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Kaufvideo
Originaltitel: The Love Letter
USA 1999
Laufzeit: 84 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Kate Capshaw
Blythe Danner
Ellen DeGeneres
Regie: Peter Chan
Paramount Home Entertainment

Ähnlich wie bei Kevin Costners melodramatischen (und erfolgreichen) Liebesdrama "Message in a Bottle" spielt auch in Dreamworks' romantischer Komödie "Der Liebesbrief" ein anonymer Liebesbrief eine zentrale Rolle. Kate Capshaw - vor allem als Mrs. Steven Spielberg bekannt - übernimmt nicht nur die Hauptrolle in dem braven Filmerlebnis, sie zeichent auch als Coproduzentin verantwortlich.
Was geschieht, wenn verschiedene Bewohner eines verschlafenes Städtchen im idyllischen Neu England glauben, nur sie kämen jeweils als Empfänger für einen mysteriösen anonymen Liebesbrief in Frage, und mutmaßen, wer der Verfasser sein könnte? Ein guter Aufhänger, mit der sich die zuckersüße Romanzenkonfektion von Peter Chan leider nur vorübergehend beschäftigt und in Folge allzu viele komödiantische Möglichkeiten verschenkt. Hongkong-Regisseur Chan, der viel Kritikerlob für sein Maggie-Cheung-Vehikel "Hongkong Love Affair" einstreichen konnte, gibt mit der Verfilmung des Drehbuchs von Maria Maggenti ("Two Girls in Love"), das auf dem Roman von Catherine Schine basiert, sein Hollywood-Debüt und beweist, daß er sein Handwerk beherrscht. Einen eigenen Stempel kann er dem flotten Filmchen aber nicht aufdrücken.
Kate Capeshaw spielt die geschiedene 40jährige Buchladenbesitzerin Helen, die seit geraumer Zeit enthaltsam ist. Für den Sommer beschäftigt sie neben ihrer Assistentin Janet (Ellen DeGeneres) die beiden College-Studenten Johnny (Tom Everett Scott aus "That Thing You Do") und Jennifer (Julianna Nicholson). Als Helen einen Liebesbrief ohne Anrede und Unterschrift entdeckt, nimmt sie an, er sei für sie bestimmt. Zwei Kandidaten kommen in Frage. Zum einen der 20 Jahre jüngere Johnny und der gleichaltrige Feuerwehrmann George (Charmebolzen Tom Selleck), der seit ihren gemeinsamen Schultagen für Helen entflammt war. A la Mrs. Robinson in "Die Reifeprüfung" beginnt Helen eine Affäre mit dem jungen Mann, der seinerseits glaubt, Helen hätte den Brief für ihn geschrieben. In Folge gerät die schriftliche Liebeserklärung von einer Hand in die nächste, ohne genügend von der an sich möglichen Verwirrung zu stiften. Gegen Ende treten Helens Mutter (Blythe Danner) und Großmutter (Gloria Stuart) auf den Plan und werfen ein neues Licht auf die Geschehnisse.
Nicht nur besitzt Helen gleich Meg Ryan in "E-Mail für Dich" einen Buchladen, sondern wie es Nora Ephron in ihren Komödie etabliert hat, wird auch hier auf einen Golden-Oldie-Soundtrack (Roy Orbison, Louis Armstrong etc.) gesetzt, der unfehlbar die jeweilig angebrachten Emotionen musikalisch ans Publikum zu bringen versteht. Im Gegensatz zu Ephronschen Liebeskomödien werden hier jede Menge derbe Profanitäten geäußert, etliche Sexszenen angedeutet und selbst eine lesbische Affäre impliziert: Könnte die heile Welt des Apfelkuchen-Landes womöglich erwachsen werden? Kaum, denn die rassigen Elemente wirken von "Friends" oder "Ally McBeal" abgekuckt, während Chan das fiktive Städtchen und Umgebung pittoresk in bester "Seite an Seite"-Manier in Szene setzte. Woran es " Der Liebesbrief" allerdings mangelt, ist jene Starpower, die laue Lüftchen wie diese in obere Chartregionen tragen können. ara.
Von einem Starensemble brillant gespielt, überzeugt 'Der Liebesbrief' als eine unwiderstehliche Mischung aus Charme, Witz und Romantik!
In dem verschlafenen Städtchen Loblolly by the Sea in Neuengland ist ein Brief eingetroffen, der das Leben der Bevölkerung gründlich durcheinanderbringt. Es handelt sich um einen Liebesbrief - leidenschaftlich, sinnlich ... und anonym. Während der Brief von Hand zu Hand wandert, betrachten die Einwohner der kleinen Stadt einander plötzlich mit neu erwachtem Interesse und fragen sich, für wenn der Brief wohl bestimmt sein mag und von wem er stammt.
Wild entschlossen, den Autor des Briefes zu finden, begibt sich Helen MacFarquahr (Kate Capshaw) auf die Suche und schlägt damit ein neues Kapitel in ihrem Leben auf. Dabei spielen plötzlich zwei völlig unterschiedliche Männer eine Rolle: George (Tom Selleck), ein alter Freund aus ihrer Vergangenheit, und Johnny (Tom Everett Scott), ein junger Mann, der ganz entschieden Teil ihrer Gegenwart ist. Völlig unerwartet entwickelt eine geheimnisvolle Liebesbotschaft die Macht, ungeahnte Geheimnisse an den Tag zu bringen und hinterläßt eine Spur von wunderbaren Überraschungen, während sie das ganze Städtchen auf den Kopf stellt.
Quelle: Paramount
| Darsteller: | Kate Capshaw | als Helen | |
|---|---|---|---|
| Blythe Danner | als Lillian | ||
| Ellen DeGeneres | als Janet | ||
| Geraldine McEwan | als Miss Scattergods | ||
| Julianne Nicholson | als Jennifer | ||
| Tom Everett Scott | als Johnny | ||
| Tom Selleck | als George | ||
| Gloria Stuart | als Eleanor | ||
| Bill Buell | als Officer Dan | ||
| Alice Drummond | als Postangestellter | ||
| Regie: | Peter Chan | ||
| Buch: | Maria Maggenti | ||
| Musik: | Luis Enrique Bacalov | ||
| Kamera: | Tami Reiker | ||
| Produzent: | Sarah Pillsbury | ||
| Midge Sanford | |||
| Kate Capshaw | |||
Der Liebesbrief in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Dänisch, Engl. f. Hörg., Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Kinotrailer, Outtakes
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