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Der große Crash - Margin Call

Glänzend besetztes Wall-Street-Drama über die Pleite einer Investmentfirma und die Versuche des Managements, den eigenen Schaden zu Lasten des Markts zu begrenzen.


Der große Crash - Margin Call

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Erhältlich seit:
24.02.2012

Originaltitel: Margin Call

Drama/ Kriminalfilm

USA 2010
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 12

Kevin Spacey
Paul Bettany
Jeremy Irons

Regie: J.C. Chandor
Koch Media

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Der große Crash - Margin Call

Wie viele andere Kollegen wird auch Eric Dale kurzfristig entlassen. Doch sein Vermächtnis, eine Analyse über die Finanzen seines Ex-Arbeitgebers, zwingt das Führungspersonal einer New Yorker Investfirma zu einer Blitzkonferenz. Die Firma ist pleite, weil in der Vergangenheit Warnungen ignoriert wurden. Um den Schaden zu begrenzen, will Firmenchef Tuld alle Handelspositionen, die jetzt eigentlich wertlos sind, sofort abstoßen. Ungeachtet der katastrophalen Auswirkungen, die dieser Betrug auf den Markt hätte.

Starke Schauspieler und Dialoge sind die wichtigsten Werte von J.C. Chandors Finanzdrama, das im Unterschied zu Oliver Stones "Wall Street" ohne melodramatische und romantische Exkursionen kühl den freien Fall ins Desaster und die Überlebenschancen von Moral im Materialismus beleuchtet. Auf etwa 36 Stunden und wenige Schauplätze beschränkt, beschreibt der Plot die Fahrlässigkeit und das kriminelle Fehlverhalten in einer Welt, die selbst für Insider nicht mehr durchschaubar, geschweige denn kontrollierbar ist.

Der große Crash - Margin Call

Mit einer Starbesetzung verdichtet J.C. Chandors kluges Wall-Street-Drama die Finanzkrise auf einen Firmenabsturz und zeigt, dass sich hinter Managern mitunter auch Menschen verbergen.

Regiedebütant und Drehbuchautor Chandor ist Insider. Sein wie auch Oliver Stones Vater arbeitete an der Wall Street, doch damit enden die Parallelen zu Stones Börsenklassiker. "Margin Call" ist kein Melodram über Auf- und Abstieg mit romantischen Exkursionen, sondern ein kühler Blick auf Hybris und Absturz. Auf etwa 36 Stunden und wenige Schauplätze beschränkt ist der Plot, der mit einer Entlassungswelle in einer großen Investmentfirma beginnt. Bevor er mit seinem Karton den Weg in die Unsicherheit antritt, ein Bild, das das neue Amerika so prägt wie der Cowboy vor dem fernen Horizont das alte, übergibt Risikoanalyst Dale seinem Protegé die Daten einer Analyse, an der er zuletzt arbeitete. Peter, gespielt von Koproduzent Zachary Quinto, wird den Stein ins Rollen bringen, das Mosaik aus Zahlen, Gewinnkurven und Prognosen zusammensetzen. Die Firma, die jahrelang riesige Gewinne machte und Top-Gehälter zahlte, steht vor dem Ruin. Die sofort einberufene Krisensitzung des Führungsstabs und die Diskussion über Schadensbegrenzung durch Blitzverkauf aller Handelspositionen bilden das dramatische Kernstück.

Diese Entscheidung dominiert den Film, weil sie katastrophale Folgen für den ganzen Markt haben und, als Kollateralschaden, viele unbeteiligte Opfer fordern würde. "Das wird Auswirkungen auf echte Menschen haben", kommentiert ein Broker und komprimiert damit die Grundaussage. Längst ist die Finanzwelt ein eigenes Universum, das zwar von vielen Dollarnauten durchkreuzt, aber auch von ihnen nicht mehr durchschaut werden kann. Der Zuschauer, Wirtschaftschinesisch im Ohr und Figuren vor dem Auge, die das große Geld anbeten, solidarisiert sich leicht mit diesem Gefühl fehlenden Durchblicks - und mit dem einzigen Menschen, der im reinen Materialismus noch Moral zeigt. Kevin Spacey spielt diesen Mann, der kein Held ist - wie auch die anderen Figuren, bis auf wenige Ausnahmen, auch nicht nur eiskalte Täter sind. In einer Top-Besetzung, in der auch Simon Baker, Jeremy Irons und Paul Bettany ihre stärksten Auftritte seit Langem haben, ist Spacey das Herz - fast 20 Jahre nach "Glengarry Glen Ross", einer Art Vorstudie zu "Margin Call", in der Spacey gerade dieses noch fehlte.

kob.

Darsteller:  Kevin Spacey   als Sam Rogers
  Paul Bettany   als Will Emerson
  Jeremy Irons   als John Tuld
  Zachary Quinto   als Peter Sullivan
  Penn Badgley   als Seth Bregman
  Simon Baker   als Jared Cohen
  Mary McDonnell   als Mary Rogers
  Demi Moore   als Sarah Robertson
  Stanley Tucci   als Eric Dale
  Aasif Mandvi   als Ramesh Shah
  Ashley Williams   als Heather Burke
  Susan Blackwell   als Lauren Bratberg
  Maria Dizzia   als Assistentin
  Jimmy Palumbo   als Wachmann
  Al Sapienza   als Louis Carmello
  Peter Y. Kim   als Timothy Singh
 
Regie:  J.C. Chandor  
Buch:  J.C. Chandor  
Musik:  Nathan Larson  
  Philip Quinaz  
Kamera:  Frank DeMarco  
Produzent:  Neal Dodson  
  Zachary Quinto  
  Robert Ogden Barnum  
  Corey Moosa  
  Joe Jenckes  
  Michael Benaroya  

Paul Bettany als Android bei "Avengers 2"

Mächtige Verbündete kann man immer gebrauchen. Vor allem, wenn auch die Feinde gerne mal Superkräfte haben - wie im Marvel-Universum so üblich...

Auch Paul Bettany schlüpft demnächst in ein Superheldenkostüm (Foto: Koch Media (Neue Visionen)) Großansicht

Auch Paul Bettany schlüpft demnächst in ein Superheldenkostüm (Foto: Koch Media (Neue Visionen))

Paul Bettany ("Priest", "Margin Call") wird in Joss Whedons Sequel "Marvel's The Avengers 2" die Rolle des Androiden Vision übernehmen. Das berichten Medien unter Berufung auf die englische Tageszeitung "Daily Mail". Dem Blatt zufolge, hatte sich Bettany jetzt in den Londoner Shepperton Studios, wo die Dreharbeiten zum "Avengers"-Sequel stattfinden sollen, mit dem Regisseur sowie Jeremy Renner getroffen, der in dem Superhelden-Sequel erneut den Scharfschützen Hawkeye spielen wird.

Das Kuriose daran: Eigentlich war der smarte Schauspieler schon immer bei den Rächern am Start - wenn auch quasi undercover. Neu ist lediglich seine physische Präsenz: In allen Filmen mit "Iron Man" lieh er nämlich Tony Starks persönlichem Computer-Assistenten Jarvis die Stimme. Jetzt bekommt er also noch einen Körper dazu spendiert - wenn auch einen künstlichen.

Das Wesen Vision sollte man sich aber nicht als zeitgemäße Version von Data aus der Enterprise vorstellen: In den Comics ist der Androide ein extrem mächtiger Charakter, ausgestattet mit einer Vielzahl von Superkräften. So hat er unter anderem die Fähigkeit, seine eigene Körperstruktur zu verändern, kann fliegen, tödliche Strahlen abfeuern und ist noch dazu extrem intelligent - uns Normalos also in nahezu jeder Hinsicht weit überlegen.

So einen Freund kann man brauchen

Ein wirklich starker Alliierter also, für das bisherige "Avengers"-Team, bestehend aus Robert Downey Jr. (Iron Man), Chris Hemsworth (Thor), Chris Evans (Captain America), Scarlett Johansson (Black Widow), Jeremy Renner (Hawkeye) sowie Mark Ruffalo (Hulk).

In Deutschland kommt das "Avengers"-Sequel am 30. April 2015 auf die Leinwand. Das Original hatte 2012 mehr als 2,2 Mio. Besucher in die deutschen Kinos gelockt und weltweit mehr als 1,5 Mrd. Dollar eingespielt.

Um Paul Bettany war es in letzter Zeit bedauerlicher Weise etwas ruhig geworden - was seiner schauspielerischen Qualität in keiner Weise gerecht wird. Wer sich aber schon mal ein Bild seiner mimischen Fähigkeiten machen will, kann das ab 24. April in Wally Pfisters Regiedebüt "Transcendence".

 

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