Medizinstudent Paul Simay verführt mit Vorliebe hässliche Frauen. Er heiratet die verkrüppelte Christine, Tochter des Chefarztes, um Karriere zu machen und wird Leiter der Privatklinik seines Schwiegervaters. Paul macht Christines attraktive Schwester Martine zu seiner Geliebten und räumt skrupellos ihre Bewerber aus dem Weg. Nach einem Autounfall will er sich umbringen. Als er erfährt, dass Christine ihn beseitigen wollte, trifft Paul ein Arrangement: Sie wird Frau eines Kollegen, er heiratet Martine. Alles bleibt in der Familie.
Claude Chabrols bissige Satire auf die bürgerliche Familie mal nicht im gepflegten Understatement und Gefühlssezieren, sondern als rabenschwarze böse Komödie mit der Turbulenz einer drastischen Farce. Eine Paraderolle für Jean-Paul Belmondo, der als "Docteur Popaul" (Paulchen) alle Register zieht und der schönen Laura Antonelli (Martine), seiner damaligen Geliebten, mit Wonne eine Spritze in den Allerwertesten jagt. Mia Farrow hinkt und lacht mit Hasenzähnen. Popauls Morde sind als Grotesken inszeniert. Fabelhaft.