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Der Himmel von Hollywood

Amüsante Hommage an die Stadt der Engel und Träume nach der Romanvorlage von Leon de Winter.


Der Himmel von Hollywood

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Erhältlich seit:
17.09.2010

Originaltitel: The Hollywood Sign

Kriminalfilm/ Komödie

Deutschland/Niederlande/USA 2001
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Burt Reynolds
Rod Steiger
Tom Berenger

Regie: Sönke Wortmann
Senator Home Entertainment

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Die Power-Oldies Burt Reynolds, Rod Steiger und Tom Berenger beweisen sich in dieser gelungenen Krimi-Komödie von Sönke Wortmann als sympathische Verlierer.

Bei einem Gläschen Bier sinnieren die drei Herren über vergangene Zeiten (Foto: Senator) Großansicht

Bei einem Gläschen Bier sinnieren die drei Herren über vergangene Zeiten (Foto: Senator)

Die in die Jahre gekommenen Schauspieler Tom Greener (Tom Berenger), Kage Mulligan (Burt Reynolds) und Floyd Benson (Rod Steiger) haben ihre beste Zeit lange hinter sich.

Nach einer Sauftour finden sie unter dem Hollywood-Zeichen eine Leiche, die Floyd bekannt vorkommt. Vor wenigen Tagen baute er eine Alarmanlage in die Villa von nicht ganz koscheren Typen ein, in die der Gangster zwei Koffer mit Geld schleppte. Die drei hecken einen Plan aus.

Sönke Wortmanns erster in Amerika gedrehter Film ist eine amüsante Hommage an die Stadt der Engel und Träume nach der Romanvorlage von Leon de Winter.

Plötzlich stehen die Oldies vor einem haufen Geld (Foto: Senator) Großansicht

Plötzlich stehen die Oldies vor einem haufen Geld (Foto: Senator)

Schwergewichte mit Augenzwinkern

Er bündelt die komplizierten Handlungsstränge der in eine Krimikomödie verpackten Geschichte vom Film im Film zu einem vergnüglichen Ganzen.

Die Schauspielschwergewichte Reynolds, Steiger und Berenger geben mit selbstironischem Augenzwinkern ihre Loser-Rollen.

Der Himmel von Hollywood

Nicht auf den Himmel über Berlin sondern auf den "Himmel von Hollywood" wirft Sönke Wortmann einen liebevoll-ironischen Blick. Sein erster in Amerika gedrehter Film ist eine amüsante Hommage an die Stadt der Engel und Träume nach der Romanvorlage von Leon de Winter. Die Power-Oldies Burt Reynolds, Rod Steiger und Tom Berenger beweisen sich in dieser gelungenen Krimi-Komödie als sympathische Verlierer, die nach einem klug ausgehecktem Coup ein fulminantes Comeback schaffen.

Höhenflug und tiefer Fall - in Tinseltown liegen sie nahe beieinander. Wer heute von den Studios hofiert wird, ist morgen ein No-Name. Das Trio Tom Greener, Kage Mulligan und Floyd Benson gehört zur letzten Kategorie, ihre beste Zeit haben die angejahrten Schauspieler schon lange hinter sich. Der eine hat nur noch ein paar Dollar im Portemonnaie, der andere trinkt sich die triste Gegenwart schön, der Dritte im Bunde verdient die Brötchen als Aushilfs-Installateur. Nach einer Sauftour landen sie direkt unter dem berühmten Hollywood-Zeichen und finden eine Leiche, die Floyd Benson, dem ehemaligen Oscarpreisträger, bekannt vorkommt. Erst vor wenigen Tagen baute er eine Alarmanlage in die Villa von nicht ganz koscheren Typen ein, in die der jetzt mausetote Kleingangster zwei Koffer mit Geld anschleppte. Erst einmal fährt den Alten der Schreck in die brüchigen Knochen, aber dann entwickeln sie einen genialen Plan. Warum den Ganoven das Geld nicht klauen, wenn Benson sich so gut im Haus auskennt. Wofür ist er Wanzenspezialist? Aber die Sache hat einen Haken: Plötzlich taucht Paula auf, Toms fast vergessene große Liebe, und mischt die Karten neu. Das Leben nicht mehr als ein Filmplot.

Für Eric Pleskow und Leon de Winter von Pleswin Entertainment war Sönke Wortmann mit seinem Talent zu schwarzen Komödien "der richtige Mann". Akribisch dröselt Deutschlands Erfolgsregisseur die Geschichte vom Film im Film auf, bündelt die komplizierten Handlungsstränge zu einem vergnüglichen und verständlichen Ganzen. Der manchmal nostalgisch anmutende, aber immer unterhaltende Trip in das Herz der Filmmetropole erzählt mit ironischem Unterton von Zufällen, die Karrieren killen und vom Zerplatzen der Träume, aber auch ganz optimistisch davon, dass jeder noch ein Ass im Ärmel hat. Man muss es nur ausspielen. Und das tun die drei schauspielerischen Schwergewichte Burt Reynolds, Rod Steiger und Tom Berenger mit Charme, selbstironischem Augenzwinkern und starker Leinwandpräsenz. Dompteur Wortmann domestiziert die bekannten Showgrößen, die sich als Pechvögel erst in die eigene Tasche lügen, dann die Hoffnung zum Prinzip machen und das Stigma des Scheiterns ablegen. Bitterer Humor und subversiver Witz, Liebe zu den Figuren und die unbändige Lust am Filmemachen sind die Zutaten für diese böse Persiflage auf das Leben in Hollywood, das sich hier nicht in schicken Villen, sondern in schäbigen Hotels abspielt. Die Helden sind nicht jung, schön und knackig, sondern alt, kränkelnd und faltig, leiden unter den "Dritten" und so manchem Zipperlein. Sie kämpfen nicht um Millionengagen, sondern um das schlichte Überleben. "Der Himmel von Hollywood" verfolgt nicht einen exemplarischen Lebenslauf, sondern entsteht an der Schnittstelle völlig unterschiedlicher Existenzen. Am Ende mag man das charismatische Dreier-Pack, das keine Mühe haben sollte, die Herzen der Zuschauer zu erobern. mk.

Der Himmel von Hollywood

Die drei Schauspielerkollegen Tom Greener (Tom Berenger), Kage Mulligan (Burt Reynolds) und Floyd Benson (Rod Steiger) haben ihre besten Zeiten längst hinter sich. Bei einer nächtlichen Sauftour stoßen die drei am Hollywood Sign auf eine übel zugerichtete Leiche: Es ist Toni, der als Geldbote für einen Gangster gearbeitet hat. Benson hatte ihn erst vor ein paar Tagen zufällig beobachtet, als dieser eine millionenschwere Beute in einer Villa deponierte. Das Altherrentrio wittert die ganz große Chance. Sie schmieden einen waghalsigen Plan, um an die Millionen zu kommen und endlich für alle Zeit ausgesorgt zu haben. Doch zunächst stehen die drei vor der schwierigen Aufgabe, die beste Performance ihrer Lebens abzuliefern ...

Quelle: Senator

Behind the Scenes
Kinotrailer

Quelle: Senator

Darsteller:  Burt Reynolds   als Kage Mulligan
  Rod Steiger   als Floyd Benson
  Tom Berenger   als Tom Greener
  Jacqueline Kim   als Paula Carver
  Al Sapienza   als Rodney
  David Proval   als Charlie
  Dominic Keating   als Steve
  Eric Bruskotter   als Muscle
  Kay Kuter   als Robbie Kant
  Garry Marshall   als Regisseur
 
Regie:  Sönke Wortmann  
Buch:  Leon de Winter  
Musik:  Peter Wolf  
Kamera:  Wedigo von Schultzendorff  
Produzent:  Leon de Winter  
  Gerhard Meixner  
 

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