DVD Leihvideo

Der Mann, der niemals lebte

Packender Politthriller über einen CIA-Agenten, der einen Topterroristen in Jordanien vermutet und zwischen alle Stühle gerät.


Der Mann, der niemals lebte

Leihvideo

Start: 20.03.2009

Originaltitel: Body of Lies

Thriller/ Action

USA 2008
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 16

Russell Crowe
Leonardo DiCaprio
Mark Strong

Regie: Ridley Scott
Warner Home Video

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(2 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 

Ferris erhält eine neue Identität (Foto: Warner) Großansicht

Ferris erhält eine neue Identität (Foto: Warner)

"Vertraue niemandem" heißt das Motto dieses Hochdruck-Thrillers über Drähtezieher und Bombenbauer, Strategen und Frontkämpfer. Nach "American Gangster" inszeniert Ridley Scott erneut spektakuläres Kino - lebendig und doch auch tödlich, mit zwei Stars, die Charisma und Klasse dynamisch ausspielen. Zum vierten Mal von seinem Lieblingsregisseur geführt, spielt Russell Crowe Ed Hoffman, der für die CIA Pläne gegen den Terror entwirft und sie meisterlich manipulierend umsetzt.

Er ist der Verbindungsmann für Roger Ferris (Leonardo DiCaprio), der beim Geheimeinsatz in Jordanien den Kopf hinhalten muss, wenn Hoffman Figuren bei seinen Planspielen verrückt oder über die Klinge springen lässt. Fehler quittiert Hoffman mit Schulterzucken, Ferris aber bezahlt sie mit dem Leben.

Kann Ferris Hani trauen? (Foto: Warner) Großansicht

Kann Ferris Hani trauen? (Foto: Warner)

Lügen ist Pflicht

Er soll Ali Saleem, die neue Führungsfigur der Terrorszene, aus der Reserve locken - mit einer fiktiven Organisation aus Heiligen Kriegern, die dem Phantom blutige Konkurrenz macht. Eine verdeckte Operation, für die Ferris jeden belügen muss. Auch den örtlichen Geheimdienstchef, dessen Unterstützung er braucht.

Schon Tony Scott gelang mit "Spy Game" ein starker Reißer über den Mehrfrontenkrieg amerikanischer Agenten. Bruder Ridley legt die Latte noch höher mit einem cleveren, intensiven Thriller, der seine Schauplätze so schnell wechselt wie sein Held die Identitäten. Der Action mit Anspruch verbindet und seine schauspielerischen Schwergewichte kollidieren lässt, auch wenn sie manchmal tausende Kilometer voneinander trennen.

In "Der Mann, der niemals lebte" geht es um eine perfekte Illusion. Darauf versteht sich Hollywood, wie hier explosiv zu sehen ist.

Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Er bewährt sich in Situationen, in denen das Leben eines Menschen nicht mehr wert ist als die Information, die man aus ihm herausholt. Bei seinen weltweiten Einsätzen im Spannungsfeld zwischen dem Nahen Osten und Washington hängt Ferris Leben oft von der Stimme am anderen Ende einer abhörsicheren Telefonverbindung ab: Sie gehört dem mit allen Wassern gewaschenen CIA-Agenten Ed Hoffman (Russell Crowe). Hoffman führt seinen Krieg per Laptop im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses: Er jagt eine neue Leitfigur der Terrorszene, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht und dabei selbst dem ausgeklügelsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlägt. Um diesen Terroristen aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in dessen finstere Welt einschleusen. Doch je näher er sich an sein Ziel heranarbeitet, desto deutlicher spürt er: Vertrauen ist ein äußerst gefährlicher Luxus aber auch seine einzige Chance, diesen Einsatz zu überleben.

Quelle: Warner Home Video

Mann, der niemals lebte

Regie:  Ridley Scott  
Buch:  William Monahan  
Musik:  Marc Streitenfeld  
Kamera:  Alexander Witt  
Produzent:  Ridley Scott  
  Donald de Line  
 
Darsteller:  Russell Crowe   als Ed Hoffman
  Leonardo DiCaprio   als Roger Ferris
  Mark Strong   als Hani
  Golshifteh Farahani   als Aisha
  Oscar Isaac   als Bassam
  Ali Suliman   als Omar Sadiki
  Alon Aboutboul   als Al-Saleem
  Vince Colosimo   als Skip
  Simon McBurney   als Garland
  Mehdi Nebbou   als Nizar
  Michael Gaston   als Holiday
  Kais Nashif   als Mustafa Karami
  Jamil Khoury   als Marwan

Avatar-Upgrade für Robin Hood

Haste mal acht Millionen? Ridley Scott bettelt um ein 3D-Upgrade für Robin Hood.

Russell Crowe hat den Bogen raus: Als "Robin Hood" streitet er erneut für Ridley Scott. (Foto: Universal) Großansicht

Russell Crowe hat den Bogen raus: Als "Robin Hood" streitet er erneut für Ridley Scott. (Foto: Universal)

Sie sind alte Freunde, legendäre Kinovisionäre und liefern sich seit Jahrzehnten ein Wettrüsten um den fettesten Eintrag in der Filmgeschichte: Ridley Scott punktet mit u.a. "Alien", "Blade Runner", "Thelma & Louise" und "Gladiator". Der andere, James Cameron, hat beispielsweise "Terminator", "Aliens - Die Rückkehr", "Titanic" und zuletzt "Avatar - Aufbruch nach Pandora" auf der Uhr. Mit letzterem hat Cameron seinen Kumpel Ridley mächtig beeindruckt. 3D macht Laune und die Kinokassen voll. Deshalb will Ridley Scott nachziehen und seine "Robin Hood"-Version mit Russell Crowe in 3D konvertieren lassen.

Damit das klappt, müssten die Universal Studios noch mal acht Millionen Dollar extra springen lassen. Ein Klacks eigentlich angesichts der Gesamtkosten. Bisher hat Ridley Scott für "Robin Hood" schlanke 200 Mio. Dollar im Sherwood Forest verbraten. Neben Russell Crowe halten dort übrigens G.I. Siena Miller und Ober-Elbin Cate Blanchett die Personalkosten hoch. Diese Starpower, das legendäre Thema, der große Name des Regisseurs und der 3D-Erfolg von "Avatar" sollten genügen, um den Studiobossen die paar Extrabucks aus dem Kreuz zu leiern. Damit "Robin Hood" seine Pfeile gefühlsecht durch die Kinosäle schießen kann.

Russell Crowe als 3D-"Robin Hood": Der grüne Guerilla soll wie der blaue Avatar die Welt erobern

Vermutlich ist Scott nicht der einzige Regisseur, der zur Zeit treuherzig sein Studio um 3D anhaut - alle wollen mit der neuen Technik auf die Leinwand. "Robin Hood" dürfte aber auch ohne 3D-Upgrade ein Hit werden. Schließlich kennt das Gespann Ridley Scott/Russell Crowe keine Mißerfolge: "Gladiator", "Ein gutes Jahr", "American Gangster" und "Der Mann, der niemals lebte" waren allesamt Kassenschlager.

 

Der Mann, der niemals lebte in der Fotoshow

Werbung

 

Fassungen

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Russell Crowe

Skeptisch wie Bogart, rabiat, hartnäckig, energisch, lakonisch, verschlossen: Ein sensibler Einzelgänger mit rauer Schale und einem Hang zum ...

 

Star

Leonardo DiCaprio

Sein Jubelruf "Ich bin der König der Welt" in "Titanic", dem erfolgreichsten Film aller Zeiten, erwies sich als prophetisch. ...