Oscar-gekröntes Westernepos über US-Offizier, der bei den Indianern seine wahre Bestimmung findet.
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Lt. Dunbar freundet sich mit den Sioux an (Foto: Constantin)
Lt. Dunbar freundet sich mit den Sioux an (Foto: Constantin)
Angewidert vom Bürgerkrieg lässt sich Lt. John Dunbar (Kevin Costner) an den äußersten westlichen Posten versetzen. Nach Monaten der Einsamkeit macht Dunbar Bekanntschaft mit den Sioux, in deren Kreis er immer mehr von den Werten wiederfindet, die er in der weißen Zivilisation vermisst hat.
Dunbar lernt die Lakota-Sprache, nimmt an der Büffeljagd teil und verliebt sich in die Halbindianerin "Steht mit einer Faust" (Mary McDonnell). Als die Lakota in ihr Winterlager aufbrechen, kehrt Dunbar ein letztes Mal zu seinem Posten zurück.
US-Soldaten nehmen ihn gefangen und wollen ihn als Verräter vor ein Kriegsgericht stellen. Die Lakota befreien Dunbar. Dennoch naht die Zeit des Abschieds.
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Der Wilde Westen kann so schön sein (Foto: Constantin)
Der Wilde Westen kann so schön sein (Foto: Constantin)
Goldene Belohnung
Mit sieben Oscars wurde Kevin Costner für den Mut belohnt, trotz aller Cassandrarufe einen dreistündigen Western der Superlative zu drehen. Sein Plädoyer gegen den - im Western bislang schöngefärbten - Völkermord an den Indianern ist ein seltenes Beispiel für überwältigendes Kino von epischer Breite.
Die Entscheidung, die Sioux-Rollen mit echten Indianern zu besetzen und mehr als ein Drittel des Films in der Stammessprache Lakota zu drehen, hat Costner weltweit die Anerkennung der Kritiker und die Begeisterung der Zuschauer eingebracht.