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Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition)

Finale von Peter Jacksons genialer Fantasy-Trilogie, in der die Gefährten getrennten Weges ihr eigenes und das Schicksal von Mittelerde besiegeln.


Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition)

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Erhältlich seit:
10.12.2004

Originaltitel: The Lord of the Rings III: The Return of the King

Fantasy

USA/Neuseeland 2003
Laufzeit: 258 Min.
FSK: ab 16

Elijah Wood
Sir Ian McKellen
Viggo Mortensen

Regie: Peter Jackson
Warner Home Video Germany

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Die letzten Stunden haben geschlagen! Noch einmal stemmen sich die Helden von Mittelerde gegen die Mächte der Finsternis. Und Gewissheit wird herrschen: das Abenteuer der Ringe ist im Kino das Maß aller Dinge.

Ermüdet sind die Gefährten, geschlagen aber nicht (Foto: Warner) Großansicht

Ermüdet sind die Gefährten, geschlagen aber nicht (Foto: Warner)

Das also ist das Ende! Die Schlacht der Schlachten, die den Krieg um den Ring beschließt. Wir werden die Sieger sein, weil wir Vergleichbares nicht gesehen haben, und auch die Verlierer, weil wir alles daran messen werden.

Ein letztes Mal führt Peter Jacksons Ringzauber in die Welt der Wunder, in der Riesenspinnen Jagd auf Hobbits machen, Orks und Ringgeister für Sauron ins Gefecht ziehen und das Gute sich mit letzter Kraft gegen die Selbstaufgabe - den sicheren Tod - stellt.

Aragorn, der Mann, der nicht König sein wollte (Foto: Warner) Großansicht

Aragorn, der Mann, der nicht König sein wollte (Foto: Warner)

Der Mann der letzten Stunde

Erneut kämpft der Widerstand auf verschiedenen Schlachtfeldern. Aragorn wagt sich auf den Pfad der Toten, um gefürchtete Geister, die nach Verrat an den Menschen zur ewigen Ruhelosigkeit verbannt wurden, auf die Seite des Lichts zu ziehen. Denn Saurons Armee verdunkelt das Land bis zum Horizont, attackiert Minas Tirith, das Herz von Gondor, das nach seiner Rückkehr einmal dem König gehören wird.

"Dies ist meine Stunde. Erkennst du den Tod nicht, wenn er dir begegnet", wird der schwarze Feldherr dem weißen Zauberer drohen und nicht ahnen, dass diese Stunde vielleicht auch seine letzte ist.

Das Schicksal von Mittelerde liegt in den Händen Frodos (Foto: Warner) Großansicht

Das Schicksal von Mittelerde liegt in den Händen Frodos (Foto: Warner)

Ein entscheidender Kampf

Auf den Feldern von Pelennor führt der finstere Fürst seine körperlosen Könige und eine Übermacht von Orks in eine Schlacht, die selbst ihn staunen lässt. Denn ein Hobbit und eine Frau werden das mächtige Phantom in die Knie zwingen, doch die Entscheidung wird erst in Mordor fallen. Vor seinem Eingang, dem Tor von Cirith Gorgor, und in seiner Mitte, dem Schicksalsberg.

"Nichts, nichts, liebes Herrchen", wird Gollum beschwichtigen - und doch alles, alles wollen. Seine Gier und Frodos Güte werden ein letztes Mal miteinander ringen und die Erlösung bringen.

Zwei Unsterbliche beim Abschied: Elrond und Arwen (Foto: Warner) Großansicht

Zwei Unsterbliche beim Abschied: Elrond und Arwen (Foto: Warner)

Abschied für immer

Noch einmal wird man sie alle sehen können: den Beutlin und seine Hobbits, den Streicher und seine Gefährten, den Zauberer und seinen Rivalen, die unsterbliche Fürstentochter und die unglückliche Königsnichte.

Das also ist das Ende. Ein Triumph, in dem das Kino gefeiert wird, und eine Rückkehr, die tatsächlich ein Abschied ist. "Böser Chef, bestiehlt uns", jammert Gollum. Und sagt einmal die Wahrheit.

Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition)

Nach drei Jahren andauernder Erregung bei den Filmfans auf der gesamten Welt kommt die aufwändigste Filmsaga aller Zeiten zu ihrem Ende. Anders als anderen Fantasy- oder Science-Fiction-Trilogien geht Peter Jackson in den letzten dreieinhalb Stunden seiner persönlichen Odyssee nicht die Luft aus: "Die Rückkehr des Königs" ist die Krönung einer unfassbaren Leistung: Vielleicht nicht mit dem puren Wunder des ersten Teils ausgestattet, dafür aber mit größerer Dringlichkeit und Spannung, wenn Frodo sich dem Schicksalsberg nähert und die Menschheit in Minas Tirith zum letzten Gefecht antritt. Gewaltiger, emotionaler und dramaturgisch zufrieden stellender kann man sich Kino dieser Größenordnung wahrlich nicht vorstellen: Überwältigungskino, das sich an sich selbst berauscht, ohne jemals von sich selbst überwältigt zu werden.

Um das am besten verfilmbare Buch der Trilogie handele es sich, sagt Peter Jackson. Und kann das wahrlich bloß als Koketterie meinen "Die Gefährten" bezog sein Wunder daraus, die Figuren, Welt und Mythologie vorzustellen und die dramatischen Grundlagen der Fantasy-Saga zu umreißen. In "Die zwei Türme" nahm die Geschichte über den Kampf um Mittelerde Fahrt auf und trennte die acht verbliebenen Gefährten, um äußere und innere Konflikte und damit auch die Spannung zu verschärfen. Das abschließende Buch Tolkiens ist dagegen streng genommen ein einziger dritter Akt, Resolution pur: In der ersten Hälfte ein gewaltiges Schlachtenszenario, das parallel zur letzten Etappe von Frodo und Samweis im Höllenschlund Mordor alle Energien bannt, in der zweiten Hälfte schließlich die hoch emotionale Rückreise ins Auenland, Heimkehr und Abschied in einem. Mit anderen Worten: Nicht unbedingt der ideale Stoff für ein rundes Filmabenteuer, das einerseits natürlich das Epos mit einem gewaltigen Paukenschlag beschließen, andererseits aber auch als eigenständiger Film auf eigenen Beinen stehen muss. Anders als die Wachowski-Brüder, die bei "Matrix Revolutions" vor dem gleichen Problem standen, aber scheiterten, gelingt Jackson die nochmalige Steigerung. Auch weil der findige Regisseur und seine beiden Drehbuchautorinnen Fran Walsh und Phillippa Boyens die in der Struktur inhärenten Probleme erkennen und sich noch weitaus größere Freiheiten bei der Adaption der Quelle nehmen als bereits bei "Die zwei Türme". Dem Film tut es gut. Gewiss: Tolkien-Fans werden hart daran zu kauen haben, dass der böse Samuran aus dem Fortlauf der Geschichte eliminiert wurde - auch wenn damit die Dramaturgie klarer und zwingender ist. Und sie werden aufschreien, dass Frodo erst nach etwa der Hälfte der Laufzeit in einer herausragenden Sequenz auf die Riesenspinne Kankra trifft, die bei Tolkien bereits am Ende des zweiten Romans ihren Auftritt hat. Aber wenn schließlich die Schlacht der Schlachten vor den Toren des letzten menschlichen Bollwerks beginnt, werden Puristen wie Nörgler verstummen: Größer und besser geht nicht.

Doch bis dahin haben Figuren und Zuschauer bereits eine weite Reise zurückgelegt. Mit einem Rückblick auf die Geschichte, wie aus dem unbeschwerten Smeagol durch den verheerenden Einfluss des einen Ringes die ebenso bemitleidens- wie verachtenswerte Kreatur Gollum wird, beginnt Peter Jackson "Die Rückkehr des Königs". In nur fünf Minuten gelingt ihm dabei der Bogen von farbenfroher Unbeschwertheit zu grau-trister Düsternis und bringt damit auch den Zuschauer auf den Stand der Dinge. Wie zu erwarten ist Teil drei der finsterste der Reihe, die immerhin das Heldenlied vom Ende einer Ära, dem Ableben einer Kultur singt. Entsprechend bedeutungsschwanger sind die Reden und Gesichter der beteiligten Personen, die Jackson im ersten Akt zeigt - ein bisweilen schwieriger Balanceakt zwischen emotionaler Schwere und dem Abgleiten ins Lächerliche.

Doch dann folgt die Schlacht der Hunderttausend von Minas Tirith - und jeder Anflug von Angst, Peter Jackson könne auf den letzten Metern die Luft ausgehen, ist wie weggeblasen: In etwa eineinhalb Stunden erlebt man das unfassbarste Schlachtengetümmel der Filmgeschichte, dessen schiere Größe den Zuschauer in Tränen ausbrechen lässt. Gleichzeitig gelingt Jackson das Kunststück, inmitten des Hauens und Stechens all seine angerissenen Geschichten mit großer Klarheit weiter zu erzählen. Höhepunkt ist schließlich der Moment, in dem sich die Amazone Eowyn zwischen den mächtigsten Ringgeist und ihren besiegten Vater, König Theoden, stellt. Ein Gänsehautklassiker, dem Jackson einfach noch als Zuckerl eine Einstellung folgen lässt, in der Elbe Legolas einen Wolkenkratzer großen Mumakil mit der Eleganz eines Surfers im Alleingang niederstreckt. Und Aragorns Ankunft mit seiner Armee der Toten, die er zuvor in der Ehrfurcht gebietenden Pfade-der-Toten-Sequenz in seiner ersten Amtshandlung als rechtmäßiger König von Gondor rekrutierte, ist das Tüpfelchen auf dem I.

Alldieweil Frodo, den einen Ring mit dem Gewicht eines Mühlsteins an seinem Hals baumelnd und zerfressen von Zweifeln an dem getreuen Sam und dem gepeinigten Gollum, die letzten und schwersten Meter seiner Reise zurück zu legen hat: ein beinahe intimer und dennoch auf der größtmöglichen Leinwand gemalter Gegenpol zum Wahnsinn von Minas Tirith und später vor dem Schwarzen Tor von Mordor. Dass der Film nach getaner Arbeit gar kein Ende finden will und gleich mehrere Abblendemomente anbietet, ist nicht nur zeihbar, sondern auch wichtig, will Peter Jackson seinen Zehnstunden-Gewaltakt gebührend zum Abschluss bringen und gleichzeitig Tolkiens Vorlage gerecht werden. Es mag sich um das Ende einer Welt handeln, aber dennoch endet "Die Rückkehr des Königs" mit einem Moment der Hoffnung. Derart wird man gerne aus dem Kino entlassen - um sich gleich wieder in die Schlange vor der Kasse einzureihen, um die wunderbaren Darsteller, die exzellenten Effekte und die unzählbare Menge unvergesslicher Momente, kurz: Filmmagie pur erneut zu erleben. ts.

Darsteller:  Elijah Wood   als Frodo Beutlin
  Sir Ian McKellen   als Gandalf
  Viggo Mortensen   als Aragorn
  Liv Tyler   als Arwen
  Sean Astin   als Sam
  Cate Blanchett   als Galadriel
  John Rhys-Davies   als Gimli
  Bernard Hill   als König Théoden von Rohan
  Billy Boyd   als Pippin
  Dominic Monaghan   als Merry
  Orlando Bloom   als Legolas
  Hugo Weaving   als Elrond
  Miranda Otto   als Eowyn
  David Wenham   als Faramir
  Karl Urban   als Eomer
  John Noble   als Denethor
  Andy Serkis   als Gollum
  Sir Ian Holm   als Bilbo Beutlin
  Sean Bean   als Boromir
  Lawrence Makoare   als Hexenkönig/Gothmog
  Paul Norell   als König der Toten
  Marton Csokas   als Celeborn
 
Regie:  Peter Jackson  
Buch:  Fran Walsh  
  Philippa Boyens  
  Peter Jackson  
Musik:  Howard Shore  
  Annie Lennox  
Kamera:  Andrew Lesnie  
Produzent:  Peter Jackson  
  Barrie M. Osborne  
  Fran Walsh  

Martin Freeman mit neuer "Hobbit"-Hoffnung

"Keine Zeit!" Blutenden Herzens sagte Martin Freeman die Rolle seines Lebens ab. Aber im Chaos um die "Hobbit"-Produktion könnte er der große Gewinner werden ...

Plötzlich ist wieder alles drin: Martin Freeman darf wieder auf den "Hobbit" hoffen (Foto: Disney) Großansicht

Plötzlich ist wieder alles drin: Martin Freeman darf wieder auf den "Hobbit" hoffen (Foto: Disney)

Martin Freeman reiste problemlos "Per Anhalter durch die Galaxis". Aber als es um den Trip seines Lebens nach "Mittelerde" ging, musste er das Handtuch werfen: Als ihm der "Hobbit" angeboten wurde, war er bereits anderweitig in der Pflicht: "Da blutete mir das Herz."

"Es sind im Augenblick nur Gerüchte", sagte Martin Freeman gegenüber der BBC, "aber es sind ja schon viel verrücktere Sachen passiert." Sein Engagement in der TV-Serie 'Sherlock' ist nun kein Hinderungsgrund mehr die Bilbo Beutlin-Hauptrolle anzunehmen. Das chaotische Vorspiel um den "Hobbit"-Dreh spielt Martin Freeman in die Hände: Es ist nämlich noch völlig offen, wann Peter Jackson endlich loslegen kann.

Martin Freeman: "Bilbo ist im "Hobbit" keine 20 mehr. Das kriege ich hin!"

"Wenn es auch nur die entfernteste Möglichkeit gäbe, wäre das großartig", meint der 39-jährige Martin Freeman weiter, gibt sich aber vorsichtig: "Ich habe gelernt, über die Dinge nicht zuviel nachzudenken. Wenn etwas passieren soll, passiert es auch." Und wenn es passiert? "Dann kriege ich, glaube ich, einen jüngeren Ian Holm ganz gut hin. Gleichzeitig ist Bilbo in dieser Geschichte ja auch keine 20 mehr."

 

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