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Der kleine Nick

Warmherzige Verfilmung der illustrierten Lausbubengeschichten von Jean-Jacques Sempé und René Goscinny.


Der kleine Nick (nur für den Buchhandel)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
31.07.2011

Originaltitel: Le petit Nicolas

Kinderfilm/ Abenteuer

Frankreich 2009
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Valérie Lemercier
Kad Merad
Maxime Godart

Regie: Laurent Tirard
Oetinger Media

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Der kleine Nick (nur für den Buchhandel)

Als ein Junge in der Schule erzählt, dass sich daheim alles nur noch um das Neugeborene dreht und er bald nicht mehr zum Unterricht erscheint, ist der kleine Nick ganz besonders aufgeschreckt, denn in einem Gespräch seiner Eltern hat er gehört, dass seine Mama schwanger ist. Um dem Schicksal, im Wald ausgesetzt zu werden, zu entgehen, will er sich als perfektes Kind bewähren. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann und will sogar einen Gangster anheuern, der den zukünftigen Rivalen entführen soll.

Warmherzige Realverfilmung von Jean-Jacques Sempés und René Goscinnys illustriertem Lausbubengeschichtenklassiker, der kürzlich 50. Jubiläum feierte. Der in kräftigen und lebensfrohen Farben und in stilisierter Ausstattung im Fünfzigerjahre-Stil gehaltene nostalgische Blick auf eine heile Welt wird durch Ironie gebrochen. Der von Maxime Godart in überzeugender Naivität und Frische gespielte Protagonist entspricht ebenso wie die anderen Kinderdarsteller genau den Vorstellungen der Leser. Ein Spaß für Erwachsene und Kinder.

Der kleine Nick (nur für den Buchhandel)

Warmherzige Verfilmung der illustrierten Lausbubengeschichten von Jean-Jacques Sempé und René Goscinny.

Ende der 1950 Jahre wird "Der kleine Nick" erfunden und feierte im vergangenen Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Der Ausflug in die damalige heile Kindheit einer Kleinstadt hat nichts an Reiz verloren, weckt sogar Nostalgie, ist die Zeit ohne Drogen, Migrantenprobleme und Gewalt doch endgültig vorbei. Mit "Le petit Nicolas" (so der Originaltitel) hat Präsident Nicolas Sarkozy wenig zu tun, auch wenn seine Landsleute ihn nicht gerade respektvoll so nennen und versuchten Ähnlichkeiten zu entdecken.

Aus der illustrierten Figur wird in der Realverfilmung ein richtiger Junge, der mit List und Tücke seine Eltern davon überzeugen will, dass sie sich keinen besseren Sohnemann wünschen können. Als einer von seiner Klassenkameraden erzählt, dass sich daheim alles nur um das Neugeborene dreht und er fast als lästig empfunden wird und irgendwann nicht mehr zum Unterricht erscheint, glauben alle, ihr Kumpel sei im Wald ausgesetzt. Ganz besonders Nick ist aufgeschreckt, er belauscht ein Gespräch seiner Eltern und hält danach seine Mama für schwanger, sieht sich ebenfalls schon allein im Wald herumirren. Kampflos will er seinen angestammten Platz nicht aufgeben. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann, putzt und schrubbt, dass die Tapeten von den Wänden fallen und plant, einen Gangster anzuheuern, der den zukünftigen kleinen Rivalen entführen soll. Bleibt nur die Frage des nötigen Kleingeldes.

Wie unter einem Brennglas betrachtet Laurent Tirard seinen jungen Protagonisten in Kniestrümpfen, kurzer Hose, rotem Pullunder und weißem Hemd, ein cleveres und sympathisches Kerlchen, dargestellt von Maxime Godart in überzeugender Naivität und Frische, wie die anderen Kinderdarsteller entspricht er genau den Vorstellungen der Leser. In Zeiten der globalen Krise und Unsicherheit erfüllt die dargestellte Welt vielleicht die Sehnsucht nach längst vergangener Ordnung, aber Tirard lässt leichte Ironie aufblitzen beim scheinbar rosaroten Rückblick und somit ahnen, dass nicht alles so wunderschön war, wie es auf den ersten Blick aussieht. Mit seinen kräftigen und lebensfrohen Farben, stilisierter Ausstattung im 1950er Jahre Setdesign und schicken Oldtimern nimmt "Der kleine Nick" mit seinen Lausbubenstreichen rasant die Fahrt auf in ein Reich der Fantasie und eine ferne Kindheit. Könnte gut sein, dass sich die Großen trotz Märchenhaftigkeit mehr amüsieren als die Kleinen. mk.

franz. Audiokommentar der Kinder mit deutschen Untertiteln, Making Of, Interviews, Casting, Die Streiche der Erwachsenen, Die Synchron-Kids, Trailer, Teaser, Booklet

Quelle: Oetinger Media

Darsteller:  Valérie Lemercier   als Nicks Mutter
  Kad Merad   als Nicks Vater
  Maxime Godart   als Nick
  Sandrine Kiberlain   als Lehrerin
  François-Xavier Demaison   als Hühnerbrüh
  Michel Duchaussoy   als Direktor
  Daniel Prévost   als Herr Maßbaum
  Michel Galabru   als Minister
  Anémone   als Mlle Navarin
  François Damiens   als Herr Bleder
  Louise Bourgoin   als Blumenhändlerin
  Vincent Claude   als Otto
  Charles Vaillant   als Georg
  Victor Carles   als Chlodwig
  Benjamin Averty   als Franz
  Germain Petit Damico   als Roland
  Damien Ferdel   als Adalbert
  Virgile Tirard   als Joachim
 
Regie:  Laurent Tirard  
Buch:  Laurent Tirard  
  Grégoire Vigneron  
Musik:  Klaus Badelt  
Kamera:  Denis Rouden  
Produzent:  Olivier Delbosc  
  Marc Missonnier  
 

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