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Kaufvideo
Erhältlich seit:
13.09.2010
Originaltitel: Der letzte Patriarch
Deutschland/Singapur 2010
Laufzeit: 176 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
Mario Adorf
Hannelore Elsner
Max Urlacher
Regie: Michael Steinke
polyband Medien GmbH

Mit diesem opulenten Zweiteiler machen ARD Degeto und UFA dem großen Schauspieler Mario Adorf ein würdiges Geschenk zum achtzigsten Geburtstag.
Die Rolle des Patriarchen gehört nicht erst seit "Der große Bellheim" zu Mario Adorfs Paraderollen. Als Marzipanfabrikant Konrad Hansen verkörpert er einen Tycoon am Scheideweg. Die Handlung setzt ein, als Konrad Hansen sein alteingesessenes und erfolgreiches Unternehmen an seinen Nachfolger übergibt. Dass er sich dabei nicht für seinen Erstgeborenen Sven (Kai Scheve) entscheidet, der verlässlich und genau das Stammwerk in Lübeck führt, sondern für seinen Sohn Lars (Max Urlacher), der die Expansion nach China einfädelte, ist für alle Familienmitglieder ein Schock und es kommt zum Streit. Hansen bleibt jedoch bei seinem Entschluss. Er reist mit Lars und seiner jungen Frau Valerie (Ursula Karven) nach Shanghai. Konrad Hansen interessiert allerdings weniger die Eröffnung ihrer neuen Produktionsstätte, als vielmehr der Besuch bei einem Heiler, denn er ist krank. Doch dann spielt ihm jemand eine brisante Information zu: Produktpiraten haben sein Marzipan perfekt imitiert, kennen anscheinend das streng gehütete Geheimrezept. Sein Firmen-Imperium steht plötzlich vor dem Einsturz. Mit Hilfe seiner langjährigen Freundin Ruth und des Journalisten Florian (Heio von Stetten) muss Konrad Hansen kurz vor dem Ruhestand noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um sein Lebenswerk zu retten.
Mario Adorf verkörpert auch mit beinahe Achtzig noch perfekt die Rolle des Unternehmers, der sogar in Zeiten der Globalisierung für das Wohl seiner Firma und seiner Angestellten kämpft. Dass die Figur dabei auch Schattenseiten aufweist, ist dem vielschichtigen Drehbuch von Brigitte Blobel zu verdanken; Konrad Hansen war und ist ein Filou und ein unbarmherziger Geschäftsmann. Adorf ist dann besonders überzeugend, wenn er zeigen kann, wie der Tycoon zweifelt, sich selbst in Frage stellt, über seine eigenen Fehler trauert. Ihm zur Seite steht Hannelore Elsner als zupackend-positive Modemacherin und Schäferin. Auch die weiteren Rollen sind punktgenau besetzt: Kai Scheve berührt als depressiver Sohn, Max Urlacher ist als leichtfertiger Überflieger eine Überraschung, Heio von Stetten gibt glaubhaft den Kosmopoliten. Erwähnenswert ist nicht zuletzt die Regie von Michael Steinke, der von seiner langjährigen Erfahrung mit Auslandsdrehs profitiert und mit leichter Hand bildstarke Locations und große Emotionen zusammenbringt. sw.
Konrad Hansen (Mario Adorf) ist einer vom alten Schlag: Das Herz des Patriarchen ist mindestens genauso groß wie sein Ego. Für ihn steht jedoch nicht allein die Rendite im Vordergrund, sondern auch das Wohl seiner Angestellten und die Zukunft seiner Lübecker Marzipanfabrik. Er ist es, der die Entscheidungen trifft und ist Manns genug, sich daran messen zu lassen. Wie "nebenbei" ist er zudem damit beschäftigt, seine große Familie zusammen zu halten und sein Erbe zu ordnen. Umso größer ist der Schock, als ihn die Nachricht ereilt, dass chinesische Produktpiraten die streng gehütete Rezeptur des Hansen-Marzipans perfekt imitiert haben. Wird die dreiste Fälschung das Hansen-Imperium zum Einsturz bringen und seine Familie daran zerbrechen?Mario Adorf ist einer der wenigen deutschen Darsteller von internationalem Format, der seine Film- und Bühnenrollen seit über 50 Jahren mit seinem speziellen Charisma prägt. In Der letzte Patriarch wird einmal mehr deutlich, wieso der Begriff Charakterdarsteller für ihn allein erfunden worden sein dürfte!
Quelle: polyband
| Darsteller: | Mario Adorf | als Konrad Hansen | |
|---|---|---|---|
| Hannelore Elsner | als Ruth Buchleitner | ||
| Max Urlacher | als Lars Hansen | ||
| Kai Scheve | als Sven Hansen | ||
| Ursula Karven | als Valerie Hansen | ||
| Heio von Stetten | als Florian von Wachsmuth | ||
| Julia Richter | als Britta | ||
| Anian Zollner | als Tilmann | ||
| Tina Bordihn | als Maja Hansen | ||
| Li Lin Wong | als Chang Suong | ||
| Tan Kheng Hua | als Chang Mei Jing | ||
| Jason Chan | als Chang Tao | ||
| Bill Teoh | als Dr. Hu | ||
| Irene Rindje | als Sekretärin Röschen | ||
| Volker Kraeft | als Anwalt Lüders | ||
| Niklas Fastrich | als Jacob | ||
| Harald Maack | als Bankdirektor | ||
| Eric Langner | als Dr. Hauke Petersen | ||
| Reinhard Krökel | als Hinnerk Johannsen | ||
| Christoph Tomanek | als Ole | ||
| Regie: | Michael Steinke | ||
| Buch: | Brigitte Blobel | ||
| Musik: | Robert Schulte-Hemming | ||
| Jens Langbein | |||
| Kamera: | Dieter Sasse | ||
| Produzent: | Norbert Sauer | ||
Sprachen: Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 1:1,78/16:9
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Ihre großen funkelnden Augen und die Katzenhaftigkeit ihrer geschmeidigen Bewegungen machten sie zu einer der sinnlichsten...