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Der Löwe von Babylon

Im Orient angesiedelte Karl-May-Verfilmung aus den späten fünfziger Jahren, die versuchte, an den Erfolg des zuvor gedrehten "Die Sklavenkarawane" anzuschließen.


Der Löwe von Babylon

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Erhältlich seit:
27.04.2012

Originaltitel: Der Löwe von Babylon

Abenteuer

BRD/Spanien 1959
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 6

Helmut Schneider
Georg Thomalla
Theo Lingen

Regie: Johannes Kai, ...
Spirit Media

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Der Säfir ist ein reicher orientalischer Beamter, der sein Vermögen dem Waffenschmuggel verdankt. Seine beiden angeblichen Kinder Säfa und Ikbal sind in Wirklichkeit Tochter und Sohn des Polizeihauptmanns Dosorza, dessen Frau vor knapp zwei Jahrzehnten von den Schmugglern überfallen und getötet wurde. Ikbal wird vom Säfir zur Teilnahme an verbrecherischen Aktivitäten verleitet, weigert sich aber, als er sich in die Kaufmannstochter Irida verliebt. Bald treten auch Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar auf den Plan und legen dem Säfir das Handwerk.

Nach dem Erfolg des ersten Karl-May-Farbfilms "Die Sklavenkarawane" gedrehtes Abenteuer, in dem erneut Spanien für den Orient einstehen darf. Mit Ausnahme des Helden Kara Ben Nemsi, der nun von Helmuth Schneider gespielt wurde, wurden die Hauptfiguren von den gleichen Schauspielern verkörpert. Für die Regie der deutschen Fassung war Johannes Kai zuständig, der ansonsten vor allem als Drehbuchautor ("Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett") tätig war. An den Kinokassen weniger erfolgreich als der Vorläufer, kann "Der Löwe von Babylon" zumindest für sich in Anspruch nehmen, der erste Karl-May-Film zu sein, der im deutschen Fernsehen gezeigt wurde.

Säfir - scheinbar ein biederer Beamter - verdankt seinen Reichtum in Wirklichkeit einem einträglichen Schmugglergeschäft. Auch vor Mord schreckt er nicht zurück. In seinem Palast am Euphrat wohnen auch die junge Säfa und ihr Bruder Ikbal. Beide halten Säfir für ihren Vater, in Wahrheit sind die beiden jedoch die Kinder des Polizeihauptmanns Dosorza. Ihre Mutter wurde vor 20 Jahren bei einem Überfall der Schmuggler getötet und die Kinder entführt. Dosorza hält beide für tot. Die üblen Machenschaften Säfirs bringen Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar auf den Plan. Schnell müssen sie erfahren, dass sie es mit einem heimtückischen Gegner zu tun haben...

Quelle: Spirit Media

Darsteller:  Helmut Schneider   als Kara Ben Nemsi
  Georg Thomalla   als Scheich Hadschi Halef Omar
  Theo Lingen   als Sir David Lindsay
  Fernando Sánchez   als Prof. Ignaz Pfotenhauer
  Mara Cruz   als Säfa
  Rafael Luis Calvo   als Schmugglerbandenchef Säfir
  Pilar Cansino   als Irida
  Pedro Gimenez   als Säfas Bruder Ikbal
  Fernando Sancho  
 
Regie:  Johannes Kai  
  Ramón Torrado  
Buch:  Johannes Kai  
Kamera:  Ricardo Torres  
Produzent:  Heinz Neubert  
  Jesús Saiz-Fernandez  
 

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