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Kaufvideo
Erhältlich seit:
20.03.2009
Originaltitel: Body of Lies
USA 2008
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 16
Russell Crowe
Leonardo DiCaprio
Mark Strong
Regie: Ridley Scott
Warner Home Video Germany

Actionreicher Antiterrorthriller um Spionagespiele des CIA im Mittleren Osten, hochkarätig besetzt und visuell virtuos von Ridley Scott ("American Gangster") inszeniert.
Geballtes Talent fand sich für das ambitionierte Projekt, dem Publikum, die bislang zumeist eher zurückhaltend aufgenommene Thematik von globaler Terrorismusbekämpfung schmackhaft zu machen. Das Drehbuch adaptierte -basierend auf dem Roman von "Washington-Post"-Kolumnist David Ignatius -Oscar-Preisträger William Monahan ("The Departed") mit Augenmerk auf Authentizität. Und mit Leonardo DiCaprio und Russell Crowe (seine nunmehr vierte Arbeit mit Scott) tummeln sich zwei Schauspieler der Superlative vor der Kamera des dreifach Oscar-nominierten Regieveteranen. Seinem Stil, mit Hilfe von Aufnahmekniffen, Schnitt, Sound und Score ein Maximum von Intensität und Dringlichkeit zu vermitteln, bleibt Scott treu. So fühlt man sich wie bei seinem aufwühlenden Kriegsdrama "Black Hawk Down" mitten ins explosive Geschehen, das zwischen "Syriana" und "München" anzusiedeln ist, hinein versetzt.
Der arabisch sprechende Agent Roger Ferris (DiCaprio) ist ein abgebrühter Antiterrorspezialist. Während er vor Ort im Mittleren Osten Informationen aufspürt, sich ins Gefecht stürzt und auch schon mal eine spontane Exekution vornehmen muss, leitet sein Divisionsvorgesetzter Ed Hoffman (Crowe) die Missionen fast ausschließlich per Handy und am Satellitenbildschirm. (Dies ist einer der Schwachpunkte, da es nicht sonderlich aufregend ist, die wiederholten Telefonkonversationen der beiden zu verfolgen, selbst wenn dies mit noch so viel nuanciertem Emotionsspiel versehen wird.) Dabei hat der bebrillte und bierbäuchige Familienvater und Bürokrat (Crowe legte wie zuvor für "The Insider" rund 50 Pfund zu) trotz seiner umgänglichen Art, nicht die geringsten Skrupel das Leben Unschuldiger zu opfern, sofern er sich davon einen Vorteil verspricht. Um den Führer einer besonders gefährlichen Terroristenorganisation zu überführen, arbeiten sie mit dem jordanischen Geheimdienst unter der Leitung des charismatischen Hani Salam. Mark Strong stellt in dieser Rolle mit einer faszinierenden Performance sogar seine Kostars in den Schatten. Gleichzeitig gründen Ferris und Hoffman eine Scheinorganisation und nebenher verliebt sich Ferris in die palästinensische Krankenschwester Aisha (Golshifteh Farahani). Ihr Kidnapping treibt die ohnehin brisante Action auf die fieberhafte Spitze.
Protagonist DiCaprio wandelt auf den Spionage-Spuren von Jason Bourne, denn auch er kann seiner eigenen Geheimorganisation nicht völlig vertrauen und seine Kampfeinsätze gestalten sich knochenbrecherisch realistisch. In diese Kategorie fallen auch die Folterszenen, die dermaßen an die Nieren gehen, dass mancher Zuschauer lieber die Augen schließen wird. Auch Ridley Scotts Version der Terroristenbekämpfung tut sich in den USA schwer, das ganz breite Publikumsinteresse zu wecken und verfehlte am Startwochenende die Spitze der Kinocharts, so dass ein Blockbuster um den Antiterrorkrieg weiterhin so flüchtig bleibt wie Osama Bin Laden. ara.
Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Er bewährt sich in Situationen, in denen das Leben eines
Menschen nicht mehr wert ist als die Information, die man aus ihm herausholt. Bei seinen weltweiten Einsätzen im Spannungsfeld
zwischen dem Nahen Osten und Washington hängt Ferris Leben oft von der Stimme am anderen Ende einer abhörsicheren Telefonverbindung
ab: Sie gehört dem mit allen Wassern gewaschenen CIA-Agenten Ed Hoffman (Russell Crowe). Hoffman führt seinen Krieg per Laptop im
Wohnzimmer eines Einfamilienhauses: Er jagt eine neue Leitfigur der Terrorszene, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht
und dabei selbst dem ausgeklügelsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlägt. Um diesen Terroristen aus der
Reserve zu locken, muss Ferris sich in dessen finstere Welt einschleusen. Doch je näher er sich an sein Ziel heranarbeitet, desto
deutlicher spürt er: Vertrauen ist ein äußerst gefährlicher Luxus aber auch seine einzige Chance, diesen Einsatz zu überleben.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Russell Crowe | als Ed Hoffman | |
|---|---|---|---|
| Leonardo DiCaprio | als Roger Ferris | ||
| Mark Strong | als Hani | ||
| Golshifteh Farahani | als Aisha | ||
| Oscar Isaac | als Bassam | ||
| Ali Suliman | als Omar Sadiki | ||
| Alon Aboutboul | als Al-Saleem | ||
| Vince Colosimo | als Skip | ||
| Simon McBurney | als Garland | ||
| Mehdi Nebbou | als Nizar | ||
| Michael Gaston | als Holiday | ||
| Kais Nashif | als Mustafa Karami | ||
| Jamil Khoury | als Marwan | ||
| Regie: | Ridley Scott | ||
| Buch: | William Monahan | ||
| Musik: | Marc Streitenfeld | ||
| Kamera: | Alexander Witt | ||
| Produzent: | Ridley Scott | ||
| Donald de Line | |||
Der Mann, der niemals lebte (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Audiokommentar, Featurette, Making of, Entfallene Szenen
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