VHS Leihvideo

Der Onkel vom Mars

Turbulente mit einer Menge Slapstick und Spezialeffekten angereicherte Adaption einer Sixties-SF-Fernsehserie.


Der Onkel vom Mars

Leihvideo

Erhältlich seit:
25.11.1999

Originaltitel: My Favorite Martian

Komödie/ Science Fiction

USA 1999
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 6

Christopher Lloyd
Jeff Daniels
Elizabeth Hurley

Regie: Donald M. Petrie
Walt Disney Studios Home Entertainment

Bild 1 von 5

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Der Onkel vom Mars

Ein Bruchpilot vom Mars landet am Strand von Santa Barbara. Der TV-Reporter Tim O'Hara wittert in dem Fremden die Story seines Lebens. Der Mutant darf es sich bei ihm zu Hause gemütlich machen, während O'Hara ihn heimlich filmt. Doch leider sind die beiden zwielichtigen Alien-Wissenschaftler Coley und Armitan dem Marsianer ebenso auf der Spur wie Tims hübsche Kolleginnen. Und obendrein steht auch noch der atomare Selbstzerstörungsmechanismus des interstellaren Raumgleiters kurz vor der Zündung...

Der Family-Entertainment-Experte Donald Petrie ("Ein verrücktes Paar", "Richie Rich") erzählt diesen aufwendigen Fantasy-Film zwar kindgerecht vorhersehbar, dank der phantasievollen Tricks und der gelungenen Gags dürfte diese Leinwand-Adaption der gleichnamigen 60er-Jahre-TV-Serie jedoch auch vielen Erwachsenen ungetrübtes Vergnügen bereiten. Christopher Lloyd ("Zurück in die Zukunft") legt seinen Titelpart als liebenswerten Schussel an und hat damit die Sympathien ebenso auf seiner Seite wie Jeff Daniels ("Dumm und dümmer") als notorischer Verlierer und Gernegroß.

Der Onkel vom Mars

Aus alt mach neu - ein Hollywood-Trend, der nicht abreißen will. Nach "Star Trek" und "Lost In Space" wurde nun mit "Mein Onkel vom Mars" eine weitere Science-fiction-Fersehserie der 60er Jahre für die große Leinwand adaptiert. Christopher Lloyd muß in der einst von Ray Walston gespielten Titelrolle des liebenswerten Außerirdischen allerdings nicht zurück in die Zukunft, sondern auf seinen Heimatplanten Mars gelangen. "Dumm und Dümmer"-Spezialist Jeff Daniels mimt den Erdling, der dem exzentrischen Außerirdischen bei dieser Mission behilflich ist. In erster Linie peilt die mit Spezialeffekten im Stile von "Men In Black" aufgepeppte Disneykomödie Babyboomer im Nostalgiefieber und ein sehr junges Publikum an. Am amerikanischen Boxoffice geht die Rechnung zumindest bedingt auf.

Der arbeitslose TV-Journalist Tim O'Hara traut seinen Augen nicht, als er Zeuge einer Ufo-Bruchlandung wird. Der gestrandete Außerirdische nimmt alsbald menschliche Form, abgesehen von zwei einfahrbaren Kopfantennen, an und quartiert sich ungebetener Weise beim nichtsahnenden Tim ein. Nach kurzer, jedoch turbulenter Kennenlernphase werden die beiden zu besten Freunden, und es gilt das Raumschiff von "Onkel Martin" zu reparieren, damit er nach Hause zurückkehren kann. Als hinderlich erweisen sich dabei schwarzgekleidete Sicherheitsbeamten, was in einer unterhaltsam-actionreichen Fluchtfahrt der beiden auf Miniaturformat geschrumpften Häscher durchs Kanalisationssystem gipfelt, die in einer Toilette mit ekliger Zugabe endet. Während sich Onkel Martin zwar auch für die Damenwelt interessiert und ihm ein kurzer Flirt mit einer Nachbarin gegönnt wird, ist es Tim, der gleich von zwei Damen umschwirrt wird: von der braven Kamerafrau Lizzie (unscheinbar: Daryl Hannah) und der biestigen Fersehmoderatorin Brace (Elizabeth Hurley ist sich nicht zu schade, in die Rolle der unsympathischen Quenglerin zu schlüpfen), die sich tatsächlich lediglich für seine Videoaufnahmen des marsianischen "Verwandten" interessiert.

Regisseur Donald Petrie ("Der dritte Frühling") inszenierte den slapstickangereicherten Spaß im Stile einer ausgedehnten Sitcom mit beachtlich gelungenen Effekten. So kommt man vor allem in den Genuß von Martins silbernem Raumanzug Zoot, der spricht, schäkert, das Tanz(hosen)bein schwingt und dem in der Sidekick-Rolle die besten Onelinern auf den, ähem, Leib geschrieben wurden. In der Slapstick-Abteilung wird Tim kurzfristig mit marsianischen Fangarmen ausgestattet, und Onkel Martin fällt aufgrund einer Depression buchstäblich auseinander. Des weiteren wartet diese familienfreundliche Adaption mit den üblichen Komödien- und Actionelementen auf, die allesamt durchaus Unterhaltungspotential besitzen. Fraglich ist nur, inwiefern sich dieser Besucher vom Mars gegen die Starpower-Schwergewichte made in Hollywood durchsetzen können wird, wenn er im Frühsommer u. a. gegen Robert De Niro in "Reine Nervensache" und "Die Mumie" antritt. ara.

Darsteller:  Christopher Lloyd   als Onkel Martin
  Jeff Daniels   als Tim O'Hara
  Elizabeth Hurley   als Brace Channing
  Daryl Hannah   als Lizzie
  Wallace Shawn   als Dr. Edward Coleye
  Christine Ebersole   als Lorelei Brown
  Michael Lerner   als Mr. Channing
  Ray Walston   als Armitan
 
Regie:  Donald M. Petrie  
Buch:  Sherri Stoner  
  Deanna Oliver  
Musik:  John Debney  
  Danny Elfman  
Kamera:  Thomas E. Ackerman  
Produzent:  Jerry Leider  
  Robert Shapiro  
  Marc Toberoff  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Christopher Lloyd

Ihn könnte man als Erzkomödianten bezeichnen: Christopher Lloyd, Jahrgang 1938, verkörpert quirlige, ausgeflippte, schräge und...

 

Star

Jeff Daniels

Seine Entdeckung verdankt er Milos Forman mit "Ragtime", seinen Durchbruch Woody Allen, der ihn in "The Purple Rose of Cairo" in der...