod Baker den verdutzten Pressevertretern.

Allzu schwer sollte der Täter eigentlich nicht zu finden sein - das Fluchtauto dürfte ganz schön Schlagseite haben.

In der Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Dr. Seuss stehen neben "Mr. Austin Powers" auch Alec Baldwin ("Pearl Harbor") und Kelly Preston ("Spy Kids") vor der Kamera. Hauptakteur ist eine Katze mit - Überraschung - Hut.

 

Der Grinch in der Fotoshow

 

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Jim Carrey

Mit der Gesichtsgymnastik eines gurgelnden Gummischlauchs und als anarchischer Körperverrenker mit garantierter Turbokomik übertrifft Jim Carrey...