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Kaufvideo
Erhältlich seit:
30.11.2007
Originaltitel: Der kleine Eisbär 2
Deutschland 2005
Laufzeit: 81 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Piet De Rycker, ...
Warner Home Video Germany

Ziemlich genau vier Jahre und einen Deutschen Filmpreis (für "Lauras Stern") später hat sich das Erfolgsteam um "Der kleine Eisbär", der im Herbst 2001 sensationelle 2,6 Millionen Kinobesucher verbuchen konnte, erneut zusammengetan und dabei das Unmögliche möglich gemacht. Denn in puncto stringente Story, Animationstechnik, Humor und Emotion stellt das Sequel das Original sogar in den Schatten. Damit hat einmal mehr eine einheimische Produktion beste Aussichten, Einspielergebnisse in Blockbuster-Höhen zu erreichen.
Frei nach dem Motto "Never change a winning team" scheint hier wohl das Regie-Duo Thilo Graf Rothkirch und Piet De Rycker vorgegangen sein. So griff man nicht nur erneut auf die nach wie vor immens populären Bücher von Hans De Beer zurück, auch das Autoren-Team Bert Schrockel und Thomas Wittenburg sowie zahlreiche Synchronsprecher wurden wieder engagiert. Dabei fällten die Filmemacher gleich zu Beginn eine sehr weise Entscheidung. Im Gegensatz zum Vorgänger, aber auch zu vergleichbaren Filmen wie "Felix - Ein Hase auf Weltreise" sollte eine episodenhafte Handlungsstruktur vermieden werden und stattdessen eine kinogerechte Geschichte mit entsprechender Dramaturgie erzählt werden. Dieses Mal begibt sich Lars, der kleine Eisbär, eher unfreiwillig auf eine Odyssee. Der Grund: Er will seinem Kumpel, dem Pinguin Caruso, helfen. Dieser ist nämlich von dem eisbärigen Halbstarken-Trio Kalle, Nalle und Palle verschleppt worden. Schließlich finden sich Lars, Caruso und Robbe Robby eingesperrt in einem Zug wieder, der nach Süden rast. Einige Stationen später landen die Drei schließlich auf einer eigenartigen Insel, wo sie mit merkwürdigen Tieren wie lustigen Iguanas, warmherzig-trägen Schildkröten und einem gigantischen Urzeitfisch Freundschaft schließen.
Bei "Der kleine Eisbär 2" passt einfach alles zusammen. Die kindgerechte, mit 75 Minuten auch gut konsumierbare Story, die durchaus spannend ist, aber keine wirklich richtig bösen Bösewichte besitzt und dadurch auch sanfte Gemüter nicht erschüttern wird. Zudem wird der Plot immer wieder durch witzige Einschübe aufgelockert. Zuständig hierfür sind vor allem die vier Lemminge mit ihrem wunderbaren Defätismus sowie Dirk Back, der dem liebestollen Pinguin Caruso seine charakteristisch krächzende Stimme leiht und ein köstliches Liebeslied trällern darf. Ansonsten wird Musik eher dezent eingesetzt, lediglich das bekannte Lars-Leitmotiv flackert immer wieder auf und auch der vielbeschäftigte Hollywood-Komponist Hans Zimmer, der nach "Lauras Stern" wieder von Rycker/Rothkirch engagiert wurde, hält sich zurück. Lehrreich ist der zweite Teil natürlich auch. So lernt man spielerisch Fauna und Flora der Galápagos-Inseln kennen und der kindliche Forscherdrang wird mit der fiktiven Entdeckung eines lebenden Pliosauriers gestillt. Letzterer wurde mit Hilfe modernster Computer-Technologie kreiert, während der Löwenanteil noch klassische Handarbeit ist. Der Homogenität des Films tut dies indes keinen Abbruch. Einen schönen optischen Gag leisten sich die Regisseure gegen Ende des Films, als die Kamera den Himmel über Galápagos zeigt, und während sie eine 360-Grad-Drehung vollzieht verwandeln sich die Wolken in eine Eislandschaft und wir sind wieder zurück bei Lars zu Hause. Zu guter Letzt sei noch die Synchronarbeit lobend erwähnt. Hier übertreffen sich professionelle Nachwuchssprecher wie Maximilian Artajo (Lars) oder Céline Vogt (Greta) und Comedy-Größen wie Atze Schröder, Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka (Kalle, Palle und Nalle) gegenseitig an Sprachwitz und Ausdruckskraft. Und so fühlt man sich auch schon dabei ertappt, von einem dritten Teil zu träumen. lasso.
Dem bösen Eisbär Kalle ist der trällernde Pinguin Caruso schon lange ein Dorn im Auge - er will ihn endlich loswerden. Der kleine Eisbär Lars und sein Freund Robby möchten Caruso helfen, aber stattdessen landen sie alle drei in einem Zug, der nach Süden rattert. Von der Hafenstadt aus reisen sie per Schiff über den Ozean, werden in einem Fischernetz über Bord gerissen und erreichen mit letzter Kraft den Strand einer geheimnisvollen Insel. In diesem tropischen Paradies lernen sie viele sehr seltsame und lustige Tiere kennen. Doch dann versuchen Wissenschaftler den gewaltigsten Freund zu fangen, den Lars je gehabt hat, und Lars braucht die Hilfe aller seiner Gefährten, um diesen Plan zu vereiteln.
Quelle: Warner Home Video
| Sprecher: | Maximilian Artajo | als Lars | |
|---|---|---|---|
| Céline Vogt | als Greta | ||
| Leander Wolf | als Robby | ||
| Anke Engelke | als Iguanita | ||
| Dirk Bach | als Caruso | ||
| Joy | als Maria | ||
| Atze Schröder | als Kalle | ||
| Oliver Kalkofe | als Palle | ||
| Bastian Pastewka | als Nalle | ||
| Ralf Schmitz | als Pepe | ||
| Mirco Nontschew | als Booby | ||
| Eva Mattes | als Darwina | ||
| Adak Azdasht | als Lena | ||
| Lisa Mitsching | als Pieps | ||
| Ingolf Lück | als Mika | ||
| Anke Engelke | als Frieda | ||
| Max von der Groeben | als Chucho | ||
| Britt Gülland | als Mutter | ||
| Simon Gosejohann | als Carlson | ||
| Elton | als Bill | ||
| Tetje Mierendorf | als Kapitän | ||
| Birgit Lechtermann | als Lavaechse | ||
| Lisann Lechtermann | als Leguankind | ||
| Harry Rowohlt | als George | ||
| Roberto Capitoni | als Lemming | ||
| Johann König | als Lemming | ||
| Thomas Hackenberg | als Lemming | ||
| Michael Koslar | als Lemming | ||
| Regie: | Piet De Rycker | ||
| Thilo Graf Rothkirch | |||
| Buch: | Bert Schrickel | ||
| Thomas Wittenburg | |||
| Piet De Rycker | |||
| Rolf Giesen | |||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| Nick Glennie-Smith | |||
| Produzent: | Maya Gräfin Rothkirch | ||
| Thilo Graf Rothkirch | |||
Der kleine Eisbär 2 - Die geheimnisvolle Insel (Einzel-DVD) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,85/16:9
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