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Der Jane Austen Club

Augenzwinkerndes Drama über einen Zirkel von Liebhabern der Literatur von Jane Austen, die feststellen, dass sie sich in ähnlichen Situationen befinden wie die Figuren Austens.


Der Jane Austen Club

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Erhältlich seit:
26.06.2008

Originaltitel: The Jane Austen Book Club

Drama

USA 2007
Laufzeit: 105 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Kathy Baker
Maria Bello
Emily Blunt

Regie: Robin Swicord
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Augenzwinkerndes Drama über einen Zirkel von Liebhabern der Literatur von Jane Austen, die feststellen, dass sie sich in ähnlichen Situationen befinden wie die Figuren in den Büchern.

Der Jane Austen Club tagt auf der Veranda (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Der Jane Austen Club tagt auf der Veranda (Foto: Sony Pictures)

Sechs Monate lang, so haben sich fünf Frauen und ein Mann in einer kalifornischen Kleinstadt vorgenommen, wollen sie sich treffen, um sich über die Romane von Jane Austen zu unterhalten. Schnell tritt jedoch "Stolz und Vorurteil" in den Hintergrund.

Denn als die Sechs ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte offenbaren, stellen sie fest, dass ihr eigenes Leben einem Roman der Austen gleicht. Und so werden im Verlauf der Treffen Ehen auf den Prüfstand gestellt, amouröse Kontakte geknüpft und Tragödien gemeistert.

Mit ihrem augenzwinkernden Roman "Der Jane Austen Club" landete Karen Joy Fowler weltweit einen Bestseller. Robin Swicord, ist als Drehbuchautorin für frauenaffine Stoffe wie "Die Geisha" oder "Betty und ihre Schwestern" bekannt geworden.

Zwischen Grigg und Jocelyn bahnt sich was an (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Zwischen Grigg und Jocelyn bahnt sich was an (Foto: Sony Pictures)

Debüt mit Fingerspitzengefühl

Jetzt wagt sie sich mit diesem launigen Stoff über amouröse Verstrickungen, Standesunterschiede, Ehe und Freundschaften, die im Kalifornien von heute immer noch ähnlich große Probleme aufwerfen wie in Jane Austens England des 19. Jahrhunderts, an ihr Regiedebüt. Dabei kann sie sich nicht nur auf ihr eigenes Fingerspitzengefühl als Autorin verlassen, sondern auch auf ein perfektes, namhaftes Ensemble.

Der Jane Austen Club

Robin Swicord adaptiert mit namhaftem Ensemble Karen Joy Fowlers gleichnamigen Bestseller und kommentiert augenzwinkernd das Werk der titelgebenden Autorin.

Sie ist "Fachfrau" für (weibliche) Herzensangelegenheiten, Robin Swicord, die sich als Drehbuchautorin von "Die Geisha", "Zauberhafte Schwestern" oder "Betty und ihre Schwestern" einen Namen machte und nun mit der Adaption von Karen Joy Fowlers Bestseller "Der Jane Austen Club" ihr munteres Regiedebüt gibt. Mag die Titelheldin ihres augenzwinkernden Erstlings auch schon knapp 200 Jahre tot sein, die Charaktere ihrer sechs Romane leben weiter. In den sechs Mitgliedern des Literaturzirkels, die sich im heutigen Sacramento im Verlauf von sechs Monaten regelmäßig treffen, um über die amourösen Abenteuer von Emma Woodhouse, Elizabeth Bennet und Co. zu räsonieren.

Jeder der Teilnehmer ist irgendwie verletzt, alle haben so ihre Probleme mit der Liebe. Sylvia (Amy Brenneman), Mutter von drei Kindern, ist von ihrem Mann Daniel (Jimmy Smits) nach 32-jähriger Ehe einfach sitzen gelassen worden. Deren Tochter, Heißsporn Allegra (Maggie Grace), steckt mitten in einer stürmischen lesbischen Liebesaffäre, während die beste Freundin der Mama, Jocelyn, souverän gespielt von der hinreißenden Maria Bello, sich vermeintlich mehr für ihre Hundezucht als das andere Geschlecht interessiert. Zum Lesekreis gehören noch die geerdete, lebenslustige Bernadette (Kathy Baker), die reichlich verkniffene, verheiratete Prudie (Emily Blunt), die von wildem Sex mit fremden Männern träumt, sowie als einziger Mann, Grigg (Hugh Dancy), ein liebenswerter Computerfreak, der Science-Fiction-Literatur ebensoviel abgewinnen kann wie den Büchern von Ms. Austen.

Während also der "Buchclub" die einzelnen Werke der britischen Autorin "abarbeitet", lernt man als Zuschauer die Leseratten kennen und kann sich vielleicht sogar mit der einen oder anderen identifizieren. Parallelen zwischen Fiktion und Realität tun sich auf, "Verstand und Gefühl", "Sinn und Sinnlichkeit" sowie "Stolz und Vorurteil" finden in den einzelnen Charakteren ihre Entsprechung. Tragödie und Komödie liegen ganz nahe beieinander, Herzschmerz und Herzrasen wechseln sich bei dieser gepflegt fotografierten (Kamera: John Toon), realitätsnah ausgestatteten (Produktionsdesign: Rusty Smith) Arbeit ab. Austen-Fans sollten ihren Spaß daran haben, die raffinierten Referenzen zu entdecken, doch auch ausgewiesene Nicht-Leser kommen dank des schön angerichteten und präsentierten Buchstabensalats durchaus auf ihre Kosten. geh.

Der Jane Austen Club

Sylvia wird nach langen, scheinbar glücklichen Ehejahren plötzlich von ihrem Mann verlassen. Ihre Freundin Bernadette, eine starke Frau, die ihr Leben nach eigenen Regeln lebt, organisiert daraufhin einen "Buchclub", um der Verzweifelten dabei zu helfen, wieder auf andere Gedanken zu kommen. Fünf Frauen treffen sich daraufhin einmal im Monat, um über eines von Jane Austens Bücher zu diskutieren: Neben Bernadette und Silvia sind das Sylvias lesbische Tochter Allegra, die eigentlich nur ihre Mutter über den Verlust hinwegtrösten will, die junge Lehrerin Prudie, die in einer unglücklichen Ehe lebt, sowie Sylvias Single-Freundin Jocelyn, die den einzigen Mann mit in den Club bringt: Grigg, der insgeheim hofft, durch den Buchclub bei Jocelyn landen zu können. Als die Gruppe nach und nach die einzelnen Werke von Austen durchgeht, entwickelt sich das Liebesleben eines jeden Beteiligten parallel zu den Geschichten Austens: Unbewusst sucht sich jeder die Plots und Charaktere aus, die dem eigenen Leben ähneln - und projiziert seine Wünsche, Sorgen und Hoffnungen in die Bücher hinein.

Kurzbewertung:
Angelehnt an Karen Joy Fowlers Bestseller-Roman inszenierte die als Drehbuchautorin bekannte Robin Swicord (Die Geisha) ihr ebenso intelligentes wie auch warmherziges Debüt. Eindrucksvolle Dialoge und starke Gefühle von exzellenten Schauspielern wie Maria Bello (World Trade Center), Emily Blunt (Der Teufel trägt Prada) und Kathy Baker (Spiel der Macht) zeigen, dass Leidenschaft, Liebe, Verrat und Eifersucht heute noch genauso zum Leben gehören wie im 19. Jahrhundert.

Quelle: Sony Pictures

Filmkommentare Regisseur, Cast & Crew Filmdokumentationen: Hinter den Kulissen, Das Leben der Jane Austen, Dem Buch-Club auf den Grund gehen, L. A. Premiere Entfallene Szenen Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Kathy Baker   als Bernadette
  Maria Bello   als Jocelyn
  Emily Blunt   als Prudie
  Amy Brenneman   als Sylvia
  Hugh Dancy   als Grigg
  Maggie Grace   als Allegra
  Lynn Redgrave   als Mama Sky
  Jimmy Smits   als Daniel
  Kevin Zegers   als Trey
 
Regie:  Robin Swicord  
Buch:  Robin Swicord  
Musik:  Aaron Zigman  
Kamera:  John Toon  
Produzent:  John Calley  
  Julie Lynn  
  Diana Napper  
 

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