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Der Polarexpress 3D

Robert Zemeckis' und Tom Hanks' animierter Weihnachtsfilm um einen kleinen Jungen auf einer Reise zum Nordpol.


Der Polarexpress 3D (Blu-ray 3D)

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Erhältlich seit:
03.12.2010

Originaltitel: The Polar Express

Trickfilm/ Fantasy

USA 2004
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 6

Tom Hanks
Michael Jeter
Peter Scolari

Regie: Robert Zemeckis
Warner Home Video Germany

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Kinder, die durch Weihnachten den Zauber vom Träumen wiederfinden. Aus dieser Idee machte Chris van Allsburg einen Bestseller, "Forrest Gump"-Regisseur Robert Zemeckis einen Filmhit - in beiden Fällen ein moderner Klassiker.

Direkt aus seinem Bett steigt der Junge ohne Namen in sein größtes Abenteuer (Foto: Warner) Großansicht

Direkt aus seinem Bett steigt der Junge ohne Namen in sein größtes Abenteuer (Foto: Warner)

Die Magie von Weihnachten ist ein Geschenk, das viel wert ist, aber nichts kostet. Es ist eine Reise in eine Zeit voller Geheimnisse, in der man glauben durfte und nicht zweifeln musste. Dass es sich lohnt, sie anzutreten, ob man nun Kind ist oder es wieder sein will, erzählt Chris Van Allsburg im Weihnachtsmärchen "Der Polarexpress".

Um dieses ins Kino zu bringen, brauchte man einen Pionier, der bereits Neuland beschritten hatte, und eine technische Revolution, die Allsburgs Zauberwelt umsetzen konnte.

Robert Zemeckis, der schon Zeichentrick ("Falsches Spiel mit Roger Rabbit") und Archivmaterial ("Forrest Gump") in einen Spielfilm integrierte und zuletzt sogar einen Basketball humanisierte ("Cast Away - Verschollen"), nahm die Herausforderung an, eine Geschichte über Bescheidenheit mit großem Aufwand zu realisieren.

Hinter dem digital animierten Schaffner lebt Tom Hanks (Foto: Warner) Großansicht

Hinter dem digital animierten Schaffner lebt Tom Hanks (Foto: Warner)

Mit Pyjama und Pantoffeln

Das Verfahren, mit Hilfe eines Schauspielers Bewegung und Mimik einer virtuellen Figur so realistisch wie möglich vorzuzeichnen, wurde erstmals auf einen ganzen Film ausgedehnt. Animiert ist "Der Polarexpress" somit im Computer, belebt aber von Menschen, ihren Gesten und Gefühlen.

Und so geschieht es, dass an einem verschneiten Weihnachtsabend ein Junge durch Unglaubliches wieder seinen Glauben findet.

Ein dampfender Zug hält vor seinem Haus, nimmt ihn in Pyjamas und Pantoffeln mit zum Nordpol, zum Basislager des Weihnachtsmanns. Andere Kinder begleiten ihn und verändern sich durch diese wundersame Erfahrung.

Hell erleuchtet gräbt sich der Polarexpress durch nächtliche Winterlandschaften (Foto: Warner) Großansicht

Hell erleuchtet gräbt sich der Polarexpress durch nächtliche Winterlandschaften (Foto: Warner)

Vier mal Tom

Tom Hanks spielt den liebenswerten Schaffner, drei andere Erwachsene und sogar den Jungen. Das ist eine Seite der Magie, die andere entfaltet sich in staunenden Kinderaugen, malerischen Winterlandschaften, wärmender Geborgenheit und in Tassen heißer Schokolade, die im Zug serviert werden. In ihnen und in dieser Welt möchte man sich verlieren.

Der Polarexpress 3D (Blu-ray 3D)

Alle einsteigen! Nicht weniger haben sich Regisseur Robert Zemeckis und sein Star Tom Hanks in ihrer dritten Zusammenarbeit nach "Forrest Gump" und "Cast Away - Verschollen" vorgenommen, als einen zeitlosen Weihnachtsklassiker zu schaffen. Mit einer revolutionären CGI-Technologie (Motion Capturing) atemberaubend animiert erzählen die beiden verlässlichen Blockbuster-Garanten in ihrer Adaption von Chris Van Allsburgs Bilderbuch von einer magischen Fahrt zum Nordpol.

Die Hauptfigur ist ein Junge ohne Namen, der in den Credits als "Hero Boy" bezeichnet wird. Er ist in einem Alter, in dem er an der Existenz des Weihnachtsmanns zu zweifeln beginnt. Zu seinem großen Erstaunen hält in der Weihnachtsnacht ein mysteriöser Zug direkt vor seinem Haus und der sympathische Schaffner lädt ihn zum Einsteigen ein. Der Wagon ist bereits voll mit anderen Kindern in ihren Schlafanzügen, die gespannt der Reise zum Nordpol entgegensehen, wo man Santa Claus und seine Elfen besuchen will. Bis sie alle schließlich wieder zu Hause abgesetzt werden, erleben die Kids eine Reihe von Abenteuern, die Achterbahnfahrten, einen spannenden Wettlauf des auf einem gefroren See entgleisten Zuges gegen das einbrechende Eis, eine erschreckende Begegnung mit lebendigen Puppen, eine Riesenfeier auf dem Nordpolstadtplatz und Bekanntschaft mit dem Weihnachtsmann höchstpersönlich umfassen. Und während Hero Boy wieder an den Weihnachtsmann glaubt und seine kindliche Unschuld bewahrt, erkennen Hero Girl ihr Führungstalent und der Naseweis, dass er noch viel zu lernen hat.

Die Story adaptierte Zemeckis in Zusammenarbeit mit William Broyles Jr. ("Cast Away - Verschollen") nach einer 32-seitigen illustrierten Weihnachtsgeschichte des populären Kinderbuchautoren Von Allsburg ("Jumanji"). Folglich verfügten sie über einigen Spielraum, die etwas dünne Vorlage mit aufregend-actionreichem Material für die Generation der Gegenwart aufzupolstern. Obwohl der glänzende Zauber der Ölbild-Vorlage perfekt getroffen wurde, kommt bei all dem von Alan Silvestris omnipräsenten Orchesterscore untermalten Trubel der eigentliche Zauber der Weihnachtszeit zu kurz. Was auch daran liegen mag, dass die Kinder, die allesamt von erwachsenen Schauspielern dargestellt wurden, hier vornehmlich unterwürfig sein müssen: Wirklichen Spaß an ihrem Abenteuer scheinen sie - anders als die Kinder in der unmittelbaren Konkurrenz "Die Unglaublichen" - jedenfalls nie zu haben. So sind es vor allem die Naturaufnahmen, insbesondere eine majestätische Sequenz mit der durch die Winterwildnis fliegenden Fahrkarte und malerisch schöne Nordlichter, die beeindrucken und in denen der "Polarexpress" wirklich volle Fahrt aufnimmt. Beeindruckend ist gewiss auch die Leistung von Tom Hanks, den man in insgesamt fünf Rollen erleben darf: als Hero Boy, Schaffner, von Woody Guthrie inspirierter blinder Passagier, der ein magisches Geheimnis hat, Vater und schließlich sogar Weihnachtsmann.

Ein allamerikanischer Beitrag zum Weihnachtsfest wird geboten, in dem Jungen in den Stars and Stripes schlafen und zum Schluss Aerosmith inmitten der Elben den Xmas-Rock'n'Roll anstimmen. Verpackung und Umsetzung stimmen, einzig nach einer wärmenden Seele sucht man vergebens im kunterbunten Treiben, das nur dem vertraut, was man sieht, und sich dem Motto des Films kaum zu seinem etwas kalten Herzen nimmt: "Manchmal sind die Dinge, die wir nicht sehen, am echtesten." ara.

Darsteller:  Tom Hanks   als Der kleine Held/ Vater des Jungen u.a.
  Michael Jeter   als Smokey/ Steamer
  Peter Scolari   als Der Einsame
  Nona Gaye   als Das Mädchen
  Eddie Deezen   als Der Besserwisser
  Charles Fleischer   als General der Elfen
  Chris Coppola   als Zahnloser Junge
  Julene Renee   als Rothaariges Mädchen
 
Regie:  Robert Zemeckis  
Buch:  William Broyles jr.  
  Robert Zemeckis  
Musik:  Glen Ballard  
  Alan Silvestri  
Kamera:  Don Burgess  
  Robert Presley  
Produzent:  Robert Zemeckis  
  Steve Starkey  
  Gary Goetzman  
  William Teitler  

Hopkins als Butler für Freeman

In "Was vom Tage übrig blieb" gab Anthony Hopkins für Emma Thompson den perfekten Butler. Nun wird er Morgan Freeman in "Harry and the Butler" mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Hopkins und Freeman drehten schon zusammen "Amistand" (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hopkins und Freeman drehten schon zusammen "Amistand" (Foto: Kurt Krieger)

Das Remake des dänischen Films "Harry og Kammertjeneren" erzählt die Geschichte des erfolglosen Blues-Musikers Harry, der ein klägliches Dasein in einem Güterwagen fristet.

Als er unerwartet zu Geld kommt, versucht Harry mit allen Mitteln, Ordnung in sein chaotisches Leben zu bringen. Er stellt einen britischen Butler ein, der nicht nur den Haushalt des Musikers, sondern auch seine ganze Karriere wieder in Schwung bringt.

Wann die erste Klappe zu "Harry and the Butler" fallen soll, ist noch nicht bekannt. Morgan Freeman steht momentan für das Gangsterdrama "Lucky Number Slevin" vor der Kamera. Geplant sind außerdem die Verfilmung von Nelson Mandelas Autobiografie "Long Walk to Freedom" und ein Kriegsfilm über das erste rein afroamerikanische Panzerbatallion, die "Black Panther".

Zwei 67-Jährige im Terminstress

Anthony Hopkins rast gerade als "The World's fastest Indian" durch Neuseeland. Im Sommer sollen dann die Dreharbeiten zum Ernest-Hemingway-Biopic "Papa" beginnen, in dem Hopkins die Hauptrolle übernimmt.

Bei "Harry and the Butler" gibt Steve Bing sein Regiedebüt. Der Milliardär, der zuletzt satte 80 Millionen Dollar in den "Polarexpress" steckte, will auch den neuen Film selbst finanzieren. Zuletzt machte Bing als neuer Mann an der Seite von Nicole Kidman Schlagzeilen.

 

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