DVD (4 DVDs) Kaufvideo

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (Special Extended Edition)

Spektakuläres Mittelstück der Tolkientrilogie, die mit neuen Figuren, Kreaturen und Schauplätzen die Schlacht um Mittelerde in alter Top-Qualität fortsetzt.


Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (Special Extended Edition) (4 DVDs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
06.11.2009

Originaltitel: The Lord of the Rings II: The Two Towers

Fantasy

USA/Neuseeland 2002
Laufzeit: 228 Min.
FSK: ab 12

Elijah Wood
Sir Ian McKellen
Liv Tyler

Regie: Peter Jackson
Warner Home Video Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(4 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Genug gewartet! Jetzt wird geliebt, gezittert, geträumt und gekämpft,wenn sich das Schicksal des Rings erfüllt, der jeden knechtet. Nie war Ergeben schöner.

Auch in größter Gefahr unzertrennlich (Foto: Warner) Großansicht

Auch in größter Gefahr unzertrennlich (Foto: Warner)

So dunkel die Welt, tief die Verzweiflung, unerreichbar der Trost. Boromir durchbohrt, Aragorn in Tränen, zwei Hobbits entführt, dem Tod geweiht, zwei andere auf dem Weg in die Hölle Saurons. Die größte Qual aber: das Warten. Ein Jahr lang! "Ein Ring, sie zu knechten und ewig zu binden." Grausame Wahrheit.

Vorbei und vergessen nun, voran in die Welt der Wunder. Sie öffnet sich, um uns erneut sprachlos zu machen. Während Teil 1 noch den Planeten hypnotisierte, nutzte Regisseur Peter Jackson, Neuseelands Herr über Uruk-hais und Hobbits, die Zeit. Feilte mit aufwändigen Nachdrehs und weiterer Perfektionierung der Digitaleffekte am zweiten Trip nach Mittelerde.

Ist Gandalf wirklich tot? (Foto: Warner) Großansicht

Ist Gandalf wirklich tot? (Foto: Warner)

Die Hoffnung bleibt

Wie schon in der Skywalker-Saga ist der Mittelteil der Trilogie die größte Herausforderung. Denn es gibt weder Anfang noch Ende, nur Schatten, die von Mordor aus alles Licht ersticken. Besteht noch Hoffnung? Das ist die zentrale Frage dieser in jeder Hinsicht erneut überwältigenden Auseinandersetzung von Gut und Böse, die Tolkien in der Versuchung, dem Nachgeben und der Überwindung so massenverständlich unter die Menschen brachte.

Gibt es Hoffnung für Merry und Pippin, die von Orcs verschleppt wurden, aber in den Fanggornwald flüchten können und dort die Bekanntschaft von trägen, aber mächtigen Kreaturen machen? Hoffnung für Theoden, den König von Rohan, der unter dem Einfluss seines diabolischen Beraters Schlangenzunge sein Reich an Sauron zu verlieren droht?

Hoffnung für Theodens Nichte Eowen (Miranda Otto), die sich in Streicher (Viggo Mortensen) verliebt, oder für die Elbin Arwen (Liv Tyler), die für den Krieger ihr ewiges Leben opfert? Hoffnung für Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin), die den Eingang nach Mordor suchen, und schließlich auch für den winselnden, verschlagenen Gollum, der mit dem Ring wiedervereinigt werden will?

Eowen sieht Hoffnung für das Reich (Foto: Warner) Großansicht

Eowen sieht Hoffnung für das Reich (Foto: Warner)

Dunkle Zeiten brechen an

Sie alle sehnen sich nach Hoffnung. Wir aber brauchen sie nicht, haben die Sicherheit, dass auch dieses Kinojahr an seinem Ende im Herrn der Ringe seinen Meister findet. Denn berauschender lässt sich derzeit nicht träumen von anderen Welten, die man dank Jacksons Dreamteam bereisen kann.

Hier ziehen baumartige Geschöpfe, die Ents, in die Schlacht für Menschen, Zwerge, Elben und Hobbits, als hätte es Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit nie gegeben. Hier duelliert sich der finstere Saruman (Christopher Lee) mit einem alten Rivalen und peitscht in einer grandiosen Einstellung seine Endlosmeute aus wütenden Orcs auf.

Neue Verbündete gegen Sauron (Foto: Warner) Großansicht

Neue Verbündete gegen Sauron (Foto: Warner)

Das Finale naht

Hier stellt sich Frodo nicht nur der anderen Seite seines Ichs, sondern auch einer monströsen Spinne, kämpfen Legolas, Aragorn und Gimli mit neuen Verbündeten gegen das Gift Mordors. Dieses sammelt sich auf Isengard, wo alle Wege zusammenführen und die gigantischste Schlacht der Filmgeschichte geschlagen wird, bis aus Zerstörung wieder Leben entsteht.

"Sachte, mein Schatz! Schneller geht's ohne Hast", mag Gollums Devise sein. Das Motto des Films ist es nicht. Das lautet Angriff, und niemand wird widerstehen können: "Nach Isengard! Am Tor gescharrt, und sei's so hart wie Stein! Den Felsenwall mit Hörnerschall und Trommelschlag reißt ein!"

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (Special Extended Edition) (4 DVDs)

Massen stauen sich, in wogende Reihen gedrängt, bis zum Horizont. Füße stampfen rhythmisch in Ungeduld und fordern Einlass. Ungebändigte Erwartung sammelt sich, formiert sich zu infernalischem Getöse, das an die Mauern brandet. Noch sind das Szenen aus dem Kino, vermutlich aber auch bald davor, wenn die Fans des Herrn der Ringe zum Sturm auf das zweite Abenteuer der Tolkien-Trilogie blasen. Es wird eine friedliche Besetzung sein, denn enttäuschte Gesichter kann es bei der Schlacht um den größten Kinohit des Jahres nicht geben. Kongenial in seiner visuellen und erzählerischen Kraft setzt der Nachfolger den Vorgänger fort, stellt neue Figuren, Kreaturen und Schauplätze vor und kommt nach knapp drei Stunden Überwältigungskino zu einem Ende, das für viele wieder zum Anfang wird - um diese Tour durch Mittelerde erneut zu wagen, denn die zwei Türme sind nah, die Wiederkehr des Königs aber noch ein Jahr entfernt.

Wer sich so lange mit Erinnerungen bescheiden musste, aufgefrischt von luxuriösen DVD-Gedächtnishilfen, hat Erwartungen in alpiner Höhe. Dessen ist sich Regisseur Peter Jackson bewusst, der schon in den ersten Bildern den Zuschauer packt, ihn zu Gandalf mitnimmt in den endlosen Schlund, um den Kampf mit dem Balrog fortzusetzen und die Saat für das Comeback des Zauberers zu säen. Von diesem Punkt an zersplittert Tolkiens chronologische Dramaturgie in drei parallele Handlungsstränge. Im ersten folgen wir den Hobbits Frodo und Sam auf dem Weg nach Mordor und im Kampf gegen die Versuchung des Rings. Im zweiten sehen wir das Auenland-Duo Merry und Pippin, die sich aus der Gefangenschaft der Uruk-hais befreien und mächtige Baumhirten kontaktieren, die für die Befreiung Mittelerdes motiviert werden müssen. Schließlich beobachten wir das Streicher-Trio um Aragorn, Gimli und Legolas, das den König von Rohan vom Einfluss Sarumans befreit und sich mit seinem Volk in der Felsenfestung von Helms Klamm vor einer riesigen Meute von Uruk-hais verschanzt. Neue Figuren werden vorgestellt, wie Faramir von Gondor, der wie sein Bruder Boromir vom Ring geprüft wird, wie Eomer, der Königsneffe von Rohan, oder seine Schwester Eowyn (Miranda Otto), die mit Aragorn gern um die Häuser streichen möchte, aber noch eine Konkurrentin im Reich der Elben hat. Die Auftritte von Liv Tyler und Cate Blanchett sind Miniaturen nur in diesem atemlosen Abenteuer, das von Schauplatz zu Schauplatz zappt, in den Szenen selbst aber hektische Montage meidet. Trotz der opulenten Laufzeit spürt man die Fesseln, an die Jackson gebunden ist. Szenen, mit denen sich andere Filme brüsten würden, wie Eomers Angriff auf die Uruk-hais oder Faramirs Attacke auf Saurons Olifantentruppe, sind hier gekürzte Randereignisse. Bildschöne Tableaus, wie etwa das Lager der Uruk-hais im Bann des Abendnebels, stehen nur Sekunden, wie auch die Schönheiten Neuseelands, die sich allerdings in größerer Vielfalt als im Vorgänger zeigen dürfen. Nie lässt sich Jackson von der Macht der Bilder überwältigen, auch wenn man sich das manchmal vielleicht wünschen würde. Die Geschichte und Entwicklung der Charaktere bleiben im Vordergrund. In den einzelnen Gruppen verändert sich die Hierarchie, wird Aragorn zum unbestrittenen Führer und Sam zum Gewissen Frodos. Die Stars des Films aber kommen aus dem Computer. Baumbart zum Beispiel, der Baumhirte, der reich ist an Zeit und Jahresringen, vor allem aber Gollum, dessen Animation und Interaktion mit den Realfiguren tricktechnisch konkurrenzlos ist. Jackson weiß, dass in dieser Figur das Ringen zwischen Gut und Böse komprimiert ist, macht ihre Persönlichkeitsspaltung zu einem Hauptthema und Gollum zu einer Kreatur, die man fürchten und bedauern kann. Wie ein Uhrwerk marschiert der Film auf seinen Höhepunkt zu, lässt Ringgeister auf Flugdrachen patrouillieren und Orks auf Wargen, monströsen Raubtiermutanten, die Gefährten attackieren. Nach etwa 130 Minuten gibt die Regie das Signal für die Schlacht in Helms Klamm, die das antike Kräfteverhältnis zwischen Spartanern und Persern an den Thermopylen spiegelt. Will man Jackson einen Vorwurf machen, dann den der Zersplitterung dieser unglaublichen Sequenz durch die Montage. Im Unterschied zum Buch setzt er sie ans Ende, wechselt aber in einer Art cineastischen Konferenzschaltung zu anderen Schauplätzen. Das schmälert zwar die Wucht des Finales, aber nicht den Gesamteindruck des Films, der den gewaltigen Erfolgsdruck nicht fürchten muss. Die Massen werden kommen und niemand wird hungern müssen. kob.

Regisseur Peter Jackson fügte der Kinofassung von DER HERR DER RINGE: DIE ZWEI TÜRME 42 Filmminuten hinzu, und schuf damit wieder eine einzigartige Version des mehrfach ausgezeichneten Kassenschlagers. Die Special Extended DVD Edition weist außerdem über 7 Stunden neues Zusatzmaterial auf. Hinzu kommen 4 Original-Kommentare über die gesamte Länge des Spielfilms. Ein absolutes Highlight für jeden Tolkien-Fan.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Elijah Wood   als Frodo Beutlin
  Sir Ian McKellen   als Gandalf
  Liv Tyler   als Arwen
  Viggo Mortensen   als Aragorn
  Sean Astin   als Sam
  Cate Blanchett   als Galadriel
  John Rhys-Davies   als Gimli
  Bernard Hill   als König Theoden von Rohan
  Christopher Lee   als Saruman
  Billy Boyd   als Pippin
  Dominic Monaghan   als Merry
  Orlando Bloom   als Legolas
  Hugo Weaving   als Elrond
  Miranda Otto   als Eowyn aus Rohan
  David Wenham   als Faramir
  Brad Dourif   als Grima Schlangenzunge
  Andy Serkis   als Gollum/Smeagol
  Karl Urban   als Eomer
  Bruce Hopkins   als Gamling
  Nathaniel Lees   als Uglúk
 
Regie:  Peter Jackson  
Buch:  Fran Walsh  
  Philippa Boyens  
  Stephen Sinclair  
  Peter Jackson  
Musik:  Howard Shore  
Kamera:  Andrew Lesnie  
Produzent:  Peter Jackson  
  Barrie M. Osborne  
  Fran Walsh  

"Der kleine Hobbit" schon im Januar?

Sir Ian McKellen prophezeit mal wieder einen Drehtermin für "The Hobbit". Und Martin Freeman, eben noch als Bilbo Beutlin raus gewesen, scheint wieder im Rennen.

Noch müssen wir auf Gollum in "The Hobbit" warten. (Foto: Warner) Großansicht

Noch müssen wir auf Gollum in "The Hobbit" warten. (Foto: Warner)

Das Wirrwarr um die "Der Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" nimmt vielleicht doch bald ein Ende: Wie Gandalf-Darsteller Sir Ian McKellen jetzt gegenüber "The Bolton News" andeutete auf, könnte die erste Klappe für "Der kleine Hobbit" im Januar 2011 fallen. Weiterhin sieht es nun ganz so aus, als ob vielleicht doch ein Hauptdarsteller gefunden wäre.

Vor einigen Tagen erst wurde vermeldet, dass Martin Freeman, der als Bilbo Beutlin vorgesehen war, nicht mitspielen kann: Der Drehplan hätte sich mit einem bereits zugesagten Projekt von Freeman gekreuzt. Nun heißt es, dass Freeman sehr wohl noch im Rennen sei. Das Studio habe ihm ein Angebot mit verändertem Drehplan gemacht, damit er beide Sachen gleichzeitig erfüllen könnte.

"Der kleine Hobbit" kommt - nur keiner weiß, wann

Was das nun für "The Hobbit" bedeutet, werden wir sehen. Immerhin überschlagen sich die Meldungen seit Bekanntwerden der Verfilmung und jedes Mal hatten die Fans die Hoffnung, dass nun alles geklärt sei. Bisher vergebens. Erst schmiss Regisseur Guillermo Del Toro hin, dann kam Peter Jackson als Nachfolger ins Gespräch, schließlich reichte das Geld nicht mehr und das Thema Drehbeginn wurde ein Fass ganz und gar ohne Boden. Es bleibt also eine Überraschung, wann und wie J.R. Tolkiens Abenteuer vom Kleinen Hobbit samt seiner legendären Zwergen- und Zauberwelt auf die Leinwand kommen.

 

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (Special Extended Edition) (4 DVDs) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Elijah Wood

Die Abenteuerlust, Entdeckerfreude und Neugier, die aus den großen blauen Augen des braunlockigen Jungstars Elijah Wood strahlen, sprechen Bände...

 

Star

Sir Ian McKellen

Die Rolle als weiser alter Zauberer Gandolf der Graue, der in Peter Jacksons Verfilmung von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie...