Als Schauspieler ist Did Stricker gescheitert, und auch seine Ehe ist durch Alkohol und Frauengeschichten zerrüttet. Als Marktschreier verkauft er Gemüsehobel. Bis ihn sein alter Spezi Rainer entdeckt, der es als Werbestratege zu etwas gebracht hat und gerade einer rechtsradikalen Partei zum Wahlsieg verhelfen soll. Der spannt den rhetorisch begabten Did als Spitzenkandidaten vor den Partei-Karren. Did begeistert die Massen, auch ein Skandal kann seine Popularität nicht untergraben. Er führt die NSDU zum Wahlsieg - dann muß er abdanken.
Seit "Schtonk!" hat Harald Juhnke sein wahres Metier gefunden. Daß er darin unschlagbar ist, beweist er auch mit dieser Medien- und Politiksatire - nicht zuletzt, weil er sich selbst treffend persifliert. Unter der bewährten Regie von Ralf Huettner ("Texas - Doc Snyder hält die Welt in Atem") entstand eine Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk, die nach der Fernsehausstrahlung im Kino zwar enttäuschte, durch Pfiffigkeit, politischen Zeitbezug und einen sehenswerten Juhnke aber ihre Liebhaber finden sollte.