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Der Polarexpress

Robert Zemeckis' und Tom Hanks' animierter Weihnachtsfilm um einen kleinen Jungen auf einer Reise zum Nordpol.


Der Polarexpress (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
30.11.2007

Originaltitel: The Polar Express

Trickfilm/ Fantasy

USA 2004
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 6

Tom Hanks
Michael Jeter
Peter Scolari

Regie: Robert Zemeckis
Warner Home Video Germany

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Kinder, die durch Weihnachten den Zauber vom Träumen wiederfinden. Aus dieser Idee machte Chris van Allsburg einen Bestseller, "Forrest Gump"-Regisseur Robert Zemeckis einen Filmhit - in beiden Fällen ein moderner Klassiker.

Direkt aus seinem Bett steigt der Junge ohne Namen in sein größtes Abenteuer (Foto: Warner) Großansicht

Direkt aus seinem Bett steigt der Junge ohne Namen in sein größtes Abenteuer (Foto: Warner)

Die Magie von Weihnachten ist ein Geschenk, das viel wert ist, aber nichts kostet. Es ist eine Reise in eine Zeit voller Geheimnisse, in der man glauben durfte und nicht zweifeln musste. Dass es sich lohnt, sie anzutreten, ob man nun Kind ist oder es wieder sein will, erzählt Chris Van Allsburg im Weihnachtsmärchen "Der Polarexpress".

Um dieses ins Kino zu bringen, brauchte man einen Pionier, der bereits Neuland beschritten hatte, und eine technische Revolution, die Allsburgs Zauberwelt umsetzen konnte.

Robert Zemeckis, der schon Zeichentrick ("Falsches Spiel mit Roger Rabbit") und Archivmaterial ("Forrest Gump") in einen Spielfilm integrierte und zuletzt sogar einen Basketball humanisierte ("Cast Away - Verschollen"), nahm die Herausforderung an, eine Geschichte über Bescheidenheit mit großem Aufwand zu realisieren.

Hinter dem digital animierten Schaffner lebt Tom Hanks (Foto: Warner) Großansicht

Hinter dem digital animierten Schaffner lebt Tom Hanks (Foto: Warner)

Mit Pyjama und Pantoffeln

Das Verfahren, mit Hilfe eines Schauspielers Bewegung und Mimik einer virtuellen Figur so realistisch wie möglich vorzuzeichnen, wurde erstmals auf einen ganzen Film ausgedehnt. Animiert ist "Der Polarexpress" somit im Computer, belebt aber von Menschen, ihren Gesten und Gefühlen.

Und so geschieht es, dass an einem verschneiten Weihnachtsabend ein Junge durch Unglaubliches wieder seinen Glauben findet.

Ein dampfender Zug hält vor seinem Haus, nimmt ihn in Pyjamas und Pantoffeln mit zum Nordpol, zum Basislager des Weihnachtsmanns. Andere Kinder begleiten ihn und verändern sich durch diese wundersame Erfahrung.

Hell erleuchtet gräbt sich der Polarexpress durch nächtliche Winterlandschaften (Foto: Warner) Großansicht

Hell erleuchtet gräbt sich der Polarexpress durch nächtliche Winterlandschaften (Foto: Warner)

Vier mal Tom

Tom Hanks spielt den liebenswerten Schaffner, drei andere Erwachsene und sogar den Jungen. Das ist eine Seite der Magie, die andere entfaltet sich in staunenden Kinderaugen, malerischen Winterlandschaften, wärmender Geborgenheit und in Tassen heißer Schokolade, die im Zug serviert werden. In ihnen und in dieser Welt möchte man sich verlieren.

Der Polarexpress (Einzel-DVD)

Alle einsteigen! Nicht weniger haben sich Regisseur Robert Zemeckis und sein Star Tom Hanks in ihrer dritten Zusammenarbeit nach "Forrest Gump" und "Cast Away - Verschollen" vorgenommen, als einen zeitlosen Weihnachtsklassiker zu schaffen. Mit einer revolutionären CGI-Technologie (Motion Capturing) atemberaubend animiert erzählen die beiden verlässlichen Blockbuster-Garanten in ihrer Adaption von Chris Van Allsburgs Bilderbuch von einer magischen Fahrt zum Nordpol.

Die Hauptfigur ist ein Junge ohne Namen, der in den Credits als "Hero Boy" bezeichnet wird. Er ist in einem Alter, in dem er an der Existenz des Weihnachtsmanns zu zweifeln beginnt. Zu seinem großen Erstaunen hält in der Weihnachtsnacht ein mysteriöser Zug direkt vor seinem Haus und der sympathische Schaffner lädt ihn zum Einsteigen ein. Der Wagon ist bereits voll mit anderen Kindern in ihren Schlafanzügen, die gespannt der Reise zum Nordpol entgegensehen, wo man Santa Claus und seine Elfen besuchen will. Bis sie alle schließlich wieder zu Hause abgesetzt werden, erleben die Kids eine Reihe von Abenteuern, die Achterbahnfahrten, einen spannenden Wettlauf des auf einem gefroren See entgleisten Zuges gegen das einbrechende Eis, eine erschreckende Begegnung mit lebendigen Puppen, eine Riesenfeier auf dem Nordpolstadtplatz und Bekanntschaft mit dem Weihnachtsmann höchstpersönlich umfassen. Und während Hero Boy wieder an den Weihnachtsmann glaubt und seine kindliche Unschuld bewahrt, erkennen Hero Girl ihr Führungstalent und der Naseweis, dass er noch viel zu lernen hat.

Die Story adaptierte Zemeckis in Zusammenarbeit mit William Broyles Jr. ("Cast Away - Verschollen") nach einer 32-seitigen illustrierten Weihnachtsgeschichte des populären Kinderbuchautoren Von Allsburg ("Jumanji"). Folglich verfügten sie über einigen Spielraum, die etwas dünne Vorlage mit aufregend-actionreichem Material für die Generation der Gegenwart aufzupolstern. Obwohl der glänzende Zauber der Ölbild-Vorlage perfekt getroffen wurde, kommt bei all dem von Alan Silvestris omnipräsenten Orchesterscore untermalten Trubel der eigentliche Zauber der Weihnachtszeit zu kurz. Was auch daran liegen mag, dass die Kinder, die allesamt von erwachsenen Schauspielern dargestellt wurden, hier vornehmlich unterwürfig sein müssen: Wirklichen Spaß an ihrem Abenteuer scheinen sie - anders als die Kinder in der unmittelbaren Konkurrenz "Die Unglaublichen" - jedenfalls nie zu haben. So sind es vor allem die Naturaufnahmen, insbesondere eine majestätische Sequenz mit der durch die Winterwildnis fliegenden Fahrkarte und malerisch schöne Nordlichter, die beeindrucken und in denen der "Polarexpress" wirklich volle Fahrt aufnimmt. Beeindruckend ist gewiss auch die Leistung von Tom Hanks, den man in insgesamt fünf Rollen erleben darf: als Hero Boy, Schaffner, von Woody Guthrie inspirierter blinder Passagier, der ein magisches Geheimnis hat, Vater und schließlich sogar Weihnachtsmann.

Ein allamerikanischer Beitrag zum Weihnachtsfest wird geboten, in dem Jungen in den Stars and Stripes schlafen und zum Schluss Aerosmith inmitten der Elben den Xmas-Rock'n'Roll anstimmen. Verpackung und Umsetzung stimmen, einzig nach einer wärmenden Seele sucht man vergebens im kunterbunten Treiben, das nur dem vertraut, was man sieht, und sich dem Motto des Films kaum zu seinem etwas kalten Herzen nimmt: "Manchmal sind die Dinge, die wir nicht sehen, am echtesten." ara.

Der Polarexpress (Einzel-DVD)

Aufstehen, einsteigen... jetzt beginnt die Reise unseres Lebens. In der Weihnachtsnacht erleben wir eine Achterbahnfahrt über Berg und Tal, wir schliddern über Eisflächen, taumeln über Kilometer hohe Brücken und heiße Schokolade wird uns von singenden Kellnern serviert, die uns über alle Maßen faszinieren. Wir sind im Polarexpress!

Mit Tom Hanks in der Hauptrolle inszeniert Robert Zemeckis diesen neuen Weihnachtsklassiker im mitreißenden Performance-Capture-Animationsverfahren, das jeden Moment verzaubert. "Glaub nur, was du siehst", sagt der geheimnisvolle Landstreicher, der mit uns auf die Reise geht. Wir sehen die Wunder. Und wir glauben an sie. Alles einsteigen!

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Tom Hanks   als Der kleine Held/ Vater des Jungen u.a.
  Michael Jeter   als Smokey/ Steamer
  Peter Scolari   als Der Einsame
  Nona Gaye   als Das Mädchen
  Eddie Deezen   als Der Besserwisser
  Charles Fleischer   als General der Elfen
  Chris Coppola   als Zahnloser Junge
  Julene Renee   als Rothaariges Mädchen
 
Regie:  Robert Zemeckis  
Buch:  William Broyles jr.  
  Robert Zemeckis  
Musik:  Glen Ballard  
  Alan Silvestri  
Kamera:  Don Burgess  
  Robert Presley  
Produzent:  Robert Zemeckis  
  Steve Starkey  
  Gary Goetzman  
  William Teitler  

Weihnachten für Groß, Klein und Gemein

Es muss nicht immer beschaulich sein. Wem die getragene Festtagsunterhaltung zu langweilig wird, der kann leicht auf Weihnachtsfilme der etwas anderen Art umsteigen. Und für die unverbesserlichen Christbaumromantiker gibt es alte, neue und ungemein schöne Herzwärmer fürs Heimkino.

Kulleraugen, so groß wie Christbaumkugeln, fabriziert "Das Wunder von Manhatten" - aber nicht bei allen (Foto: Fox) Großansicht

Kulleraugen, so groß wie Christbaumkugeln, fabriziert "Das Wunder von Manhatten" - aber nicht bei allen (Foto: Fox)

Alle Jahre wieder beginnt der Weihnachtscountdown: Im Supermarkt biegen sich die Regale bereits im Herbst unter der süßen Last, im Radio läuft "Last Christmas", die Fernsehsender kramen die üblichen Verdächtigen wie "Das letzte Einhorn" und "Das Wunder von Manhattan" aus dem Archiv.

Wer lieber selbst bestimmen möchte, was ihm die vorweihnachtliche Stimmung versüßt, der greift am besten auf die Heimkinoanlage zurück. Das Füllmaterial ist schier unendlich und für jegliche Gefühlslage ausgelegt: Grinch-Sympathisanten kommen ebenso auf ihre Kosten wie all jene, deren Gesichtsausdruck sich mit Näherrücken des Heiligen Abends durch das Entstehen christbaumkugelähnlicher Kulleraugen verändert. Egal, welche Stimmung bei Ihnen dominiert: Wir haben eine kleine Vorauswahl getroffen, die jedem Geschmack gerecht werden sollte.

Weihnachts-Hits für echte Kids:

Immer wieder nett: "Kevin allein zu Haus" Großansicht

Immer wieder nett: "Kevin allein zu Haus"

Fast schon ein Klassiker ist "Kevin - Allein zu Haus". Die Geschichte über den siebenjährigen Knirps, der im Trubel der Reisevorbereitungen von seinen Eltern zu Hause vergessen wird, bereitet auch beim x-ten Betrachten unglaublichen Spaß.

In der heimeligen Vorstadtsiedlung hat Kevin über Weihnachten also zum ersten Mal sturmfrei, allerdings wird das Haus von zwei Ganoven belagert, die seine Bewohner zu Recht im Urlaub wähnen. Und so bietet Kevin alle möglichen und unmöglichen Tricks auf, um den Gaunern das Leben und den Einbruch schwer zu machen.

Ein weiteres Slapstick-Highlight ist "Schöne Bescherung" aus der erfolgreichen amerikanischen "National Lampoon's"-Reihe. Komödien-As Chevy Chase gibt als Oberhaupt der Familie Griswold einmal mehr den Verursacher des heillosen Chaos. Vor allem, wenn es darum geht, zum besinnlichen Fest die Schwiegereltern zu begrüßen und seine berufliche Weihnachtsgratifikation zu retten.

Weihnachtliches Animationshighlight: "Der Polarexpress" (Foto: Warner) Großansicht

Weihnachtliches Animationshighlight: "Der Polarexpress" (Foto: Warner)

Eher klassisch besinnlich wird es mit der Literaturverfilmung "Der Polarexpress". Der von Robert Zemeckis realisierte Animationsfilm erzählt die Geschichte eines namenlosen Jungen, der allmählich beginnt, den Glauben an Weihnachten zu verlieren. Plötzlich hört er von Draußen den Lärm eines herannahenden Zuges: der Polarexpress. Ein Schaffner steigt aus und lädt den staunenden Jungen dazu ein, den Nordpol und den Weihnachtsmann zu besuchen.

Wer genau hinschaut, erkennt hinter dem Bart von Santa Claus den Hollywoodschauspieler Tom Hanks. Per Motion Capture-Technik wurden seine Mimik und Bewegungen auf vier weitere Filmcharaktere übertragen, unter anderem auch auf den väterlich-freundlichen Schaffner.

Tim Allen als Weihnachtsmann an der Seite von Jack Frost Großansicht

Tim Allen als Weihnachtsmann an der Seite von Jack Frost

Ein weiterer Schauspieler, der gleich mehrmals in das Weihnachtsmannkostüm gestiegen ist, ist Tim Allen. "Santa Clause - Eine schöne Bescherung" ist der erste von insgesamt drei Disney-Weihnachtsfilmen über den unfreiwillig vom Geschäfts- zum Weihnachtsmann mutierten Zyniker Scott Calvin. Wie er sich mit seiner neuen Aufgabe anfreundet, ist einfach nur urkomisch anzusehen und wurde deswegen gleich zweimal fortgesetzt. In "Santa Clause 2 - Eine noch schönere Bescherung" muss er eine Weihnachtsfrau finden, in "Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung" liefert er sich einen Kampf mit dem Fiesling Jack Frost.

Apropos Fiesling: Auch der unbarmherzige Geizhals Ebenizer Scrooge darf an Weihnachten nicht fehlen - zum Beispiel in der Version der Muppets. Die liebevoll gemachte Verfilmung von Charles Dickens' "Weihnachtsgeschichte" lässt neben den allseits bekannten Puppen Michael Caine als einzigen Darsteller aus Fleisch und Blut zu großer Form auflaufen.

In der Rolle des Ebenizer Scrooge wird er am Vorweihnachtsabend von den drei Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besucht. Sie zeigen ihm, natürlich auf Muppet-Art, wie trist sein Leben in Wahrheit ist.

Noch ein Weihnachtshasser: "Der Grinch"

Noch ein Weihnachtshasser: "Der Grinch"

Ebenfalls nicht vergessen darf man natürlich den ewigen Grantler "Der Grinch". Das grüne, stets übellaunige Wesen hasst alle fröhlichen Menschen, und das nahende Weihnachtsfest ganz besonders. So beschließt er, Weihnachten einfach zu stehlen. Doch der Grinch hat die Rechnung ohne die kleine Cindy gemacht, die partout nicht auf das Fest verzichten will und ihm ordentlich Kontra gibt.

Solche Christkind-Alternativen gibt es natürlich nicht nur für die Kleinen - auch die Erwachsenen haben genug Auswahlmöglichkeiten im nicht ganz so weihnachtskonformen Programm. Und daher sollen hier auch die etwas älteren zu ihrem Recht kommen.

 

Der Polarexpress (Einzel-DVD) in der Fotoshow

 

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