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Der Pakt - The Covenant

Fantasythriller über vier junge Männer, deren Familienerbe, übernatürliche Kräfte, von einem machtgierigen Rivalen begehrt wird.


Der Pakt - The Covenant

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Erhältlich seit:
22.05.2007

Originaltitel: The Covenant

Thriller

USA 2005
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16

Steven Strait
Sebastian Stan
Laura Ramsey

Regie: Renny Harlin
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Regisseur Renny Harlin ("Exorzist: Der Anfang") schickt seine übernatürlich gut aussehenden Darsteller auf einen ebenso düsteren wie steinigen Weg der Adoleszenz.

Die Freundschaft der vier Hexer von Ipswich wird mit dem Erscheinen von Chase auf eine harte Probe gestellt (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Die Freundschaft der vier Hexer von Ipswich wird mit dem Erscheinen von Chase auf eine harte Probe gestellt (Foto: Sony Pictures)

Sie sind jung, schön und reich. Zudem sind sie sportlich, beliebt und haben nur Unsinn im Kopf: Caleb, Pogue, Reid und Tyler - allesamt Prototypen des unbedarften Oberschicht-Studenten. Wenn da nicht ihre verborgenen Superkräfte wären. Doch dass sich hinter den blendenden Fassaden der vier Freunde ein abnormales Geheimnis verbirgt, merkt niemand aus ihrem partywütigen Umfeld.

Wäre ja noch schöner. Schließlich ist es der Pakt des Schweigens, der ihre übernatürlich begabte Zunft seit mehr als 300 Jahren beschützt. Damit allerdings ist es bald vorbei. Kurz bevor Caleb (Steven Strait) sein 18. Lebensjahr erreicht und automatisch seine Mächte potenziert, gerät das sorglose Dasein in der amerikanischen Kolonie Ipswich aus den Fugen.

Ein Mitschüler stirbt, Calebs Freundin (Laura Ramsey) leidet unter fürchterlichen Albträumen und das bis dato unzertrennliche Band zwischen den vier Jung-Magiern droht unter wachsender Missgunst und Eifersucht zu zerreißen. Und dann wäre da noch Chase, der neue Schüler...

Chase fordert die anderen Jungs heraus (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Chase fordert die anderen Jungs heraus (Foto: Sony Pictures)

Son of a witch!

Nomen est omen, lautet ab sofort die Devise. Denn wie sich herausstellt, ist Chase gekommen, um Jagd auf die anderen zu machen. Auch er ist mit übernatürlichen Genen gesegnet und will diese nun nutzen, um sich in alter Highlander-Manier der Kräfte seiner Gegner zu bemächtigen.

Der Kampf Gut gegen Böse beginnt. Und zwar in düster-eleganter MTV-Ästhetik, versehen mit diversen Spezialeffekten und unterlegt mit treibendem Brachialrock à la White Zombie. Am Ende hat jeder einzelne der fünf jugendlichen Heißsporne seine Lektion gelernt. Und die hat eine simple Formel: Magie ist wie eine Droge. Je mehr man sie nutzt, desto abhängiger wird man von ihr. Und desto selbstzerstörerischer wirkt sie.

Der Pakt - The Covenant

Während der weibliche "Hexenclub" schon seit Jahren pausiert, zelebriert ein Quartett von privilegierten Wonderboys die im Stammbaum begründeten Superkräfte.

Kurz vor Weihnachten, wenn Vermummen saisonbedingt unerlässlich ist, sorgt das finnische Schlitzohr Renny Harlin für Kontrastprogramm. In seinem 12. US-Film sind die Cinemascopebilder besetzt von athletischen Jungmännern, die Muskeln und Waschbrettbäuche präsentieren wie auch von attraktiven Teenqueens, die von einer Model- oder Filmkarriere träumen. "Der Pakt" ist heißes Zielgruppenkino, das sich seine Fans mit beachtlichen Oberflächenreizen erobern wird, während der narrative Rahmen nicht mehr als Begleitmusik bleibt. Schauplatz des Skripts von J. S. Cardone ("The Forsaken - Die Nacht ist gierig") ist das postsommerliche Neuengland. Hier lag vor Jahrhunderten das Epizentrum der Hexenjagd, hier schlossen fünf Familien einen Eid, ihre übernatürlichen Kräfte geheim zu halten und nicht zu missbrauchen. Eine Familie wurde schließlich geächtet, weil sie nach größerer Macht strebte. Jedem jüngsten männlichen Nachkommen dieser Clans wird im Drehbuch eine Rolle zugewiesen. Dabei bleibt es kein großes Geheimnis, wer der dunklen Seite verfallen sein könnte. Zwar gibt es leichte Spannungen unter den Freunden Caleb, Pogue, Reid und Tyler, doch das Quartett trägt das Erbe der vier pakttreuen Familien, womit die Bedrohung von außen kommt. Chase ist der Neue an der noblen Spenser Academy, kann es in puncto Selbstbewusstsein auf Anhieb mit Caleb (Steven Strait) aufnehmen, der den "Lost Boys" mit Verantwortungsbewusstsein vorsteht. Sarah ist der frisch an die Schule gewechselte Beautyimport, der zur blonden Begleiterin Calebs geboren ist. Ihr fällt die Rolle zu, durch knapp beleuchtete und vereinsamte Korridore zu tippeln, beim Duschen von einer unsichtbaren Präsenz belästigt und im Traum von Spinnen attackiert zu werden. Als schließlich ein Mitschüler getötet und Sarah samt Freundin mit einem gefährlichen Fluch belegt wird, muss sich Caleb dem Bösen stellen, das sich seine Kräfte einverleiben will.

Ein Hauch von "Highlander" und nostalgische Erinnerungen an Joel Schumachers "Lost Boys" liegen über diesem Fantasythriller, in dem junge Männer vor und Effektspezialisten hinter der Kamera ihre Kräfte messen. Autos und Menschen überwinden die Schwerkraft, Gespenstisches materialisiert sich, Achtbeiner bedienen Urängste und im Showdown wird geflogen und geschleudert, dass sich die Balken einer Scheune biegen. Dass sich das Drehbuch spukgerecht im letzten Drittel immer mehr auflöst, gleicht Harlin mit einer visuell gewohnt sehr kompetenten Inszenierung aus, die ihm einst in Hollywood Big-Budget-Projekte wie "Stirb langsam 2" oder "Cliffhanger" einbrachte. kob.

Der Pakt - The Covenant

Die Ipswich Kolonie in Massachusetts, im Jahr 1692: Fünf Familien, die alle über außergewöhnliche Kräfte verfügen, schließen sich zu einem Pakt des Schweigens zusammen. Nur eine Familie, die nach mehr Macht giert, wird verbannt - und verschwindet daraufhin spurlos. Bis heute ... Ipswich heute: Caleb, Reid, Tyler und Pogue sind Studenten an der Eliteschule Spenser Academy und erleben eine normale Jugend mit Schulstress, Parties und der ersten Liebe. Tatsächlich aber sind sie die Nachkommen der Siedler von Ipswich und verfügen über dieselben besonderen Kräfte wie schon ihre Vorfahren. Sie sind schneller und stärker als ihre Altersgenossen und können zudem Gegenstände mit der reinen Kraft der Gedanken bewegen. Verbunden durch ihre gemeinsame Herkunft, sind die vier Jungs unzertrennlich. Doch als einer ihrer Mitschüler nach einer Party tot aufgefunden wird, beginnen sie, sich gegenseitig zu verdächtigen. Nach und nach kommen die Geheimnisse, die sich um den mysteriösen Pakt ranken, ans Licht. Was seit Jahrhunderten die Familien der vier Jungs beschützt hat, scheint ihnen nun zum Verhängnis zu werden.

Kurzbewertung:
Actiongeladener Mystery-Thriller nach dem Drehbuch von J. S. Cardone, bestens in Szene gesetzt von Regisseur Renny Harlin (Deep Blue Sea, Cliffhanger).

Quelle: Sony Pictures

Ende des Schweigens: Der Pakt wird durchleuchtet
Audiokommentar mit Regisseur Renny Harlin
Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Steven Strait   als Caleb Danvers
  Sebastian Stan   als Chase Collins
  Laura Ramsey   als Sarah Wenham
  Taylor Kitsch   als Pogue Parry
  Toby Hemingway   als Reid Garwin
  Jessica Lucas   als Kate Tunney
  Chace Crawford   als Tyler Sims
  Wendy Crewson   als Evelyn Danvers
 
Regie:  Renny Harlin  
Buch:  J. S. Cardone  
Kamera:  Pierre Gill  
Produzent:  J. S. Cardone  
  Gary Lucchesi  
  Tom Rosenberg  
 

Der Pakt - The Covenant in der Fotoshow

 

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